Meere kommen nicht zur Ruhe

Infrastrukturprojekte gefährden Meeresnatur

Unsere Meere sind bereits durch vielfältige Nutzungen oder die Klimakrise belastet. Hinzu kommen nun immer mehr Infrastrukturprojekte wie der Bau von Pipelines oder Windparks, die ins Meer drängen.
Versorgungsschiff steuert auf Bohrinsel in der Nordsee zu.
Auch in der Nordsee wird Öl gefordert© Foto: imageBROKER/Olaf Krüger

Die Zustandsberichte von Nord- und Ostsee zeigen deutlich: Unsere Meere sind stark übernutzt und in einem schlechten Zustand. Gleichzeitig ist das Meer mit weiter steigenden wirtschaftlichen Interessen konfrontiert.

Dazu gehören auch Infrastrukturvorhaben wie der Bau von Pipelines für Wasserstoff oder Flüssiggas, Offshore-Windparks, Hafenanlagen und der dazugehörige Schiffsverkehr. Selbst Nationalparke und Meeresschutzgebiete sind nicht ausreichend vor Bauprojekten geschützt, so sollen beispielsweise Kabeltrassen durch das Weltnaturerbe Wattenmeer gelegt werden.