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Die nächste Kranichzugwelle rollt
Kraniche, Enten und Bekassinen im Zugstau
Der Winter hält Zehntausende Vögel in Südniedersachsen fest

Im Norden und Osten Europas dominiert weiter der Winter. Dabei geht die Witterungsgrenze mitten durch Deutschland. Viele Zugvögel legen deshalb auf ihrem dem Weg eine Zwangspause ein. Dadurch lassen sich zum Beispiel in der südniedersächsichen Leineaue bei Einbeck jetzt Zehntausende Kraniche, Enten und Bekassinen beobachten.
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Nachtrag: 14.000 Kraniche in zwei Stunden
Auch aus dem mittelhessischen Marburg wurden am Montag noch mehr als 2.600 ziehende Kraniche gemeldet. Die Zugstrecke entlang der Lahn ist also nicht völlig verwaist. Den Vogel abgeschossen – selbstverständlich nur im sprichwörtlichen Sinn – haben aber die Beobachter im westfälischen Münster. Vom Dach eines Universitätsinstituts aus ließen sich bei toller Fernsicht bis zum Teutoburger Wald zwischen 17 und 19 Uhr in insgesamt 74 einzelnen Trupps mehr als 14.000 Kraniche zählen.
Nordrhein-Westfalen im Fokus des Kranichzugs
Tausende Kraniche an Mosel, Niederrhein und Ruhr
04. März 2013 - Seit Sonntag werden in Deutschland wieder große Kranichketten am Himmel beobachtet. Dabei scheinen die Vögel momentan vor allem die nördliche Route ihres Zugkorridors zu nutzen. Während nämlich im NABU-Naturgucker aus Hessen nur vereinzelt kleinere Trupps gemeldet wurden, war der Himmel über Nordrhein-Westfalen am Montag voller Kraniche.
Startend vom Lac du Der in der südlichen Champagne, Frankreichs größtem künstlichen Stausee, flogen die Kraniche in nordöstlicher Richtung wohl über Luxemburg und Teile Belgiens, um dann in der Eifel Grenze zu Deutschland zu überqueren. Schon am Sonntag wurden in Rheinland-Pfalz bei Trier und Cochem entlang der Mosel große Kranichketten beobachtet.
An Montag setzen sich die Sichtungen über Aachen bis hin zum Niederrhein bei Wesel fort. Die größte Ansammlung notierte Dieter Schneider von der Fachgruppe Ornithologie des NABU Wesel mit über 5.550 Kranichen unweit der Bislicher Rheininsel bei Xanten. Die Kranichroute auf dem Weg in die Brutgebiete führt weiter über das Ruhrgebiet, wo am Montag zum Beispiel bei Hattingen 2500 Vögel gezählt wurden. Es lohnt sich sicher auch in den nächsten Tagen, ab und zu die Augen nach oben zu richten.
Kranichbeobachtungen im NABU-Naturgucker melden
Aktuelle Kranichbeobachtungen und Bilder sehen
Balzende und fliegende Kraniche
Ende Februar/Anfang März kehren die ersten Zugvögel aus dem Süden zurück nach Deutschland. Ein besonderer Höhepunkt am Himmel sind dabei die Kraniche. Lautes Trompeten aus der Höhe macht auf die Keilformation der Vögel aufmerksam und lässt auf längere und sonnige Tage hoffen.
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Werden Sie Kranichzähler
Melden Sie dem NABU Ihre Kranich-Beobachtungen. Je mehr Daten über das Zugverhalten zusammenkommen, desto bessere Aussagen können getroffen werden. Nur wenn wir wissen, wo die Kraniche sich aufhalten, können wir vor Ort aktiv Schutzmaßnahmen ergreifen.
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Woran erkennt man Kraniche?
Kraniche und Wildgänse haben ein ähnliches Zugverhalten und nutzen oftmals gemeinsame Rastgebiete. Da auch ihre Flugbilder recht ähnlich sind, sind sie für Laien manchmal schwer auseinanderzuhalten. Der NABU gibt Tipps, wie man die beiden Vogelarten gut unterscheiden kann.
