Wege zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft

NABU-Studien zur Agrarpolitik

Die aktuellen NABU-Studien zur Agrarpolitik zeigen: Eine naturverträgliche Landwirtschaft ist nicht nur möglich, sondern auch Voraussetzung für langfristige Ernährungssicherheit und resiliente Agrarsysteme.
Abgeerntetes Getreidefeld
Abgeerntetes Getreidefeld© Foto: Mathias Schäf

Konservierende und regenerative Anbaumethoden verbessern nachweislich die Bodenstruktur, erhöhen die Humusbildung und fördern stabile Erträge. Sie setzen auf minimale Bodenbearbeitung, dauerhafte Begrünung und vielfältige Fruchtfolgen – Maßnahmen, die sowohl der Natur als auch den Betrieben zugutekommen. 

Die Studien von NABU und der Boston Consulting Group zeigen zudem, dass die Bedeutung der Bodenbiodiversität bislang unterschätzt wird: Intakte Böden speichern mehr Kohlenstoff, sichern Erträge und steigern die Widerstandskraft gegenüber Dürren und Extremwettern. 

Mehr Raum für Natur

Entscheidend ist auch mehr Raum für Natur: Mindestens zehn Prozent der Agrarlandschaft sollten aus Rückzugsflächen bestehen, um Artenvielfalt zu erhalten und die Leistungsfähigkeit der Ökosysteme zu stärken. Dass Klimaschutz, Naturschutz und Ernährungssicherheit miteinander vereinbar sind, belegt eine weitere NABU-Analyse – sie zeigt konkrete Wege, wie beides gleichzeitig erreicht werden kann.

Nicht zuletzt verdeutlicht die Studie zur Wassersicherheit: Deutschlands Böden verlieren ihre Fähigkeit, Wasser zu speichern. Naturnahe Lösungen wie humusreiche Böden, vielfältige Landschaftsstrukturen und angepasste Bewirtschaftung können dem entgegenwirken.

Gemeinsam weisen die Studien den Weg zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft, die Natur schützt – und von ihr profitiert. 

Getreidefeld mit Mähdrescher im Hintergrund
Team Landnutzung

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