Ein Dutzend Neubürger, die auch Laien leicht erkennen

Buntes Allerlei

Ob Südliche Eichenschrecke, Büffelzirpe oder Wollige Mauerspringspinne: Gerade die kleinen Neubürger werden oft jahrelang übersehen und meist bleiben die Erkenntnisse über ihre tatsächliche Verbreitung lückenhaft. Dabei können auch Laien sie recht gut identifizieren.
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Um sie zu entdecken, muss man keine großen Expeditionen unternehmen. Vor allem die wärmeleibenden Arten zieht es in den Siedlungsbereich, man findet sie im Garten, auf der Brache um die Ecke oder sogar an der eigenen Hauswand. Schnell ist der „Erstnachweis“ für eine Stadt, für eine Region oder sogar für ein Bundesland erbracht.

Beim Naturgucker melden

Die Entdeckerfreunde wird noch mal so groß, wenn man sie mit Gleichgesinnten teilen kann und seinen Teil zu einem großen Ganzen beiträgt. Meldeportale gibt es reichlich, meist sind sie auf bestimmte Artengruppen und Regionen begrenzt. Der NABU hat sich daher entschieden, mit dem umfassenden Portal naturgucker.de zusammenzuarbeiten. Neben den Landesverbänden Hessen und Rheinland-Pfalz ist auch der NABU-Bundesverband Mitgenossenschafter.

Der „NABU-Naturgucker“ ist das zentrale naturkundliche Meldeportal. Hier gibt es weder Arten-, noch geografische Grenzen. Von Pflanzen über Insekten bis zu Vögeln und Säugern kann alles gemeldet werden. Und wer im Auslandsurlaub Beobachtungen macht, kann auch diese eintragen. Zahlreiche Artenporträts und inzwischen (Anfang 2023) mehr als 2,9 Millionen von den 159.000 Nutzern hochgeladene Bilder helfen dabei. Die bisher 15 Millionen Beobachtungen können in Karten und Diagrammen betrachtet werden. Jede veröffentlichte Beobachtung ist eine gute Nachricht aus der Natur und kann andere für Naturbeobachtungen begeistern.

Nr. 2: Die Gottesanbeterin

Nr. 3: Die Kermesbeere

Nr. 5: Der Große Algenfarn

Nr. 6: Die Büffelzirpe

Nr. 7: Der Eschenahorn

Nr. 9: Das Drüsige Springkraut