NABU.de Tiere & Pflanzen Vögel Nachrichten Nachrichten-Überblick
News-Archiv
News-Archiv
Nachrichten rund um unsere Vögel
Der Kleiber im positiven Trend
"Vogel des Jahres 2006" profitiert von naturnäherer Laubwald-Bewirtschaftung
3. Mai 2007: Laut DDA-Monitoring hat der Kleiber-Bestand seit Anfang der 90er Jahre bundesweit um etwa zwölf Prozent zugenommen. Dieser langfristig leicht positive Trend - jährlich 0,8 Prozent - ist vermutlich auf naturnähere Laubwald- Bewirtschaftung zurückzuführen. Ob sich der neuerdings deutlich verstärkte Holzeinschlag negativ auswirken wird, müssen Kartierungen in den kommenden Jahren zeigen.
Mehr
Die Mauersegler kommen zurück
Erste Sichtung auch in der Hauptstadt Berlin / Zeit für letzte Nisthilfen
24. April 2007: Auf die Mauersegler ist Verlass. Ganz gleich, ob der mitteleuropäische Winter lang und schneereich war wie 2006 oder kurz und mild wie 2007: Jedes Jahr pünktlich Mitte April erreicht die Vorhut der schnittigen Flieger Deutschland und bis Anfang Mai werden wieder überall in den Städten und Dörfern die schrille Schreie der Mauersegler zu hören sein. Wer also noch Nistgelegenheiten schaffen möchte, sollte sich beeilen.
Mehr
Breites Bündnis gegen Fehmarnbeltquerung
Fehmarn-Konferenz verabschiedet Resolution gegen Fehmarnbeltquerung
Am 17. April 2007 fand auf Fehmarn eine vom NABU und dem Scandlines-Betriebsrat organisierte Konferenz der Gegner der festen Fehmarnbeltquerung statt. Hintergrund ist die anstehende endgültige politische Entscheidung über das Brückenprojekt. "Das Treffen ist Ausdruck der breiten Ablehnung auf Fehmarn, in Ostholstein, aber auch darüber hinaus. Und der Widerstand wächst", so Scandlines-Betriebsrat Bernd Friedrichs.
Mehr
Der Kirchturm steckt voller Leben
NABU und Kirchen starten mit der Vorstellung der Broschüre "Lebensraum Kirchturm" gemeinsame Kampagne zum Artenschutz in Kirchtürmen
11. April 2007: Der NABU und die Kirchen in Deutschland geben den Startschuss für ein gemeinsames Engagement für bedrohte Tierarten. Mit der Vorstellung ihrer Aktion "Lebensraum Kirchturm" richten die Vertreter des größten deutschen Naturschutzverbandes und der Kirchen einen Appell an ihre Mitglieder und Gemeinden, den immer seltener werdenden Turmfalken, Schleiereulen und Fledermäusen neue Lebensräume zu schaffen.
Mehr
NABU gibt Tipps zum Schutz von Feldvögeln
Tschimpke: Landwirte können "Ostervögeln" wie Feldlerche und Kiebitz helfen
5. April 2007: Kurz vor dem Start der beginnenden Brutsaison gibt der NABU praktische Handlungsempfehlungen zum Schutz zahlreicher Feldvögel. "Im Gegensatz zu anderen Vogelgemeinschaften leiden die meisten Vogelarten der Agrarlandschaften unter besonders starken Bestandsrückgängen", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. In einigen Teilen Deutschlands sind selbst früher so häufige Arten wie Rebhuhn, Kiebitz und Feldlerche bereits fast verschwunden. Daher ist es dringend erforderlich, konkrete Maßnahmen in unserer Kulturlandschaft zu ergreifen, um die negativen Bestandstrends rückgängig zu machen. Vor diesem Hintergrund hat der NABU eine Reihe praktischer Handlungsempfehlungen erarbeitet, die von jedem Landwirt zum Schutz der Feldvögel umgesetzt werden können.
Mehr
Standort ist wichtiger als Anlagengröße
Neue NABU-Studie zur Auswirkung von Windrädern auf Vögel und Fledermäuse
20. März 2007: Das so genannte "Repowering", also das Ersetzen von Windrädern durch größere und leistungsfähigere Anlagen am gleichen Standort, wirkt sich nicht automatisch negativ auf Vögel und Fledermäuse aus. Bei Rastvögeln allerdings nehmen Störungsempfindlichkeit und Kollisionsrisiko mit der Anlagengröße zu. Dies ergibt eine vergleichende Studie des Bergenhusener Michael-Otto-Instituts im NABU.
