Die Königin des Hochsommers

Die Ackerhummel im Porträt

Die Ackerhummel trägt an ihrem ganzen Körper einen gelblich bis rotbraunen Pelz. Sie gehört unter den Hummeln zu den Nestbauern und bildet Völker mit bis zu 150 Tieren.
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© Foto: Kathy Büscher, NABU Rinteln

Die Ackerhummel erreicht eine Körperlänge von gut achtzehn Millimeter. Arbeiterinnen und Drohnen unter den Ackerhummeln werden bis vierzehn Millimeter groß.

Merkmale der Ackerhummel

Die Königin der Ackerhummel erreicht hingegen eine Flügelspannweite von rund 30 Millimeter. Der Saugrüssel kann bis zu 15 Millimeter lang sein. Der Kopf und der Thorax sind gelblich bis rotbraun gefärbt. Der Pelz, der den gesamten Körper umgibt weist eine gelbliche Färbung auf. Der Hinterleib kann gelblich oder bräunlich sein.

Lebensweise und Vorkommen

Ein Ackerhummel-Volk besteht aus einer Königin, vielen Arbeiterinnen und Drohnen. Insgesamt kann ein Volk zwischen 100 und 150 Tiere umfassen. Die Ackerhummel ist in weiten Teilen in Mittel- und Südeuropa verbreitet. Man findet sie häufig auf Wiesen sowie in Parks und Gärten. Stellenweise werden auch Mauerritzen und ähnliche Orte besiedelt. Sie sind nicht wählerisch – trocken sollte sein.

Das steht auf dem Speiseplan

Ackerhummeln ernähren sich rein vegetarisch. Ihre wichtigste Nahrungsquelle sind Pflanzensäfte, insbesondere der Pollen und der Nektar von Blüten. Die Eiweißversorgung wird durch den Verzehr von Pollen sichergestellt. Zu den bevorzugten Pflanzen gehören insbesondere die Vogel-Wicke, die Weiße Taubnessel, der Wiesen-Klee und der Kriechende Günsel.

Gut zu wissen:

Die Ackerhummel gehört zu den sogenannten Pocketmakern bei den Hummeln. Das bedeutet, dass die Ackerhummel für die Lagerung von Pollen eigens um mehrere Brutzellen herum Taschen anlegt. Damit kann die Brut einfacher und schneller versorgt werden. Insbesondere bei langrüsseligen Hummelarten, wie der Ackerhummel wird diese Form der Pollenaufbewahrung praktiziert.

Wie kann ich helfen? Die Ackerhummel ist ein in Gärten häufig zu beobachtende Kulturfolgerin und leicht in Hummelkästen anzusiedeln. Sie ist sehr friedlich und geeignet zur Ansiedelung in Nistkästen, weil sie oft bis weit in den Oktober hinein überdauert und mit etwas Überlebenshilfe in Form von Zuckerwasser sogar bis in den November hinein überlebt.