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Seit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine haben mehr als drei Million Menschen ihr Heimatland verlassen. Täglich werden es mehr. Längst nicht alle Menschen, die auf der Flucht vor Krieg und Leid sind, verlassen auch die Ukraine: Die westliche Region Transkarpatien, die bislang als sicherste Region der Ukraine gilt, hat bis zu 100.000 Binnenflüchtlinge aufgenommen. Die Menschen waren aufgrund aktiver Kriegshandlungen gezwungen, ihre Städte im Osten des Landes zu verlassen.
Es sind vor allem Frauen und Kinder, die in Schulen und Kindergärten, Studentenwohnheimen und Sportanlagen untergebracht und mit Betten und warmen Mahlzeiten versorgt werden. Traumatische Erlebnisse, der Verlust von allem Vertrauten und die Ungewissheit der Situation haben schwere Folgen für die Menschen, insbesondere für die Kinder.
Ein bisschen Frieden: Kreativangebote und Umweltbildung
Unsere Partnerorganisation in der Ukraine IERS (Institute of Ecological & Religious Studies) leistet seit den ersten Tagen des Krieges humanitäre Hilfe für Flüchtende innerhalb der Ukraine. Mitarbeitende sind Ansprechpartner*innen für flüchtende Familien, schaffen sichere Räume, in denen sie Erlebtes vorübergehend vergessen können und lenken sie mit Kreativangeboten und Märchenstunden ab.
Workshops zum Bauen von Vogelhäuschen und Fledermauskästen zusammen mit lokalen und geflüchteten Kindern helfen beispielsweise dabei, den Fokus der Kinder vom Krieg auf friedliche Aktivitäten zu verlagern, die gleichzeitig dem Erhalt der biologischen Vielfalt dienen. Außerdem können die Workshops für Umweltbildung den Kindern ein Stückweit aus ihrem Gefühl der Hilflosigkeit heraushelfen: Um ihren Emotionen Ausdruck zu verleihen und ihren (symbolischen) Teil gegen den Krieg leisten zu können, stellen die Kinder Seife für Menschen her, die noch im ukrainischen Kriegsgebiet sind, oder basteln Grußkarten.
Ihre Spende fließt direkt zu unserer Partnerorganisation IERS, die damit in der Westukraine für geflüchtete Kinder und Erwachsene Folgendes anbietet: Workshops für Umweltbildung, Ausflüge in die Natur sowie die Ausbildung von Lehrkräften.