Pipistrellus nathusii

Rauhautfledermaus

Die Rauhautfledermaus gehört zu den kleineren Fledermausarten in Deutschland. Sie ist mit 1.905 Kilometern der Rekordhalter im Langstreckenzug.
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Rauhautfledermaus
Rauhautfledermaus© Foto: NABU/Dietmar Nill

Sie sind nur wenig größer als die nah mit ihr verwandten Zwerg- und Mückenfledermäuse. Sie gelten eigentlich als „Waldfledermäuse“, da sie gerne Sommerquartiere in Baumhöhlen oder Fledermauskästen beziehen. Aber auch die Besiedelung von Quartieren an Gebäuden ist bei dieser Fledermausart nicht selten. An Häusern oder Scheunen verkriechen sich die Tiere dann in engste Spalten hinter Fassadenverkleidungen oder im Dachbereich. Wochenstubenkolonien können dann aus weit über 100 Weibchen bestehen.

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Die Jagdgebiete der Rauhautfledermäuse liegen in Wäldern und in Landstrichen mit einer vielfältigen Gehölzstruktur. Wichtig scheint die Nähe der Quartierstandorte zu Gewässern zu sein. Die Tiere suchen besonders gern die Uferbereiche verschiedenster Gewässer zum Jagen auf.

Mehr über die Rauhautfledermaus finden Sie auf der Website des NABU Schleswig-Holstein

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