Moorschutz hat Tradition im NABU: Schon 1911 erwarb unter der Leitung von Lina Hähnle der damalige Bund für Vogelschutz (Vorgängerorganisation des NABU) Moorflächen am Federsee in Baden-Württemberg. Lange bevor es Naturschutzgesetze gab. Der Grund war auch schon damals die Sicherung der Lebensgrundlagen vieler gefährdeter Arten unserer Heimat.
Auch heute widmen sich viele NABU-Gruppen vor Ort dem Moorschutz. Sie mischen sich ein und machen auf Missstände aufmerksam, begleiten Renaturierungsmaßnahmen, indem Gehölze entfernt werden oder bringen einer breiteren Öffentlichkeit durch unzählige Umweltbildungsangebote diese aufregende Landschaft näher. Oftmals ist es die langjährige ehrenamtliche Arbeit im Moor, durch die erst eine alarmierende Bestandentwicklung gefährdeter Arten aufgezeigt werden kann.
Aktuelle Projekte des NABU und der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe zur Moorrenaturierung befinden sich unter anderem im Biesenthaler Becken in Brandenburg und am Theikenmeer in Niedersachsen.
Letzte Aktualisierung: 07/2026
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Was passieren muss, damit unsere wichtigsten Kohlenstoffspeicher schnell wiederhergestellt werden.
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