Ein Geschenk an zukünftige Generationen
NABU-Generationenbaum

Die persönlichen Geschichten unserer Testamentsversprecher*innen erzählen von der Liebe zur Natur und dem Wunsch diese über den Tod hinaus zu schützen.
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Gedenktafel
Neben dem virtuellen NABU-Generationenbaum gibt es auch unsere NABU-Gedenkinstallation in der Bundesgeschäftsstelle in Berlin. Die NABU-Gedenkinstallation erinnert an Menschen, deren Liebe zur Natur und deren Engagement unvergessen bleiben. Es sind Menschen, die unsere NABU-Projekte vorangetragen haben und deren Lebensgeschichten uns noch immer berühren …

Jeden Tag laufen die NABU-Mitarbeiter des Bundesverbandes in Berlin auf dem Weg in ihre Büros an einem besonderen Kunstwerk vorbei, das die Wand im Eingangsbereich der Geschäftsstelle ziert. Auch Besucher sehen, nachdem sie den Empfang durchquert haben, als erstes diese grau schimmernde Rankenpflanze – eine großflächige Wandmalerei der Berliner Künstlerin Karen Scheper. Silberne Blütenknospen sind beim genaueren Hinsehen in dem dichten Geflecht zu erkennen. Auf einigen der Blätter und Blüten sind halbtransparente, helle Täfelchen angebracht. Darauf stehen die Namen derjenigen, die den NABU in ihrem Testament bedacht haben.
Wir möchten damit Menschen gedenken, die nicht mehr bei uns sind, doch deren Liebe zur Natur und deren Engagement unvergessen bleiben. Es sind Menschen, deren Lebensgeschichten und Worte uns berührt haben und noch immer berühren und die unsere NABU-Projekte beständig weiter vorantragen! Edel und schlicht zugleich mutet das Wandbild mit den Namensblättern an. Es erdrückt seine Betrachter nicht, im Gegenteil: Fast sieht es so aus, als schwebe die Efeu-Ranke leichtfüßig an der Wand entlang. Dabei sind so viele bewegende Geschichten hinter den Namen und Gaben verborgen.
Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.

Antoine de Saint-Exupéry
Ein Nachlass floss zum Beispiel in das NABU-Projekt „Willkommen Wolf“, ein weiterer in den Schutz der Schneeleoparden in Kirgistan und ein anderer wurde mit dem Zweck „Ankauf von Gelände zur Erhaltung bedrohter Vögel“ versehen. Auch Helga Chudzienski und ihr Mann denken darüber nach, dem NABU einen Teil ihres Nachlasses zu vermachen. „Wir unterstützen die Arbeit des NABU schon seit vielen Jahren und konnten uns bereits zu Lebzeiten ein Bild davon machen, was mit unserer Hilfe bewirkt wird, sei es beim Schutz der Schreiadler und anderer Zugvögel, beim Erhalt von Wiesen-Flächen oder bei der Renaturierung der Havel. Und wir können uns bewusst entscheiden, was wir konkret fördern, welche Werte wir weitergeben möchten und wer in unserem Namen unsere Lebenswerke fortführt – das ist ein tröstlicher Gedanke.“



