Insektenfutter und Gartenhelfer

Roter Wiesenklee

Der Rote Wiesenklee schmückt Wiesen mit seinen kugeligen, roten Blüten. Insekten lieben ihn für seinen Nektar, und uns Gärtnern leistet er durch seine Eigenschaft als Gründüngung wertvolle Dienste.
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Der Rote Wiesenklee gehört in der botanischen Systematik zur großen Familie der Schmetterlingsblütler – und das kann man in diesem Fall wörtlich nehmen. Viele Schmetterlinge, darunter Distelfalter und Goldene Acht sowie verschiedene Bläulinge und Widderchen, nutzen ihn als Raupenpflanze; noch mehr besuchen ihn als Nektarquelle. Trifolium pratense ist zudem eine beliebte Bienenweide.

Ein positiver Aspekt der Schmetterlingsblütler – auch Erbsen und Lupinen gehören dazu –, den sich jeder Gärtner zu eigen machen kann, ist das verfügbar machen von Stickstoff im Boden. Als Gründüngung kann Klee den Boden mit Stickstoff anreichern und anderen Pflanzen gleich mit zur Verfügung stellen. Den Anbau zu diesem Zwecke nennt man Gründüngung. Neben dem Einfangen des Luftstickstoffes mit Hilfe von Knöllchenbakterien, wie es Klee und andere Pflanzen können, setzt man Gründüngung auch zur Tiefenlockerung ein. Gründüngung während oder nach der Vegetationsperiode, also der Wachstums- und Vermehrungsphase der Pflanzen, schützt den Boden vor dem Auswaschen und Wegspülen durch Regen und das Austrockenen durch Sonne und Wind.

Kurzsteckbrief:

  • Wissenschaftlicher Name: Trifolium pratense
  • Höhe: 20 bis 40 Zentimeter
  • Blütenfarbe: rot bis lila
  • Blütezeit: April bis Oktober
  • Ernte: Mai bis September

Inhaltsstoffe:

  • Isoflavone
  • Proteine
  • Gerbstoffe
  • ätherisches Öl

Verwendung