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Weitere 70.000 Kraniche sind im Anflug
Am Mittwoch in Spanien aufgebrochene Vögel auf dem Weg nach Deutschland
01. März 2013 - Die nächste große Kranichwelle ist im Anflug. Bereits Anfang der Woche hatten sich in der Laguna de Gallocanta zwischen Saragossa und Madrid rund 60.000 Kraniche versammelt. Wie Günter Nowald vom gemeinsamen Kranichschutzzentrum von NABU und WWF berichtet, wuchsen in den Folgetagen die Rastbestände durch Zuzügler aus der südpanischen Extremadura weiter an. Am Mittwoch früh starteten schließlich rund 70.000 Kraniche in Richtung Norden, um zunächst die Pyrenäen zu überqueren.
Die Vögel erreichten Südwestfrankreich und übernachteten im Schutzgebiet von Arjuzanx. Während dort am Mittwoch gerade einmal 2.921 Kraniche gezählt wurden, konnten Donnerstagfrüh 58.739 der Frühlingsboten erfasst werden. „Der vom Team des Kranich-Informationszentrums 2009 in Niedersachsen besenderte Fredi wurde ebenfalls geortet“, freut sich Nowald.
Das Kranich-Informationszentrum in Groß Mohrdorf nahe Stralsund hat täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Neben einer Ausstellung gibt es dort auch Tipps zu den aktuell günstigsten Beobachtungsplätze. Noch wurden keine großen rastenden Kranichtrupps in der Region des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft entdeckt, doch es dürfte nicht mehr lange dauern, bis auch dort wieder skandinavische Kraniche auf ihrem Frühjahrszug Zwischenstopp machen.
Erfahrungsgemäß lassen sich in der Region an der Ostseeküste besonders in der zweiten Märzhälfte die Vögel des Glücks gut beobachten, während Sie auf Stoppelfeldern nach Nahrung suchen und meist bei Sonnenschein ihre Balztänze zeigen, um sich auf die bevorstehende Brut einzustimmen. Immerhin sind bereits die ersten heimischen Brutpaare im Landkreis Vorpommern-Rügen eingetroffen.
Rückflug in die Brutreviere
Informationen zum Kranichzug 2013
20. Februar 2013 - Wer in diesen Tagen die Augen offen hält, hat gute Chancen, in großer Zahl ziehende Kraniche zu entdecken. Aus Spanien und Frankreich kommend, überqueren die Vögel auf ihrer Reise in die Brutreviere Deutschland von Südwesten nach Nordosten. Überflogen wird ein rund 150 Kilometer breiter Korridor, ausgehend von den Rastplätzen in der Champagne über Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen bis nach Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.
Trotz des in vielen Regionen unfreundlichen und winterlichen Wetters sind bereits viele Tausend Kraniche unterwegs. Kleine Trupps werden schon den ganzen Februar über beobachtet. Seit Montag (18.) werden die Fluggemeinschaften nun immer größer. Vor allem entlang der Flusstäler von Mosel, Lahn und Ruhr fliegen Ketten von tausend und mehr Kranichen. Im hessischen Mittenaar wurden sogar 6.100 Kraniche gezählt.
Nur ein kleiner Teil der Kraniche brütet in Deutschland, die meisten ziehen nach kurzen Zwischenstopps weiter nach Skandinavien. Seinen Höhepunkt erreicht der Frühjahrszug der Kraniche in Normaljahren in der zweiten Märzhälfte. Im Vergleich zum Herbstzug ist der Frühjahrszug schwierig vorherzusehen und er verläuft viel weiter verstreut. Beim Frühlingszug gibt es keine großen, einheitlichen Rastgebiete.
Halbzeit auf dem Weg in die Winterquartiere
Nachrichten zum Kranichzug 2012
6. November 2012 - Der erste große Schwung ist durch. Mehr als 100.000 Kraniche haben bereits Frankreich und Spanien erreicht. Immer noch halten sich an den norddeutschen Sammelplätzen aber weitere rund 100.000 Kraniche auf. Dabei hat sich die Boddenküste bei Stralsund mit noch 4000 Kranichen inzwischen weitgehend geleert, während im Havelland und in der Diepholzer Moorniederung Ende Oktober jeweils noch rund 40.000 Kraniche ausharrten.
