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Der Jäger der Nacht

Artensteckbrief zum Sulawesi-Koboldmaki

Mit ihren großen Knopfaugen, ihrem langen Schwanz und ihrem weit drehbaren Hals sind die kleinen Sulawesi-Kobold-Makis die perfekten Jäger der Nacht in den Wäldern. Durch den drastischen Verlust ihrer Lebensräume sind die kleinen Primaten heute gefährdet.

Sulawesi Kobold-Maki mit Baby

Foto: Mongabay/Rhett Butler

Der NABU leistet gemeinsam mit seinen Partnern einen aktiven Beitrag zum Schutz des Sulawesi-Kobold­makis im aus Mitteln der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) geförderten Regenwaldschutzprojekt in der Region Gorontalo auf Nord-Sulawesi.

Art: Sulawesi-Koboldmaki (Tarsius tarsier)
Größe: 10 – 11 Zentimeter
Gewicht: 100 – 130 Gramm
Nahrung: Insekten, Spinnen, ­Skorpione, kleine Krebse und ­Schnecken ­gehören genauso zu ihrem ­Speiseplan wie ­kleinere ­Echsen, Jungvögel und Fledermäuse.


Verbreitung

Das Verbreitungsgebiet des Sulawesi-Maki

Verbreitung des Sulawesi-Maki - Grafik: NABU International

Der Sulawesi-Koboldmaki bewohnt die östliche Halbinsel Sulawesis sowie weitere noch bewaldete Teile der Insel, außerdem die vorgelagerten Inseln Buton, Kabaena, Selayar, Muna sowie die Togischen Inseln. Allerdings gilt es als wahrscheinlich, dass die ­heute als Sulawesi-Koboldmaki bekannte Art in Wirklichkeit einen ganzen Komplex verschiedener kleinräumig verbreiteter Arten darstellt. So ­sprechen Unterschiede in Lautäußerungen und äußeren Merkmalen dafür, dass die auf der Nordhalbinsel einschließlich der Provinz Gorontalo lebende Population eine eigene Art darstellt, die aber noch nicht wissenschaftlich beschrieben wurde.

Sulawesi gilt als Hotspot der biologischen Vielfalt und beheimatet ­viele endemische Arten. Tiefseegräben und Meereströmungen verhinderten weitestgehend eine Besiedlung mit ­Tieren und Pflanzen vom südasiatischen Festland auf Sulawesi. So fehlen auf Sula­wesi die auf den Nachbarinseln Sumatra und Borneo vorkommenden Vertreter der Megafauna wie der Asiatische Elefant, der Tiger oder der Orang-Utan.


Besondere Merkmale

Ein Koboldmaki auf Jagd: Dabei hilft ihm sein Schwanz, der mehr als doppelt so lang ist wie sein Körper und ihm bei Sprüngen als Steuerruder dient.- Foto: Solvin Zankl

Ein Koboldmaki auf Jagd: Dabei hilft ihm sein Schwanz, der mehr als doppelt so lang ist wie sein Körper und ihm bei Sprüngen als Steuerruder dient.- Foto: Solvin Zankl

Besonders auffällig sind die stark vergrößerten Augen. Das Verhältnis von Augengröße zu Kopfgröße ist das größte unter allen Trockennasenprimaten. Der Kopf sitzt auf einem kurzen sehr beweglichen Hals, der Drehungen um bis zu 200 Grad ermöglicht. Ebenfalls sehr beweglich sind die vergrößerten unbehaarten Ohren.


Fortpflanzung

Mit 2 bis 3 Jahren werden Koboldmakis geschlechtsreif. Aufgrund der ganzjährig günstigen klimatischen Bedingungen ist das ganze Jahr über Paarungszeit. Nach etwa 6-monatiger Tragezeit wird ein einzelnes, bei der Geburt bereits sehr großes und schweres Jungtier geboren. Die Jungtiere beginnen schon mit 4 Wochen selbstständig zu jagen und zweieinhalb Monate nach ihrer Geburt werden sie bereits nicht mehr gesäugt.


Gefährdung

In den letzten 20 Jahren hat die Art mindestens 30 Prozent ihres Lebensraums durch Abholzung der Wälder und Umwandlung in Palmölplantagen ­insbesonde­­re im Süden von Sulawesi verloren.


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Sulawesi Maki - Foto: Wolfgang Weinhardt
Der Artensteckbrief zum Download PDF (0.7 MB)

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Biodiversität – Theorie und Praxis

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