Ungenießbar für Mensch und Blattlaus

Der Rainfarn

Rainfarn ist eine sehr robuste Pflanze, die fast überall vorkommt. Die enthaltenen Giftstoffe machen die Wildpflanze zwar für uns Menschen ungenießbar, aber auch für Schädlinge. Ein Rainfarn-Sud vertreibt wirkungsvoll Blattläuse.
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Der Rainfarn ist eine sehr robuste Pflanze. Sie kommt fast überall vor und kann daher auch überall geerntet werden. Da Rainfarn die giftige Substanz Thujon enthält, kann die Pflanze zwar nicht verzehrt, aber als Blattlausmittel im Garten eingesetzt werden. Dazu muss ein Aufguss hergestellt werden. Dieser wird auf die betroffene Pflanzen aufgesprüht. Die Pflanze vertreibt außerdem Motten aus dem Kleiderschrank.

Kurzsteckbrief:

  • Wissenschaftlicher Name: Tanacetum vulgare
  • Höhe: 60 bis 130 Zentimeter
  • Blütenfarbe: gelb
  • Blütezeit: Juli bis September

Verwendung

Zwar besitzt der Rainfarn, wie viele andere Wildkräuter, Inhaltsstoffe mit heilsamen Eigenschaften, jedoch ebenfalls das giftige Thujon. Der Rainfarn sollte deshalb nur von äußerst kundigen Personen in der Hausapotheke verwendet werden.

Rainfarn ist eine der wichtigsten Pflanzen, wenn es um Insekten geht, denn einigen schönen Faltern scheint die Giftigkeit der Pflanze nichts auszumachen. Rainfarn ist Nektar- und Raupenfutterpflanze für viele Nacht- und Tagfalter, zum Beispiel für den Kleinen Feuerfalter und das Gemeine Wiesenvögelchen.

Pflanzenporträt Rainfarn - NABU