In nur fünf Schritten Geld sparen und die Umwelt schonen
Küchentücher selber nähen
Das sollten Sie wissen.
In Deutschland verbraucht jede*r von uns allein 19 kg Hygienepapier pro Jahr in Form von Küchenrollen, Toilettenpapier, Papiertaschentüchern und Servietten – nur die Hälfte davon besteht aus Altpapier. Damit Sie mal kurz einen Klecks Tomatensauce wegwischen können, müssen aber nicht unbedingt Bäume gefällt werden. Stattdessen können Sie ausrangierter Kleidung und alten Handtüchern ein zweites Leben als Küchentuch oder Putzlappen einhauchen. Sollten Sie dennoch mal auf Einwegprodukte ausweichen müssen, achten Sie bitte unbedingt auf Siegel wie den „Blauen Engel“.
Das brauchen Sie.
→ Frottee-Stoff, z. B. alte Handtücher
→ Baumwoll-, Hanf- oder Leinenstoff, z. B. alte Kleidung oder Bettwäsche
→ Stoffschere
→ Nähgarn und Nähmaschine
So geht's.
(1) Schneiden Sie von beiden Stoffen je ein Rechteck von 24 cm x 17 cm Größe zu.
(2) Legen Sie die beiden Stoff-Rechtecke auf links übereinander. Das bedeutet: die Innenseiten zeigen nach außen und die Außenseiten nach innen.
(3) Lassen Sie 1 cm Abstand zum Rand als Nahtzugabe und nähen Sie einmal rundherum mit einem geraden Stich. Damit Sie den Lappen danach auf rechts wenden können, lassen Sie eine 5 cm große Öffnung frei.
(4) Schneiden Sie vor dem Wenden die Nahtzugabe auf 0,5 cm zurück und die Ecken diagonal ab. Danach drehen Sie den Lappen von innen nach außen.
(5) Jetzt nähen Sie noch einmal mit einem geraden Stich knappkantig rundherum. Das Wischen kann beginnen!
Extra-Tipp
Nutzen Sie Stoffe aus Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen, denn Kunstfasern geben Mikroplastik ans Wasser ab.
Zum Download
Datei-Pfad aus Imperia:
Download-Beschreibung: NABU-Mitmachkatalog "Und Action! 25 Aktionen für einen nachhaltigen Alltag"
Download-Link: /imperia/md/content/nabude/konsumressourcenmuell/210210_nabu_mitmachkatalog.pdf