Heimat der Schreiadler dauerhaft bewahrt
Erfolgsbericht: Unteres Recknitztal

Schreiadler-Paradies an der Recknitz
Juni 2019 – Zwischen Bad Sülze und Ribnitz-Damgarten erstreckt sich das idyllische Flusstalmoor Unteres Recknitztal. Hier hat sich viel getan für den Naturschutz. Die NABU-Stiftung konnte in den vergangenen Jahren dank Ihrer Unterstützung über 430 Hektar des insgesamt 1.470 Hektar großen Naturschutzgebietes erwerben. Damit können wir die letzten Rückzugsräume der vom Aussterben bedrohten Schreiadler für alle Zeiten sichern und die Natur endlich wieder sich selbst überlassen.
Schon seit 2010 ist die NABU-Stiftung hier aktiv. Um die wertvolle Moorlandschaft und Laubmischwälder zu schützen, sind inzwischen mehrere hundert Hektar des Flusstalmoors in NABU-Hand. Als Eigentümerin stellt die Stiftung die forstwirtschaftliche Nutzung der naturnahen Wälder komplett ein und ermöglicht eine naturschonende Bewirtschaftung der Feuchtwiesen.
Wir sagen Danke!
Wir haben gemeinsam ein wertvolles Naturparadies geschaffen - nicht nur für den Schreiadler. Seltene Arten wie Orchideen, Trollblumen und Fieberklee, glitzernde Libellen, Biber und Fischotter können hier nun auch ungestört und sicher leben.
So geht es weiter
Langfristig werden wir die flussnahen Wiesen von Entwässerungsgräben aus früheren Zeiten befreien und trockengelegte Moorböden wiederbeleben, damit die kräuterreichen Wiesen mit ausreichend Wasser versorgt sind - ein Glück für die seltenen Schreiadler: Künftig dürften sie hier reiche Beute finden.
Um eine konfliktfreie Wiedervernässung zu ermöglichen, werden wir auch in Zukunft weitere Flächen erwerben. Auch entsteht in Gruel derzeit unter dem Dach der NABU-Stiftung eine Naturschutzstation, damit wir die naturschutzgerechte Entwicklung des Flusstalmoores sichern können.
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