Tipps für Verbraucher*innen, Waldbesitzer*innen und Waldverantwortliche in den Kommunen
Wie können wir dem Wald helfen?
Jede*r kann etwas tun, um dem Wald zu helfen. Das ist wichtig, denn der Wald ist sowohl Klimawunder, weil er viel zur Kohlenstoffspeicherung und zum Schutz vor Wetterextremen beitragen kann. Zum anderen ist er aber auch Klimaopfer, denn er leidet zunehmend unter Trockenheit, Massenbefall mit Insekten, wie zum Beispiel dem Borkenkäfer, Krankheiten oder Stürmen.
Dass ein naturnaher Wald besser gegen die Klimafolgen gewappnet ist, ist nachgewiesen. Und auch sein Beitrag zum Klimaschutz, nämlich als exzellenter Kohlenstoffspeicher, ist höher, wenn es sich um einen naturnahen Mischwald handelt.
Wie können wir dem Wald helfen? Hier bei uns, aber auch in anderen Regionen der Welt? Am wichtigsten sind natürlich zuallererst wesentlich stärkere Bemühungen, den Klimawandel zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen. Da sind in erster Linie Industrie, Verkehr und auch die Landwirtschaft gefordert, ihre CO2-Emmissionen drastisch zu senken. Doch auch jede*r Einzelne kann einen Beitrag leisten: zum Beispiel weniger und bewusster Konsum von Holzprodukten, öffentliche Verkehrsmittel nutzen statt Auto fahren oder landwirtschaftliche Produkte kaufen, die mit wenigen bis gar keinen Düngemitteln oder Pestiziden auskommen. Auch das hilft dem Wald.
Die Klimaschutzziele der EU wurden für 2020 bereits verfehlt, noch mehr Verzögerung können wir uns nicht mehr leisten.
„Mehr Natur zulassen: Basiswissen Waldschutz“
NABU-Kurs
Was ist eigentlich Wald und warum ist er in Gefahr? Antworten liefert dir dieser Kurs. Außerdem lernst du zentrale Waldschutzmaßnahmen kennen und erfährst, wie du den Wald im Ehrenamt oder als Waldbesitzer*in fit für die Zukunft machen kannst.