Mehr
Das Storchennest ist wieder online
Saisonstart bei den Vetschauer Internet-Störchen / Nest noch verwaist
19. März 2007: Nun können die Störche in den Spreewald zurückkommen: Ab sofort wird der Blick auf das berühmte Vetschauer Storchennest wieder live ins Internet übertragen. Zum Saisonstart wurde neben der Kamera ein neues Richtmikrofon installiert, das eine noch bessere Tonqualität bringen soll, indem Nebengeräusche weitgehend unterdrückt werden. Die Liveübertragung aus dem Storchennest gibt es seit 1997. Im letzten Jahr wurden 3,9 Millionen Web-Besuche gezählt.
Mehr
Die Natur ist kein Freiluft-Zoo
Der NABU lehnt eine Ganzjahresfütterung wildlebender Vögel ab
16. März 2007: Die massive ganzjährige Fütterung mit Meisenknödeln und Sämereien leiste einen "wichtigen Beitrag zum Schutz unserer vielfach bedrohten Vögel", behauptet Peter Berthold in seinem neuen Buch "Vögel füttern - aber richtig". Tatsächlich jedoch werden so kaum bedrohte Arten erreicht und in manchen Fällen geraten die Vögel sogar in fatale Abhängigkeiten. Eine Ganzjahresfütterung wildlebender Arten lehnt der NABU deshalb ab.
Mehr
Klappernde Störche läuten den Frühling ein
Zeitvorteil für Westzieher durch kürzere Wegstrecke
9. März 2007: Von Bayern bis hoch nach Schleswig-Holstein kehren in diesen Tagen zahlreiche Weißstörche zu ihren angestammten Nistplätzen zurück. In der Regel sind es so genannte Westzieher, die den Winter in Spanien und Nordafrika verbracht haben und nun aufgrund der kürzeren Wegstrecke als erste wieder in die Brutgebiete zurückfinden. Auch in Hamburg hat der erste Adebar bereits seinen frisch renovierten Horst bezogen.
Mehr
Ein Bartgeier zu Besuch in den Allgäuer Alpen
Beobachtungs-Treff am kommenden Sonntag (11.) im Oytal bei Oberstdorf
8. März 2007: Gebietsbetreuer Henning Werth staunte nicht schlecht, als er am Montag im NSG Allgäuer Hochalpen bei Oberstdorf einen enorm großen Greif entdeckte. Schnell war ihm klar, dass es sich um einen jungen, etwa zweijährigen Bartgeier handelte. Da der Vogel keine Flügelmarkierungen hat, dürfte er in freier Wildbahn ausgeflogen sein, etwa in einem der wiederbesiedelten Brutgebiete in den Zentralalpen. In Deutschland brüteten Bartgeier zuletzt vor mehr als 100 Jahren.
Mehr
Industrielle Massentierhaltung durchleuchten
Vogelgrippe tritt immer wieder in abgeschotteten Tierfarmen auf
9. Februar 2007: Nachdem Viren vom Typ H5N1 zuletzt in hermetisch abgeriegelten Mastbetrieben aufgetaucht sind, ruft der NABU dazu auf, die industrielle Massentierhaltung stärker zu durchleuchten. Ein Jahr nach dem Auftreten der Seuche in Deutschland gibt es immer Hinweise auf Übertragungswege innerhalb von Geflügelzucht und -handel. Für eine Ansteckung durch Wildvögel fehlt nach wie vor jeder Beweis.
Mehr
Bundesländer vernachlässigen Feuchtgebiete
Wasservögel besser schützen / Beschwerde gegen Kormoran-Jagd
1. Februar 2007: Zum Welt-Feuchtgebietstag appellieren NABU und LBV an die Bundesländer, der weiteren Zerstörung von Feuchtgebieten entgegenzuwirken. Seen, Auen und Moore gehören zu den global am stärksten bedrohten Lebensräumen. Wenigstens die wichtigsten deutschen Rast- und Überwinterungsgewässer sollten als Wasservogel-Ruhezonen ausgewiesen werden, wo sich Jagd und Freizeitaktivitäten dem Artenschutz unterordnen müssen.
Mehr
Wildvogelimporte endlich dauerhaft verboten
EU-Einfuhrstopp wird Millionen Vögeln das Leben retten
13. Januar 2007: Die EU-Kommission hat beschlossen, den Import von Wildvögeln ab dem 1. Juli 2007 dauerhaft zu verbieten. Ausschlaggebend hierfür war ein Gutachten der Europäischen Lebensmittelbehörde, das Gesundheitsrisiken durch Wildvogelimporte betonte. "Das ist eine wunderbare Nachricht für die Vögel weltweit, aber auch ein wichtiger Erfolg für Artenschützer im NABU und im Dachverband BirdLife International, die hierfür jahrzehntelang gekämpft haben", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.
