Beschützer der Bergarbeiter

Barbarakraut

Fast jedes heimische Kraut hat auch eine mythische Bedeutung. Das Barbarakraut wurde nach der Schutzheiligen Barbara benannt, die Bergarbeiter und ähnliche Berufsgruppen beschützen soll. Noch heute hat sowohl das Kraut, als auch die Schutzheilige ihren Platz in jedem neuen Tunnel.
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Das Barbarakraut (Barbarea vulgari) ist eine sehr robuste Pflanze. Es ist frostfest und stellt recht wenige Ansprüche an ihren Standort. So ist sie eigentlich überall anzutreffen: an Wegesrändern und Ackergrenzen, auf Wiesen und Brachen, in Gärten und in Parks. Das armomatische Kraut trägt auch den Namen Winterkresse und kann als Wintergemüse geerntet werden. Ihr scharfer Geschmack ergänzt den ebenfalls im Winter wachsenden Feldsalat um eine herbe Note. Die zweijährige Pflanze kann frisch mit allen Teilen genossen werden.

Tipp: Auch das Barbarakraut ist eine Zeigerpflanze. Wo es wächst, ist der Boden feucht, lehmig und stickstoffhaltig.

Kurzsteckbrief:

  • Wissenschaftlicher Name: Barbarea vulgaris
  • Höhe: 30 bis 60 Zentimter
  • Blütenfarbe: gelb
  • Blütezeit: Mai bis Juli
  • Ernte: bis Dezember

Inhaltsstoffe:

  • Senfölglycoside
  • Vitamin C
  • Flavonoide
  • ätherische Öle

Verwendung