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International Coastal Cleanup 2012
International Coastal Cleanup 2012
Reinigungsaktion an Meeres- und Flussufern
Unterstützen Sie den NABU bei der Reinigung der Küstenngsaktion!
07. September 2012 - Die US Umweltorganisation Ocean Conservancy ruft in jedem Jahr am dritten Samstag im September zum weltweiten Küsten-Reinigungstag, dem International Coastal Cleanup Day (ICC), auf. An diesem Tag treffen sich weltweit engagierte Naturschützer, um Küsten, Gewässer und Flussufer vom Müll zu befreien und somit einen wichtigen Beitrag zum Meeresschutz und zum Wohle der Natur zu leisten. In den vergangenen 26 Jahren hat sich der International Coastal Cleanup mit mehr als einer halben Million Teilnehmer pro Jahr zur weltweit größten ehrenamtlichen Aktion für den Meeresschutz entwickelt.
Seit Herbst 2010 beteiligt sich der NABU mit eigenen Reinigungsaktionen am ICC. Dabei wurden anfangs die vom NABU betreuten NSG Grüner Brink und Krummsteert-Sulsdorfer Wiek auf Fehmarn sowie das NSG Bottsand in der Kieler Bucht von Abfällen befreit. 2011 beteiligte sich zusätzlich die Naturschutzjugend NAJU in Hamburg an der Aktion.
Auch in diesem Jahr will der NABU, zusammen mit seinen Gruppen und Partnern, mit verschiedenen Müllsammelaktionen ein Zeichen für die Umwelt setzen, um auf die Problematik von Meeresabfällen aufmerksam zu machen und die deutschen Meeresgewässer von einem Teil Ihrer Müllbelastung zu befreien.
Vom 15. September an, dem offiziellen Startschuss für den diesjährigen International Coastal Cleanup Day, bis Anfang Oktober wird es an den Küsten von Nord- und Ostsee verschiedene Reinigungsaktionen geben.
Wir laden alle aktiven Meeresschützer zum Mitmachen ein! Auf der Karte finden Sie die Einsatzorte der Sammelaktionen und die Ansprechpartner.
NABU-Einsatzorte ICC 2012 auf einer größeren Karte anzeigen
92 Müllteile auf 100 Metern Strand
Die Ergebnisse der Müllsammelaktionen auf Fehmarn sind erschütternd. Entlang von 100 Metern Strand werden durchschnittlich 92 Müllteile gefunden. Über die Hälfte davon besteht aus Plastik! Für Seevögel wird dieses viel zu oft zu einer Henkersmahlzeit.
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Plastikflut bedroht die Meere
Jahr für Jahr landen Millionen Tonnen Plastikmüll im Meer. Es ist höchste Zeit, zu handeln. Die Meere dürfen nicht länger als Müllkippe missbraucht werden. Der NABU startet mit dem Projekt „Meere ohne Plastik“ Umweltbildung und Reinigungsaktionen an Stränden und Ufern.
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Plastik in Nord- und Ostsee
Auch unsere heimischen Meere bleiben vom Plastikmüll nicht verschont. 20.000 Tonnen Plastik gelangen Jahr für Jahr in die Nordsee. Seevögel nehmen diesen Müll bei der Nahrungssuche auf, so dass sie ein ständiges Sättigungsgefühl verspüren. Sie verhungern mit vollen Mägen.
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NABU Regional
Ansprechpartner
Kim Detloff
Kim.Detloff@NABU.de
Tel. 030.28 49 84 -16 26
Ansprechpartnerin
Melanie Ossenkop ist zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit zum Projekt Tel. 030.28 49 84 -15 20
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