Werkeln für die kleinen Stachelkerlchen
Bauanleitung für ein Igelhaus

Ideal zum Überwintern sind für den Igel naturnahe und strukturreiche Gärten. In niedrigem Buschwerk oder in aufgeschichteten Laub- und Reisighaufen finden sie neben Unterschlupf auch zusätzlich noch Nahrung. Wir haben weitere Tipps für einen igelfreundlichen Garten für Sie zusammengestellt.
Aber auch selbst gebaute Igelhäuser werden gerne angenommen. Wichtig ist der geeignete Standort. Dieser ist ruhig gelegen, damit der Igel nicht gestört wird – am besten in einer Hecke. Damit er keine nassen Füße bekommt, stelle den Unterschlupf am besten auf zwei kurze Dachlatten, die jeweils links und rechts positioniert sind. Richtig wohl fühlen sich Igel übrigens, wenn sie in der Nähe ihrer Behausung noch Blätter- und Reisighaufen finden!
In unserer Bauanleitung erfährst du, wie du einen Igelunterschlupf mit möglichst einfachen Mitteln selbst bauen kannst:
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Kein Stroh oder Heu ins Igelhaus!
Zum Thema, wie man am besten ein Igelhaus auspolstert, damit sich die Igel so richtig wohlfühlen, gibt es neue Erkenntnisse und viele Erfahrungen aus Igelpflegestationen. Bisher haben wir an vielen Stellen Stroh oder Heu empfohlen – so auch in unserem Video. Doch sowohl Stroh als auch Heu sind für Igelhäuser nicht geeignet, denn:
- Stroh ist sehr spröde und kann in sehr kleine und scharfkantige oder spitze Bestandteile brechen. Diese Partikel können in den Augen und auf der Haut der Igel zu Irritationen führen.
- Heu ist zwar viel elastischer als Stroh, doch es ist schon vorgekommen, dass sich Igel durch das Eindrehen ins Nest mit längeren Heuhalmen die Beine regelrecht eingewickelt haben.
Um das zu vermeiden, nutze zum Auspolstern des Igelunterschlupfes am besten trockenes Laub. Oder du überlässt es dem Igel selbst, für ein behagliches Inneres seines Hauses zu sorgen. Lasse hierfür in der Nähe des Igelhauses einfach genügend Laub liegen.




