Eine Insel für die Zukunft
Erfolgsbericht: Schadefähre

Rund vier Kilometer nördlich des Anklamer Stadtbruchs, gegenüber der Insel Usedom liegt ein kleines Naturparadies: die 94 Hektar große Insel Schadefähre. Sie ist Heimat zahlreicher gefährdeter Tiere und Pflanzen und wichtiger Rückzugsort. So ziehen beispielsweise Kiebitz, Rotschenkel und Bekassine ihre Jungen auf der Insel auf. Dank der Unterstützung zahlreicher Spender*innen konnten wir unser Schutzgebiet auf dem Eiland vergrößern. Im Jahr 2021 hat unsere Stiftung Nationales Naturerbe den Kaufvertrag über 31 Hektar Land erfolgreich abgeschlossen.

Grünland drohte zu verschilfen
Warum war es so wichtig Land auf der Insel zu erwerben? Wiesenvögel brauchen für die Brut Grünland. Auf Schadefähre finden Rotschenkel & Co. geeignete Brutplätze und vor allem auch die nötige Ruhe für die Aufzucht der Jungvögel. Doch damit das Grünland bestehen bleibt, braucht es eine regelmäßige Pflegemahd. Geschieht dies nicht, droht das Land zu verschilfen und so als Lebensraum und Brutplatz verloren zu gehen.
Dass diese wichtige Mahd im Sommer auch in Zukunft durchgeführt wird, war bislang ungewiss. Unsere Stiftung Nationales Naturerbe kann als Eigentümerin die extensive Nutzung der Wiesen dauerhaft sichern. So können auch in Zukunft Seggen und Kräuter gedeihen und der Lebensraum von Rotschenkel und Bekassine wird erhalten.
Zukunftsvision auf der Insel Schadefähre
Einst war die Insel eines der letzten Brutgebiete des Seggenrohrsängers in Deutschland. Vielleicht findet er in Zukunft den Weg zurück und brütet wieder auf Schadefähre. Dank der Unterstützung unserer Spender*innen findet er auch in Zukunft optimale Bedingungen für die Brut.
Wir sagen Danke!
Dank Ihrer Unterstützung konnten wir den wichtigen Lebensraum an unserer Küste unter unseren Schutz stellen. Nur so kann er für die Zukunft bewahrt werden.
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