Auch ein Blick auf die örtliche Zugroute lohnt sich. Dort wurde am 1. November aus dem ungarischen Hortobagy-Nationalpark eine Ansammlung von 112.000 Kranichen gemeldet.
In langen Ketten fliegen die Kraniche abends den Linumer Schlafplatz an.
26. Oktober 2012 - Immer mehr der in Norddeutschland rastenden Kraniche machen sich nun auf den Weiterflug und überqueren dabei weite Teile Deutschlands.
An den Hauptrastplätzen beginnt sich das Gewicht langsam in Zugrichtung zu verschieben. Insgesamt hat die Kranichzahl an den Hauptrastplätzen mit mehr als 180.000 noch ein weiteres Stück zugelegt. An der Bodenküste aber gehen die Bestände bereits zurück, 51.480 Kraniche wurden dort am 20. Oktober registriert, rund 15.000 weniger als in der Vorwoche. Dafür versammeln sich im Rhin- und Havelluch nun rekordverdächtige 84.450 Kraniche und in der Diepholzer Moorniederung hat sich der Bestand mit 33.000 fast verdoppelt. Ebenfalls bemerkenswert sind zum gleichen Zeitpunkt 14.000 Kraniche an der Talsperre Kelbra an der Grenze zwischen Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Für die Kraniche ist es eine biologische Notwendigkeit und für den Menschen ein faszinierendes Naturschauspiel. Wer keine Gelegenheit hat, die großen nördlichen Sammelplätze zu besuchen, hat auch in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz gute Chancen, ziehende Kraniche am Himmel zu beobachten. Die Einträge etwa auf Facebook und die Meldungen aufmerksamer Beobachter im Naturgucker-Portal zeigen, dass in diesen Tagen zahlreiche Vogelfreunde regelrecht im Kranichfieber sind. Zugverbände von tausend oder mehr Kranichen sind keine Seltenheit. So wurden am Freitag (26.) im Ruhrgebiet zwischen Essen und Velbert rund 4000 Kraniche gezählt, im osthessichen Bebra waren es sogar 6000.
Das Beobachternetz ist inzwischen so dicht, dass kein Kranich mehr „unerkannt“ reist. Der NABU Hessen schätzt sogar, dass jeder das Bundesland überfliegende Kranich auf dieser Etappe im Durchschnitt an vier Stellen notiert und gemeldet wird. So verfeinern sich die Kenntnisse über den zeitlichen Ablauf und die Reiserouten der Kraniche immer mehr.
Trompetenrufe im Nebel
Alljährlich im Oktober und November können Naturfreunde das großartige Schauspiel ziehender Kraniche am Himmel beobachten. Der größte Kranichsammelplatz liegt rund um das brandenburgische Linum. Tierfilmer Daniel Samanns war vor Ort und hat das beeindruckende Spektakel gefilmt.
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Anmut in grauen Federn
Das große Interesse an der Voegelbeobachtung hat uns veranlasst, Informationen über Kraniche in Brandenburg (Vorkommen, Bestand, Lebensweise und Gefährdung) sowie die besten Beobachtungsplätze in einer Broschüre zusammenzutragen.
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Zugvögel im Visier
Mit dem alljährlichen Vogelzug kommt es auch zur illegale Jagd oder Störung von Gänsen und Kranichen. Auch in Brandenburg – sogar in wichtigen Schutzgebieten – gab es in letzter Zeit wiederholt derartige Fälle.
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Thüringen bitte großräumig umfliegen!
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat in Thüringen die großflächige Ausbringung von Giftködern zur Mäusebekämpfung genehmigt. Der NABU warnt vor dem Einsatz des Giftes, denn es stellt unter anderem auch für Zugvögel eine tödliche Gefahr dar.
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19. Oktober 2012 - Strahlendes Herbstwetter bei rund 20 Grad Celsius und 58.000 Kraniche am Schlafplatz: Am Wochenende dürfte es im Örtchen Linum nordwestlich von Berlin eng auf den Straßen werden. Jahr für Jahr ziehen die Kranichmassen immer mehr Vogelfreunde an. Wer es einrichten kann, sollte deshalb nun zur Hochsaison das Rhinluch möglichst unter der Woche besuchen.
