Plecotus auritus

Braunes Langohr

Beim Braunen Langohr fallen die namensgebenden großen Ohren auf. Damit können sie noch leiseste Echos ihrer Ultraschallrufe und Krabbelgeräusche ihrer Beute wahrnehmen.
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Braunes Langohr
Braunes Langohr© Foto: Dietmar Nill

Langohrfledermäuse sammeln Insekten von Blättern. Wir können das Flüstern der Langohr-Fledermäuse hören, denn Ultraschallrufe liegen mit über 50 Kilohertz weit über der menschlichen Hörfähigkeit. 

Die großen Schalltrichterohren sind für die Jagdweise der Tiere von großer Bedeutung: Wer leise ruft, braucht gute Ohren, mit denen die Echos des so genannten Flüstersonars aufgefangen werden. Die Langohren jagen im Wald, in Gärten oder in unmittelbarer Nähe von Scheunen und Wohngebäuden. Sie kontrollieren die nahe Umgebung auf fliegende Spanner, Wickler und Motten.

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Wochenstubenkolonien des Braunen Langohrs findet man frei sichtbar im Dachstuhl hängend. Lieber verkriechen sich die Tiere am Tage aber in das Zwischendach oder in Spalten der Dachkonstruktion, aus denen sie erst wieder am Abend – vor ihrem Ausflug zur Jagd – hervorkommen. 

Ihren Winterschlaf verbringen die Braunen Langohren vorwiegend in feucht-kühlen unterirdischen Kelleranlagen, Bunkern oder Höhlen. Aber auch oberirdische Verstecke in Gebäuden oder Baumhöhlen nutzen sie als Winterquartiere.

Weitere Informationen zum Braunen Langohr findest du auf der Website des NABU Schleswig-Holstein 

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