Große Schritte im Schneeleopardenschutz

Erfolgsbericht: Schneeleoparden

Bereits seit den 1990er-Jahren ist der NABU in Zentralasien zum Schutz der Schneeleoparden aktiv. In Kirgistan haben sich die Bestände seither stabilisiert. Das zeigt den Erfolg unserer Naturschutzarbeit vor Ort und auch Ihrer Unterstützung!
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ein Schneeleopard steht im dichten Schnee
Schneeleopard© Foto: NABU/Sebastian Hennigs

Gemeinsam für die Schneeleoparden

Juni 2019 – Bereits seit den 1990er-Jahren ist der NABU aktiv zum Schutz der Schneeleoparden in Zentralasien. Das Projekt begann mit dem Kampf gegen die Wilderei in Kirgistan und hat sich mittlerweile auf politische Natur- und Artenschutzarbeit in vielen zentralasiatischen Ländern als Heimat der Schneeleoparden ausgeweitet. Dank Ihrer Unterstützung geht es voran im Schneeleoparden-Schutz!

2018 haben sich im Rahmen des Globalen Schneeleoparden- und Ökosystem-Schutzprogramms (GSLEP) hochrangige Regierungsvertreter aller zwölf Schneeleo-Verbreitungsländer zusammengesetzt und über den Schutz der Schneeleoparden ausgetauscht. Auch der NABU war vertreten und konnte sich mit einbringen. Es war großartig zu sehen, dass Politiker so unterschiedlicher und zum Teil sogar verfeindeter Länder friedlich und konstruktiv an einem Plan zur Rettung der gefährdeten Großkatzen arbeiten.

In Pakistan unterstützt der NABU die Einführung und Finanzierung von Schneeleoparden-Versicherungen für Weidetierhalter, ebenso wie den Bau von schneeleopardensicheren Ställen. Dadurch sollen Angriffe der Weidetiere durch Schneeleoparden von vornherein verhindert werden. Sollte es aber doch dazu kommen, werden die Verluste der Weidetierhalter durch das Versicherungssystem ausgeglichen. Dadurch, dass die Hirten nun finanziell abgesichert sind und es weniger zu Angriffen durch Schneeleoparden kommt, lassen folglich auch die Vergeltungsaktionen und Rachemorde an den Großkatzen nach. Denn auch die lokale Bevölkerung möchte sich für den Schutz der gefährdeten Großkatzen einsetzen.

In Tadschikistan, Bhutan und Kirgistan hat der NABU in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern ein Monitoring nach einheitlichen Standards eingeführt. Die ersten Ergebnisse haben wir bereits erhalten und so ist der Weg für eine wissenschaftlich fundierte Aussage zu den Populationsgrößen der Schneeleoparden geebnet.

Wir sagen Danke!

Die Bestände der Schneeleoparden in Kirgistan haben sich in den letzten Jahren stabilisiert und sind nicht weiter gesunken! Das zeigt den Erfolg unserer Naturschutzarbeit vor Ort und auch Ihrer Unterstützung.

So geht es weiter

Gemeinsam mit seinen lokalen Partnern setzt sich der NABU weiterhin für die Belange der Bevölkerung ein und bezieht die Menschen von Anfang an in den Schutz der Schneeleoparden ein. Dies ist fundamental, um die friedliche Koexistenz zwischen Menschen und Schneeleoparden wiederherzustellen und zu bewahren.

Fragen zu Ihrer Spende

eine Frau in NABU-Jacke mit einem Spaten in der Hand
Luna Kurafeiski
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