Heimische Arten vorgestellt

Porträts von Pilzen und Flechten

In Deutschland gibt es rund 14.400 Pilzarten und über 2.000 verschiedene Flechten. Einige von ihnen fallen kaum auf, während andere durch markante Formen und Farben direkt ins Auge stechen. Wir stellen einige Arten in Einzelporträts vor.
Ein älterer Pantherpilz vor dunklem Hintergrund
Ein älterer Pantherpilz© Foto: Mathias Schäf

Pilze im Porträt

Pilze bilden ein eigenes Reich von enormer Artenvielfalt, zu dem Hefepilze ebenso gehören wie Ständerpilze, Flechten, Schimmelpilze oder Hausschwämme. Man geht davon aus, dass es auf der Welt mehr Pilz- als Pflanzenarten gibt. Bislang sind etwa 100.000 Pilzarten beschrieben worden, Expert*innen schätzen jedoch, dass weltweit bis zu fünf Millionen Arten existieren.

Grünling

vom Speisepilz zum Giftpilz

Der Grünling

Der Grünling wächst in sandigen Kiefernwäldern und war lange als ergiebiger, schmackhafter Speisepilz geschätzt. Heute gilt er allerdings als Giftpilz, weil nach Grünlingsverzehr mehrere Todesfälle auftraten.

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Flechten im Porträt

Bei den Flechten finden wir etwa 2.000 Arten in Deutschland, weltweit gibt es etwa 25.000 unterschiedliche Flechtenarten. Mehr als die Hälfte unserer heimischen Flechten werden laut Roter Liste als gefährdet eingestuft. Sie bedürfen daher einer viel stärkeren Aufmerksamkeit als ihnen bislang zuteil wird.

Isländisches Moos

Hustenmittel

Isländisches Moos

Isländisches Moos – der irreführende deutsche Name der Art stammt aus einer Zeit, als man zwischen Moos und Flechte noch keinen großen Unterschied machte. Schon früh bekannt war allerdings die Heilwirkung der auch als Hirschhornflechte oder Fiebermoos bezeichneten Flechtenart.

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Mehr über Pilze und Flechten erfahren

Artenporträts Pilze und Flechten | NABU