Gute Nachrichten für Sperlingskauz und Co.

Erfolgsbericht: Schafbachtal

Im Thüringer Schiefergebirge liegt das Schafbachtal, eine vielfältige Landschaft aus Wäldern, Wiesen und Ackerland. Seit dem Frühjahr 2020 baut die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe dort ein 40 Hektar großes Schutzgebiet für Wildkatze und Sperlingkauz.
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Ein Sperlingskauz auf einem Nadelbaum sitzend.
Sperlingskauz© Foto: NABU/Thomas Hinsche

Ein sicheres Zuhause im Schafbachtal

Juni 2021 – Im Schiefergebirge im südlichen Thüringen liegt ein besonderes Juwel: das Schafbachtal. Hier, zwischen Wäldern, Wiesen und Ackerland, finden zahlreiche Arten ein Zuhause. Sperlingskauz und Schwarzspecht haben in den alten Baumbeständen ebenso ihren Lebensraum wie Käfer und andere Insekten. Im ehemaligen Schieferstollen findet sich ein Winterquartier der Kleinen Hufeisennase und fünf weiterer Fledermausarten. In und um die verschiedenen Gewässer tummeln sich Feuersalamander, Bergmolch und Co., und durch das Dickicht streifen Wildkatzen. Kurzum: Die Landschaft im Schafbachtal ist ebenso vielfältig wie die Arten, die hier leben.

Schafbachtal© Foto: NABU/Franziska Hermsdorf

Bereits im Frühjahr 2020 konnte die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe die ersten 19 Hektar dieses faszinierenden Gebiets durch Spenden sichern. Zum Jahresende kam dann die Gelegenheit, weitere 21 Hektar – darunter neun Hektar Wald – zu kaufen und in Stiftungsobhut zu übernehmen. Und dank der engagierten Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender konnten wir diese Chance auch ergreifen – und das Gebiet für die Zukunft sichern.

Wir sagen Danke!

Dank Ihrer Unterstützung ist es möglich, im Schafbachtal Naturschutzflächen zu kaufen, um dort Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu bewahren. Nur so können wir Sperlingskauz und Co. ein Zuhause in unberührter Natur bieten.

So geht es weiter

Von nun an soll im Schafbachtal die Natur wieder ganz Natur sein dürfen. Die Wälder werden aus der Nutzung genommen und sich selbst überlassen. So kann sich hier ein Naturwald entwickeln. Auch die Wiesen und das Ackerland werden künftig naturschonend genutzt. Mit Strukturen wie Hecken und Baumreihen wird die Artenvielfalt auf dem Ackerland erhöht und der Teich an der Quelle des Schafbachs vor dem weiteren Eintrag von Schadstoffen geschützt. 
Der Binsenteich soll in Form von drei Kleingewässern wieder entstehen und Laichgewässer für Berg-, Faden- und Teichmolch sowie Teillebensraum für die Ringelnatter sein. Und damit die Fledermäuse in Zukunft ein ruhiges Winterquartier im Schieferstollen genießen können, wird dieser fledermausgerecht verschlossen werden.

Fragen zu Ihrer Spende

eine Frau in NABU-Jacke mit einem Spaten in der Hand
Luna Kurafeiski
Spendenservice
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