Innerhalb von nur zwei Wochen hat sich die Zahl der in Norddeutschland rastenden Kraniche auf mehr als 150.000 verdoppelt. So wurden an der Bodenküste am 13. Oktober über 66.000 Kraniche gezählt, im Rhin- und Havelluch waren es am 16. Oktober zusammen 69.300 und in der Diepholzer Moorniederung erbrachte die letzte Zählung am 14. Oktober 18.000 rastende Kraniche. Am Helmestausee in Sachsen-Anhalt rasteten laut Naturgucker-Meldung am 16. Oktober 5.500 Kraniche.
Der weitere Abzug Richtung Südwesten verläuft aufgrund der milden Witterung bisher nur schleppend. Seit dem 10. Oktober sind erste Gruppen in nennenswerter Größe unterwegs. Inzwischen erreichen die vor allem im hessischen Lahntal beobachteten Kranichketten Größen von bis zu 3000 Tieren. Es lohnt sich also, gelegentlich den Blick in den Himmel zu richten.
05. Oktober 2012 - Bereits Mitte September waren an der Ostseeküste zwischen Rügen und dem Darß knapp 20.000 skandinavische Kraniche angekommen, inzwischen ist die Zahl auf 37.000 angestiegen. Die Vögel machen in der Vorpommerschen Boddenlandschaft Rast auf ihrem Weg in die südeuropäischen Winterquartiere. Der Höhepunkt der Herbstrast wird am Bodden in der zweiten Oktoberhälfte mit bis zu 70.000 Kranichen erwartet.
Am zweiten Hauptsammelplatz, im brandenburgischen Rhin- und Havelluch rund um das Örtchen Linum, ergab die letzte Zählung am Dienstag (2.) 26.200 Kraniche. Auch hier werden sich zweitweise 50.000 bis 60.000 Kraniche aufhalten; im vergangenen Jahr wurden die größten Ansammlungen Anfang November registriert.
Nimmt man die 2.000 aus der Diepholzer Moorniederung (Niedersachsen) gemeldeten Tiere und die zahlreichen kleineren Ansammlungen von der Lausitz über das Odertal (rund 3.500 Ende September) bis nach Nordwestdeutschland hinzu, halten sich zur Zeit wohl 65.000 bis 70.000 Kraniche in Deutschland auf.
In vielen Ländern haben die Kranichbestände in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. In Schweden zum Beispiel brüten mehr als 23.000 Paare, in Polen etwa 15.000 und in Finnland mindestens 20.000. In Deutschland hat sich der Bestand in nur einem Jahrzehnt auf über 7.000 verdoppelt, davon leben alleine 3.000 Kranichpaare in Mecklenburg-Vorpommern und 2.400 in Brandenburg.
Mit dem Bruterfolg wachsen auch die Rastansammlungen auf bisher nicht bekannte Größen. Die in Skandinavien gestarteten Zugvögel harren so lange an ihren Rastplätzen aus, bis der richtige Reisewind einsetzt. Für ihren langen Weg in Richtung Spanien und Portugal bevorzugen die relativ schweren Vögel Rückenwind, also möglichst aus Nordosten“, erläutert NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Auf den deutschen Ackerschlägen, oft mit abgeerntetem Mais, finden die Tiere nach ihrer anstrengenden Reise über die Ostsee ausreichend Nahrung.
„Last minute“ Richtung Süden
Kälteeinbruch verantwortlich für plötzliche Winterflucht
Seit Anfang der Woche ziehen wieder vermehrt Kraniche über Deutschland.
31. Januar 2012 -
Seit Anfang der Woche ziehen wieder vermehrt Kraniche über Deutschland. Die Flugrichtung der V-förmigen Trupps lässt die Beobachter jedoch stutzen, denn sie fliegen nach Südwesten. „Viele Kraniche haben bei dem bisher sehr milden Winter in den norddeutschen Rastgebieten ausgeharrt“, berichtet NABU-Vogelschutzexperte Markus Nipkow. Die rapide sinkenden Temperaturen, der kalte Ostwind und die „frostigen Aussichten“ haben nun aber auch die letzten der Kraniche im Ostseeraum bewogen, den Weg in den Südwesten anzutreten.
