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UN warnt vor Wasser-Bankrott
Schwimmbad: geschlossen. Brot und Medikamente: rar. Rasensprenger: verboten.
Es sind nur wenige Beispiele, die zeigen: Unser Leben und Wirtschaftssystem basieren darauf, dass Wasser ausreichend vorhanden ist. Wasserknappheit auch in Deutschland? Die Erkenntnis sickert nur langsam in die Köpfe. Dabei warnt ein neuer UN-Bericht eindringlich, dass wir vor dem Wasser-Bankrott stehen.
Auch eine aktuelle NABU-Studie zeigt: Deutschland gehört zu den Ländern mit den weltweit größten klimabedingten Veränderungen im Wasserhaushalt. Wir haben zwar genug Regen, allerdings können unsere Böden Wasser schlechter speichern. Verdichtete Böden, Entwässerung und versiegelte Flächen führen dazu, dass Wasser ungenutzt abfließt. Der Klimawandel wirkt dabei als Beschleuniger. Doch der entscheidende Treiber liegt in der Art, wie wir unsere Landschaften nutzen und gestalten.
Wasserstress: Risiken für Gesellschaft und Wirtschaft
Ohne Gegenmaßnahmen könnten die Kosten durch Wasserknappheit, Ernteausfälle, Waldschäden und Infrastrukturrisiken bis zur Mitte des Jahrhunderts auf 20 bis 25 Milliarden Euro pro Jahr steigen, mit einem kumulierten Schaden von bis zu 625 Milliarden Euro bis 2050. Frühzeitige Investitionen in natürliche Wasserspeicher sind daher ökologisch wie ökonomisch sinnvoll.
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Studie: Wege zur Wassersicherheit
Eine gemeinsame Studie von NABU und BCG zeigt, welche Lösungen die Natur für den Wassermangel bietet.
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Studie: Flüsse als Standortrisiko
Viele Unternehmen in Deutschland liegen an Flüssen, sie sind stark von der Ressource Wasser abhängig. Dennoch spielt Wasser in ihren Strategien und Nachhaltigkeitsberichten bisher kaum eine Rolle. Eine Studie von NABU und BDO zeigt das große Risiko für Unternehmen und unsere Flüsse.
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Studie: Hitze-Hotspots in Deutschland
Nicht nur Städte, auch Agrarflächen und geschädigte Wälder sind Hitze-Hotspots, zeigt eine Studie des Econics Institute. Weiträumige Landschaften können in eine Austrocknungsspirale geraten – doch mit veränderter Landnutzung lässt sich gegensteuern.
Mit naturbasierten Lösungen zu mehr Wassersicherheit
Naturbasierte Maßnahmen, wie regenerative Landwirtschaft, Waldumbau und eine angepasste Steuerung von Entwässerungssystemen, können jährlich sieben bis 7,5 Milliarden Kubikmeter Wasser zusätzlich in der Landschaft halten – deutlich mehr als rein technische Maßnahmen.
Regenerative Landwirtschaft, naturnahe Forstwirtschaft und andere naturbasierte Praktiken tragen dazu bei, dass mehr Wasser gespeichert wird und dieses auch wie ein Schwamm verzögert abgegeben wird. So können extreme Wetterereignisse abgefedert und kleine Wasserkreisläufe regeneriert werden.
Gleichzeitig stärken sie Biodiversität, Bodenfruchtbarkeit und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Hitze und Trockenheit und leisten einen zentralen Beitrag zur Klimaanpassung.
Noch können wir gegensteuern.
Genau aus diesem Grund bringt der NABU hochkarätige Vorreiter*innen, Expert*innen und Akteur*innen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zusammen. Unser Ziel: Initiativen, Erfolge und Best Practice-Strategien für mehr Wassersicherheit teilen und voranbringen.
Der NABU macht es vor: Mit naturbasierten Lösungen gegen die Wasserkrise
Naturbasierte Lösungen sind nicht nur effektiv, sondern auch wesentlich günstiger als technische Maßnahmen – das zeigen unsere Fluss-Renaturierungsmaßnahmen: Etwa der Rückbau von Uferdeckwerk oder der Anschluss von Altarmen, um dem Fluss wieder mehr Raum zu geben, Fließgeschwindigkeiten zu reduzieren und Überflutungsflächen zu schaffen. So können gesunde Flüsse Hochwasser und Dürren abpuffern.
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Die Untere Havel: Deutschlands größtes Renaturierungsprojekt
Auf knapp 100 Kilometer renaturiert der NABU seit 21 Jahren die Untere Havel. Ein beispielloses Projekt, das zeigt, welchen großen Beitrag intakte Flüsse zum Stabilisierung des Wasserhaushalts leisten.
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Wie wir krisenfeste Flusslandschaften schaffen und schützen
Den Flüssen in Deutschland geht es schlecht. Aber das muss nicht so bleiben: Durch Wiederherstellungsmaßnahmen können wir uns dem natürlichen Wasserkreislauf wieder annähern. Wir zeigen, wie krisenfeste Flusslandschaften uns und die Natur schützen
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NABU-Flussfonds: Unterstützung für unsere Flüsse
Der NABU setzt sich seit Jahrzehnten für den Schutz und die nachhaltige Entwicklung unserer heimischen Flüsse, Auen und Feuchtgebiete ein. Unterstützen Sie den Flussfonds, damit wir gemeinsam Flüsse, Auen und Feuchtgebiete naturnah wiederherstellen können!
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