Auf die richtige Bepflanzung kommt es an
So fühlen sich Fledermäuse im Garten wohl

Fledermäuse ernähren sich von Insekten. Deshalb profitieren sie besonders von naturnahen Gärten mit vielen heimischen Pflanzen. Diese bieten Nahrung für Nachtfalter, Käfer und andere Insekten, die wiederum auf dem Speiseplan vieler Fledermäuse stehen.
Das kannst du im Garten für Fledermäuse tun
- Nachtfalter fördern: Nachtblühende, nektarreiche Blütenpflanzen locken Nachtfalter an, die zur Lieblingsspeise vieler Fledermäuse gehören. Geeignet sind zum Beispiel Leimkraut, Seifenkraut und Wegwarte.
- Wasser im Garten schaffen: Ein naturnaher Teich zieht viele Insekten an und bietet Fledermäusen damit einen reich gedeckten Tisch.
- Giftfrei gärtnern: Auf Insektizide und andere Gifte sollte verzichtet werden. Sie schaden Insekten und entziehen Fledermäusen ihre wichtigste Nahrungsgrundlage.
- Quartiere schaffen: Alte Bäume mit Höhlen, alte Keller oder Kartoffelmieten werden gern als Winterquartier genutzt, wenn sie kühl, feucht und frostfrei sind. Wo solche Strukturen fehlen, können Fledermausbretter, Flachkästen oder Höhlenkästen helfen.
Warum naturnahe Gärten wichtig sind
Fledermäuse fühlen sich am wohlsten in einem vielfältig gestalteten Garten. Eine artenreiche Wiese und heimische Stauden bieten ihnen bessere Lebensbedingungen als ein kurz gemähter Rasen. Auch heimische Gehölze wie Holunder oder Hundsrose sind wertvoller als exotische Heckenpflanzen wie Kirschlorbeer oder Thuja. Sie fördern zahlreiche Insektenarten und damit die Nahrungsgrundlage der Fledermäuse.
Die besten Pflanzen für Fledermäuse
Besonders wertvoll sind Pflanzen, die nachts oder in den Abendstunden duften und blühen. Sie ziehen Nachtfalter an und fördern damit wichtige Beutetiere der Fledermäuse.