Noch in der vorigen Woche waren bei aktuellen Zählungen in Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern insgesamt rund 15.000 überwinternde Kraniche beobachtet worden (in Niedersachsen mehr als 10.000, in Brandenburg rund 2.000, in Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen jeweils etwa 1.000 Vögel). Im Kranich-Informationszentrum sind gestern und heute bereits 130 Meldungen von ziehenden Kranichen eingegangen. Die Zugrichtung ist überwiegend Südwest und Süd. Bei dem aktuellen Kälteeinbruch treten diese Vögel nun „last minute“ die Winterflucht nach Frankreich an. „Die Kälte ist ein wesentlicher Zugauslöser. Jetzt wird dieser aber zusätzlich durch eine nordöstliche Strömung unterstützt“, berichtet Günter Nowald, Leiter des Kranich-Informationszentrums. Die meisten ihrer Artgenossen befinden sich bereits seit einigen Wochen in den Überwinterungsgebieten in Spanien und Portugal.
„Der Herbstzug ist wegen des milden Dezembers von zahlreichen Kuriositäten gekennzeichnet. Ein im Juni farbig beringter Kranich startete Ende Oktober mit seinen Eltern den Zug in den Süden. Vom 8. November bis 12. Dezember wurden die Vögel in Niedersachsen in der Diepholzer Moorniederung beobachtet. Danach zogen sie schon wieder in den Norden. Am 4. Januar wurden sie bei Günz im Landkreis Nordvorpommern angetroffen“, berichtet Nowald. Üblicherweise kehren die Vögel erst ab Ende Februar zurück in die Brutheimat.
Nachrichten zum Herbstzug 2011
Trompetenrufe im Nebel
19. Dezember 2011 - Der Herbstzug der Kraniche ist weitgehend beendet. Es halten sich an den großen norddeutschen Rastplätzen aber immer noch Kraniche in geringer Zahl auf. Diese Vögel werden wohl nur dann in mildere Regionen abziehen, wenn es zu einem starken Wintereinbruch kommt.
16. November 2011 - Gestern war im Rhin- und Havelluch wieder eine Zählung möglich. Danach halten sich 8.640 Kraniche an den Schlafplätzen Nauen und Linum auf. Zwei Wochen vorher waren es noch mehr als 40.000. Nach starkem Abflug über das Wochenende dürften in der Diepholzer Moorniederung nun ebenfalls deutlich weniger Kraniche als bisher rasten. Auch hier macht den Zählern jedoch der Nebel zu schaffen, so dass es noch keine neue Erfassung gibt.
11. November 2011 - Die Schwerpunkte der Kranichrast haben sich die letzten Tage weiter nach Westen verschoben. An der Ostseeboddenküste halten sich nur noch rund 3000 Vögel auf, in der Diepholzer Moorniederung (Niedersachsen) dagegen ist mit gut 60.000 Kranichen wohl der diesjährige Höchststand erreicht. Im Havel- und Rhinluch rasteten Anfang des Monats noch mehr als 50.000 Kraniche; neuere Zahlen gibt es leider nicht, wegen des Nebels am Hauptschlafplatz Linumer Teiche war diese Woche keine zuverlässige Zählung möglich.
Auf der östlichen Zugroute halten sich in der ungarischen Puszta weiter fast 80.000 Kraniche auf. mehr Übersicht der europäischen Rastplätze
21. Oktober 2011 - Der Zug der Kraniche ist im vollen Gange. In ganz Europa sind zur Zeit rund 200.000 Kraniche unterwegs. Alleine aus Hessen wurden am vorigen Wochenende mehrere Zehntausend überfliegende Kraniche gemeldet. Am größten französischen Rastplatz, dem Lac du Der Chantecoq in der Champagne, halten sich bereits 34.900 Kraniche auf.
