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Atomkraft
Atomkraft
Die Nutzung der Atomenergie ist mit unkalkulierbaren Risiken verbunden und mit den Zielen der Nachhaltigkeit nicht vereinbar. Katastrophale Unfälle werden beim Betrieb von Atomkraftwerken niemals auszuschließen sein. Zudem ist bis heute völlig ungeklärt, ob, wo und wie radioaktive Abfälle jemals für Hunderttausende von Jahren sicher endgelagert werden können. Zudem spricht sich der NABU gegen längere Laufzeiten für Atomkraftwerke aus, weil diese die notwendige Energiewende blockieren würden – ausgerechnet jetzt, wo sie richtig in Fahrt kommt.
Atomausstieg ist ein wichtiges Signal
Der Umstieg auf erneuerbare Energien kommt aber zu kurz

Der NABU begrüßt den vom Bundestag mit großer Mehrheit beschlossenen Atomausstieg. Der daraus folgende Umstieg auf erneuerbare Energien wird jedoch unnötig erschwert. Außerdem gibt es keine Anreize, Strom zu sparen, was die Energiewende zusätzlich blockiert.
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Ausbau der Stromnetze als Nadelöhr?
Neuer Streit um die Machbarkeit der Energiewende

Die Forderungen nach einem beschleunigten Atomausstieg in Deutschland werden immer lauter. Aus diesem Anlass werden auch die Debatten um die Machbarkeit einer Energiewende mit bekannten Argumenten, aber in verschärfter Form geführt. Dazu gehören neben der geschürten Angst vor steigenden Strompreisen eine mögliche Gefährdung der Versorgungssicherheit in Deutschland sowie ein gigantischer Netzausbau quer durch die Republik.
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Demonstrationen gegen Atomkraft
Am 28. Mai den sofortigen Atom-Ausstieg fordern!

Nicht erst seit der Atomkatastrophe in Japan fordern unzählige Menschen in Deutschland den Atomausstieg. Auf die Politik sollte man sich in dieser Hinsicht nicht verlassen. Der NABU ruft zur Teilnahme an Großdemonstrationen für die Energiewende und den Atomausstieg auf. Am 28. Mai sind in 21 Städten in Deutschland Protestzüge geplant. Die Forderung an die Bundesregierung lautet: Wir brauchen einen zügigen und rechtssicheren Atomausstieg.
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Sicherheitsrisiko Merkel
Das Atommoratorium ist rechtlich umstritten

Nachdem Schwarz-Gelb lange behauptet hatte, die Laufzeitverlängerung sei alternativlos, wurden jetzt innerhalb kürzester Zeit gleich sieben Atommeiler vom Netz genommen. Doch dieses wahltaktische Vorgehen dürfte die Steuerzahler noch viele Millionen Euro kosten.
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Deutsche Atomkraftwerke sind nicht sicher
NABU plädiert für abschalten statt nachrüsten

Auch außerhalb Japans weisen Atomkraftwerke eklatante Sicherheitsmängel auf. Deutsche Meiler sind davon nicht ausgenommen. Der NABU fordert daher endlich eine klare Vorgabe von Sicherheitskriterien. Doch selbst wenn Sicherheitsmängel jetzt behoben werden: Ein atomares Restrisiko bleibt.
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Mythen der Atomkraft
NABU reagiert auf „Wahrheiten“ der BILD-Zeitung

Die BILD-Zeitung hat anlässlich des Kurswechsels in der deutschen Atompolitik fünf „Wahrheiten“ über Atomkraft zusammengestellt. Doch was in „Deutschlands Meinungsblatt Nummer 1“ vertreten wird, ist längst überholt. Bilden Sie sich Ihre Meinung.
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Erhöhte Krebsrate durch Atommüll?
Anstieg von Krebserkrankungen in der Nähe des maroden Lagers Asse

In der Umgebung des maroden unterirdischen Atomendlagers Asse bei Wolfenbüttel ist eine erhöhte Zahl von Leukämie-Fällen bei Männern und eine überdurchschnittlich hohe Quote von Schilddrüsenkrebs bei Frauen ermittelt worden. Zwar lassen die Krankheitsdaten alleine keinen direkten Rückschluss darüber zu, ob radioaktive Strahlung aus dem Atommülllager ursächlich ist. Der Verdacht muss jedoch unbedingt geprüft werden.
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Die Endlager-Suche muss weitergehen
Alternativen zum Salzstock Gorleben dringend gesucht

Die Bundesregierung hat versprochen, ergebnissoffen nach einem geeigneten Atommüll-Endlager zu suchen. Darum ist nicht nachzuvollziehen, warum das Hauptgewicht der Erkundungen im Salzstock Gorleben liegt. Wir können es uns nicht leisten, erst in einigen Jahren endgültig die Nicht-Eignung von Gorleben festzustellen und dann ohne tragfähige Alternativen da zu stehen.
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Atomausstieg selber machen
Jetzt zu Ökostrom wechseln

Genau zwei Jahre lang heißt es inzwischen „Atomausstieg selber machen“. Mit der Kampagne rufen Umwelt- und Verbraucherschutzverbände Stromkunden dazu auf, nicht länger die Atomindustrie zu finanzieren und stattdessen zu Ökostromanbietern zu wechseln. Seit dem Start der Kampagne hat sich die Zahl der Ökostromkunden von rund 300.000 auf insgesamt über 600.000 verdoppelt.
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Ökostrom
Jetzt Stromanbieter wechseln und Atom- und Klimarisiken abschalten! Mehr
Ansprechpartner
Das NABU-Energie-Team beantwortet gerne Ihre Fragen:
Carsten Wachholz oder
Elmar Große Ruse
Tel. 030.28 49 84-16 17 / -1611
Sprit sparen
Der NABU gibt Tipps, wie Sie beim Auto fahren Geldbeutel und Umwelt schonen. Mehr
