Unser Schutz steht auf dem Spiel: Europas Natur- und Umweltschutzgesetze stehen unter Druck. Interessenverbände und Politiker*innen wollen bestehende Gesetze und Schutzstandards abschwächen, mit weitreichenden Folgen für Mensch und Natur.
Über eine Million Menschen für starke Naturschutzgesetze
Gemeinsam mit dir und vielen weiteren Menschen aus ganz Europa haben wir mit der Petition „Hands Off Nature“ ein starkes Zeichen gesetzt. Du hast dazu beigetragen, deutlich zu machen: Unsere Natur- und Umweltschutzgesetze müssen erhalten bleiben. Denn sie schützen unsere natürlichen Lebensgrundlagen.
Gemeinsam haben wir in der EU 1.254.722 Stimmen gesammelt und so kollektiv Bundesregierung und EU-Kommission gewarnt: Hände weg vom Naturschutz!

Saubere Gewässer, gesunde Wälder, Erhalt von Arten und Lebensräumen
Denn es geht um das, was uns allen wichtig ist: saubere Gewässer, gesunde Wälder und den Erhalt unserer Arten und Lebensräume. Viele Schutzregeln haben dazu beigetragen, dass Flüsse und Seen sauberer wurden, zahlreiche Arten besser geschützt sind und Umweltbelastungen zurückgehen. Lässt dieser Schutz nach, geraten ganze Ökosysteme aus dem Gleichgewicht. Die Folgen betreffen uns alle: durch Klimaschäden, teure Reparaturen und Krankheitsfolgen.
Schutzregeln, die wir über Jahrzehnte erkämpft haben, dürfen nicht für kurzfristige wirtschaftliche Interessen ausgehöhlt werden. Gerade weil es um unsere Zukunft geht, braucht es klare Standards, wirksame Kontrollen und einen starken politischen Willen zum Schutz unserer Natur.
Mit der europaweiten Unterstützung haben wir alle gezeigt, wie groß der Rückhalt für den Naturschutz ist. Jede Stimme zählt und gemeinsam haben wir deutlich gemacht, wie wichtig starke Natur- und Umweltschutzgesetze sind. Jetzt kommt es darauf an, bestehende Schutzstandards zu erhalten, konsequent umzusetzen und die Wiederherstellung geschädigter Ökosysteme voranzubringen.
Welche Umweltgesetze sind in Gefahr?
In der Europäischen Union wird versucht wichtige Naturschutzgesetze aufzuweichen – zugunsten kurzfristiger Wirtschaftsinteressen einzelner Branchen. Damit riskieren politische Entscheidungsträger*innen unsere Gesundheit und unsere Zukunft. Denn diese Gesetze schützen, was für unser Leben unverzichtbar ist: sauberes Trinkwasser, gesunde Lebensmittel, gute Luft und eine intakte Natur.
Werden Umweltstandards abgesenkt, steigt das Risiko von Verschmutzung. Mit Folgen für Mensch und Umwelt. Schadstoffe in Wasser, Boden und Luft können Krankheiten begünstigen und unsere Lebensqualität dauerhaft beeinträchtigen. Besonders problematisch ist, dass viele dieser Entscheidungen auf EU-Ebene unter starkem Lobbydruck getroffen werden und für die Öffentlichkeit kaum nachvollziehbar sind.
Wir fordern von unseren europäischen Politiker*innen, die bestehenden Naturschutzgesetze zu verteidigen und weiterzuentwickeln, statt sie auszuhöhlen. Denn wenn unsere Natur zerstört wird, trifft das uns alle: heute, morgen und kommende Generationen. Es geht um die Zukunft von 450 Millionen Menschen in Europa.
Viele der vorgesehenen Änderungen an europäischen Umweltgesetzen werden in komplizierten Verfahren, unter hohem Zeitdruck und ohne ausreichende Beteiligung der Öffentlichkeit vorangetrieben. Bedroht sind wichtige Umweltgesetze wie die EU-Wiederherstellungsverordnung, die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie, die Wasserrahmenrichtlinie und die EU-Waldschutzverordnung.