An den deutschen Hauptrastplätzen verschiebt sich das Gewicht Stück für Stück nach Westen. So gingen die Rastzahlen an der Boddenküste rund um Groß Mohrdorf in nur wenigen Tagen von 47.900 auf 31.000 Kraniche zurück, im Rhinluch und im Havelland rasten zur Zeit 46.700 Kraniche und in der Diepholzer Moorniederung in Niedersachsen hat sich die Zahl der Kraniche innerhalb einer Woche von 4.000 auf 45.500 erhöht.
Auf dem östlichen Zugweg bildet der ungarische Hortobágy-Nationalpark den mit Abstand größten Sammelpunkt. Von dort wurde am 13. Oktober die phantastische Zahl von 100.500 Kranichen gemeldet.
Das schöne September-Wetter sorgte für ideale Reisebedingungen.
23. September 2011 - Pünktlich zum Herbstanfang sind an der Ostseeküste zwischen Rügen und dem Darß bereits mehr als 25.000 skandinavische Kraniche angekommen. Die Vögel machen in der Vorpommerschen Boddenlandschaft Rast auf ihrem Weg in die südeuropäischen Winterquartiere.
„Durch das schöne Wetter des vergangenen Wochenendes gab es für die Vögel ideale Reisebedingungen“, erklärt Günter Nowald, Leiter des Kranich-Informationszentrums von NABU und WWF. Er verkündet einen Rekord: Mit fast 14.000 Kranichen wurden am Hauptschlafplatz im Nationalpark Vorpommerns zum jetzigen Zeitpunkt etwa doppelt so viele Vögel gezählt, wie in den vergangen Jahren.

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Termine
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Biber und Kranich im Niederbruch
16248 Liepe
31.05. 17:00 Uhr
Abendwanderung Duvenstedter Brook
22397 Hamburg, OT Wohldorf
02.06. 10:00 Uhr
Radtour zur Rosenhöhe Darmstadt
64546 Mörfelden-Walldorf
04.08. 12:00 Uhr
Ausstellungsvernisage „Kranichschutz im Duvenstedter Brook“
22397 Hamburg, OT Wohldorf
11.08. 10:00 Uhr
Kranichfest Duvenstedter Brook
22397 Hamburg, OT Wohldorf
18.08. 11:00 Uhr
Naturkundliche Radwanderung
24211 Preetz
14.09. 17:30 Uhr
Kranichwanderung
18569 Schaprode
22.09. 17:00 Uhr
Der Vogel des Jahres 2013 „die Bekassine“
16845 Roddahn
27.09. 17:00 Uhr
Herbst Im Duvenstedter Brook
22397 Hamburg, OT Wohldorf
28.09. 12:30 Uhr
Kranichrastplatz Langhägener Seewiesen
23843 Bad Oldesloe
28.09. 14:40 Uhr
Zugvogelbeobachtung Lehniner Land
14550 Groß Kreutz, OT Götz
05.10. 17:00 Uhr
Vogelbeobachtung Rietzer See
14797 Kloster Lehnin, OT Netzen
07.10. 14:00 Uhr
BFD-Seminar: „Naturschutz im Spannungsfeld von Leidenschaft und Konflikt“
18356 Fuhlendorf
12.10. 16:00 Uhr
Kranich-Zug in der Elbtalaue
19303 Dömitz
13.10. 07:00 Uhr
Kraniche im Morgengrauen
27419 Tiste
18.10. 16:00 Uhr
Kranich-Zug in der Elbtalaue
19303 Dömitz
18.10. 17:00 Uhr
Ornicamp Kranich
06537 Kelbra
20.10. 14:00 Uhr
Ein Nachmittag mit Kranichen
27442 Gnarrenburg
25.10. 16:30 Uhr
Einflug an der Kranichschanze
27442 Gnarrenburg
27.10. 08:00 Uhr
Kranichexkursion
26122 Oldenburg
27.10. 08:00 Uhr
Exkursion Lothringer Weiher
66115 Saarbrücken
03.11. 07:00 Uhr
Kraniche im Morgengrauen
27419 Tiste
03.11. 16:00 Uhr
Kranichführung im Günnemoor
27729 Hambergen
16.11. 07:30 Uhr
Exkursion zum Kranichrastplatz
54290 Trier
