115 Euro ermöglichen die Anbringung und Überprüfung eines Nistkastens durch einen Eulenschützer.
Schleiereulen auf Wohnungssuche
Gemeinsam schenken wir den Schleiereulen in der Ukraine ein Dach über dem Kopf.
Lautlos gleitet sie durch die Dunkelheit, auf der Suche nach Mäusen: die Schleiereule. Sie ist gut erkennbar an ihrem herzförmigen Gesichtsschleier und als Kulturfolgerin vor allem in Kirchtürmen oder alten Scheunen zu entdecken. Doch blickt man nach Osteuropa, zeigt sich ein erschreckendes Bild – denn in der Ukraine ist die Schleiereule schockierend selten. 2021 gab es nur noch 30 Brutpaare! Durch eine eintönige Landwirtschaft findet sie kaum noch Nahrung, und durch die Zerstörung alter Gebäude hat sie viel Lebensraum verloren. Helfen Sie uns dabei, der Schleiereule in der Ukraine wieder ein Zuhause zu geben!
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Aus die Maus?
Früher konnten die Eulen durch die „Eulenlöcher“ ein- und ausgehen – heute werden sie oft ausgesperrt.
Einst gab es zwischen Mensch und Schleiereule ein Geben und Nehmen. Die Schleiereule sorgte dafür, dass die Mäusebestand auf den Feldern und in den Gebäuden nicht überhandnahm, und fand im Gegenzug dafür in Scheunen und Ställen einen sicheren Nistplatz. Doch diese einstige Partnerschaft existiert heute leider kaum noch: viele Gebäude wurden erneuert und die Eulen dabei ausgesperrt, und der Einsatz von Mäusegift bedeutet nicht nur weniger Nahrungsangebot. Werden die vergifteten Mäuse gefressen, sterben letztendlich auch die Eulen und ihre Küken.
Unser Einsatz für die Schleiereulen
Die Schleiereule braucht unsere Hilfe – gemeinsam mit unserer BirdLife-Partnerorganisation USPB sorgen wir dafür, dass sie in der Ukraine wieder sichere Brutplätze und Lebensräume findet:
- Wir arbeiten gemeinsam mit Landwirt*innen an einer ökologischen Landwirtschaft – dann können die Schleiereulen wieder als natürliche Helfer ihren Beitrag zu einer besseren Ernte leisten.
- Wir schaffen und pflegen Quartiere: 150 Nistkästen konnten in vier Regionen aufgestellt werden. In der letzten Brutsaison wuchsen dort 58 Küken zu eleganten Eulen heran.
- Wir zeigen, wie faszinierend die Eulen sind, indem wir Informationsmaterialien für Schulen erstellen. Mit dem Nebeneffekt, dass die Kinder den Krieg für eine Weile vergessen können.
- Wir erforschen die Lebensweise und die Bestandsentwicklungen der Eulen, um sie noch besser schützen zu kommen.
- Nicht nur in der Ukraine: Wir sind Teil des Bündnisses "Owls for Peace", das auch in Deutschland, Slowakei, Griechenland und in vielen weiteren Ländern einen Austausch zum Schutz von Eulenarten und Lebensraum schafft.
Unterstützen Sie jetzt unsere Arbeit mit einer Spende und helfen Sie so den gefährdeten Schleiereulen!
So können Sie den Schleiereulen helfen
Jetzt Schleiereulen retten
Spenden Sie jetzt für den Schutz der Schleiereulen in der Ukraine.
Alle Informationen zur sicheren Datenverarbeitung finden Sie in unserem Datenschutzhinweis.
Ihr besonderes Engagement für die Schleiereulen
Möchten Sie die Schleiereulen in der Ukraine mit einer größeren Spende unterstützen?
Für die Brut und die Aufzucht von Jungvögeln benötigt die Schleiereule einen sicheren Ort. Künstliche Nistkästen sind eine erste Hilfe, solange es keine anderen geeinigten Brutstätten gibt. Mit Ihrem Beitrag von 1.000 Euro können wir einen solchen Nistkasten herstellen, installieren und regelmäßig pflegen. Und einer neuen Generation von Schleiereulen ein sicheres Aufwachsen ermöglichen.
Wir beraten Sie gerne für ein weiteres Engagement.
Ihre Ansprechpartnerin: Viktoria Wiemer, Viktoria.Wiemer@NABU.de, 030-28 49 84-1575
Sie können natürlich auch einen Betrag direkt auf unser Spendenkonto überweisen:
SozialBank
Name: NABU
Stichwort: Schleiereule
IBAN: DE65 3702 0500 0008 0518 05
Dürfen wir Ihnen Dank und eine Spendenbescheinigung senden? Dann teilen Sie uns bitte Ihre Adresse bei der Überweisung mit.
Spendenbescheinigungen versenden wir immer im Februar des Folgejahres, auf Wunsch können wir diese auch einzeln vorab senden.
Sliderbild: mauritius images/nature picture library/Andy Rouse
Bild im Text: mauritius images/nature picture library/Paul Hobson
Testimonial: NABU/Ivan Tymofeiev
Spendenoptionen: Serhiy Kantsyrenko, NABU/Ivan Tymofeiev, slowmotiongli / iStockphoto
Freisteller: mzpphoto11/stock.adobe.com
Info-Box: Chris Chambers – stock.adobe.com
Reinhören in das Projekt
Hinweis: Überschüssige Spendenerträge werden in anderen dringenden NABU-Projekten eingesetzt.
