Ein naturnaher Garten beginnt mit den Pflanzen. Viele heimische Tierarten sind auf bestimmte Pflanzen angewiesen oder profitieren besonders von ihnen. Heimische Wildstauden und Gehölze bieten unter anderem Nahrung für Wildbienen, Schmetterlinge und Vögel. Gleichzeitig sind sie an unsere Boden- und Witterungsverhältnisse angepasst und deshalb oft robust und pflegeleicht.
Die Pflanzenauswahl entscheidet deshalb nicht nur über das Aussehen eines Gartens, sondern auch darüber, wie wertvoll er als Lebensraum ist und wie gut die Pflanzen neue klimatische Herausforderungen überstehen.
Heimische Pflanzen haben Vorrang
Ein naturnaher Garten muss kein Verzicht auf Zierpflanzen sein. Entscheidend ist eine gute Balance. Weil sich heimische Insekten und Pflanzen über lange Zeit gemeinsam entwickelt haben und teilweise eng voneinander abhängen, ist es sinnvoll, gebietsheimische Pflanzen zu verwenden. An exotischen Zuchtformen finden viele Insekten dagegen oft nur wenig Nahrung.
Wer gerne Rosen, Stauden oder andere Zierpflanzen im Garten hat, muss deshalb nicht auf sie verzichten. Sinnvoll ist es, sie mit heimischen Wildpflanzen, Sträuchern oder Gehölzen den Vorrang zu geben. So entstehen attraktive Gärten, die zugleich mehr Nahrung und Lebensräume für Tiere bieten.
Für jeden Garten die passenden Pflanzen
Jeder Garten ist anders. Ob sonnig oder schattig, trocken oder feucht, groß oder klein – für nahezu jede Situation gibt es passende Pflanzen. Wir zeigen, welche Arten sich für unterschiedliche Standorte eignen und wie der Garten Schritt für Schritt naturnah und pflegeleichter gestaltet werden kann. Dabei stehen heimische Pflanzen im Mittelpunkt.
Pflanzen für besondere Gartenbereiche
Manche Standorte stellen besondere Ansprüche. Statt gegen die natürlichen Bedingungen „anzugärtnern“, lohnt es sich, passende Pflanzen auszuwählen. So entstehen langlebige Pflanzungen, die sich harmonisch entwickeln und vielen Tierarten zugutekommen.
Gut geplant, richtig gepflegt
Ein naturnaher Garten entwickelt sich mit der Zeit. Damit Pflanzen dauerhaft gut wachsen können, kommt es nicht nur auf die richtige Artenwahl an, sondern auch auf eine standortgerechte Pflanzung und eine angepasste Pflege. Schon wenige Grundlagen helfen dabei, den Garten nachhaltig zu entwickeln und seine natürliche Vielfalt zu fördern.