Mehr
Balzende Meisen und zugfaule Kraniche
Wie sich das Klima-Chaos auf die Vogelwelt auswirkt
12. Januar 2007: Der milde Herbst und der frühlingshafte Winter machen für jeden unübersehbar: Unser Klima ist aus den Fugen geraten. Extremtemperaturen, Stürme und Niederschläge nehmen zu und wirken sich auf die Natur aus. Was NABU-Ornithologen beobachten, bestätigen auch langfristig erhobene Daten: Der Jahresrhythmus vieler Arten verändert sich. "Noch nie haben so viele Zugvögel ihre Reise verkürzt wie in diesem Winter", sagte NABU-Experte Markus Nipkow.
Mehr
Tausende Vögel sterben durch Stromschlag
Umrüstung vogelgefährlicher Strommasten verläuft schleppend
11. Januar 2007: Die Umrüstung vogelgefährlicher Strommasten verläuft nach Beobachtungen des NABU und der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen (EGE) nur schleppend. Besonders gefährdet sind vor allem große Arten wie Eulen, Greifvögel und Störche. Immer noch sterben Tausende Vögel an ungesicherten Mittelspannungsmasten durch Stromschlag. Deutschlandweit muss noch mit mindestens 350.000 gefährlichen Masten gerechnet werden.
Mehr
Reise ohne Wiederkehr: Prinzesschen ist tot
Deutschlands bekannteste Störchin starb im afrikanischen Winterquartier
5. Januar 2007: Prinzesschen, Deutschlands bekannteste Störchin, wird dieses Jahr nicht mehr zu ihrem Brutplatz in Sachsen-Anhalt zurückkehren. Im südafrikanischen Winterquartier wurde Prinzesschen jetzt tot aufgefunden. Die Todesursache ist noch ungeklärt. 1994 war Prinzesschen die erste Störchin, deren jährliche Reise von und nach Afrika man dank eines auf dem Rücken befestigten kleinen Senders lückenlos verfolgen konnte.
Mehr
Kiebitz & Co beeinflussen EU-Mittel
Tschimpke: Erstmals wird Artenvielfalt in Förderprogrammen berücksichtigt
5. Januar 2007: Seit Anfang des Jahres müssen die Förderprogramme der ländlichen Entwicklung in Deutschland die Situation und Bestandsentwicklung von Feldvogelarten berücksichtigen. Kurz vor dem Jahreswechsel hat die EU-Kommission in einer Durchführungsverordnung beschlossen, dass die Agrarpolitik in Zukunft auch anhand des Zustands der Artenvielfalt bewertet werden muss.
Mehr
Dem Vogelgrippe-Virus auf der Spur
NABU beteiligt sich an Forschung / Wasservögel und Bussarde im Fokus
28. Dezember 2006: Mit zwei eigenen Projekten nimmt der NABU Baden-Württemberg am Forschungsprogramm "Wildvögel und Vogelgrippe" des Landes teil. Dabei wird einmal für zunächst drei Jahre am Oberrhein und an der Donau das Wasservogel-Monitoring stark intensiviert, bei dem zweiten Vorhaben sollen insgesamt rund 300 Mäusebussarden Blutproben entnommen werden.
Mehr
Nein zur Fehmarnbelt-Querung
Bau der Riesenbrücke gefährdet Millionen Vögel und Tourismus
18. Dezember 2006: Anlässlich des morgigen Kopenhagen-Besuchs von Bundeskanzlerin Merkel hat der NABU erneut vor den negativen Folgen für Millionen Zugvögel und dem Tourismus gewarnt, die mit dem Bau einer festen Fehmarnbelt-Querung verbunden wären. Die Riesenbrücke "gefährdet Millionen Zugvögel und bedeutet das Aus für Fehmarn als Reiseziel für Naturliebhaber", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.
Mehr
Großtrappen-Bestände haben sich stabilisiert
In Brandenburg leben wieder mehr als hundert der Riesenvögel
28. November 2006: Im zweiten Jahr hintereinander leben in Brandenburg wieder mehr als hundert Großtrappen. Damit hat sich der Bestand innerhalb von zehn Jahren fast verdoppelt. "Die akute Gefahr des Aussterbens ist erst einmal gebannt", so Matthias Freude, Präsident des Landesumweltamtes. Allerdings sind die frei lebenden Trappenbestände nach wie vor auf Zufuhr durch künstlich erbrütete und im Gehege aufgezogene Küken angewiesen.
Mehr
Berlin ist auch Hauptstadt der Spatzen
120.000 Brutpaare / Wesentlich höhere Dichte als in Köln oder Hamburg
23. November 2006: Trotz einer leichten Bestands-Abnahme bleibt Berlin die deutsche Spatzenhauptstadt. Stichproben-Untersuchungen ergaben eine Gesamtpopulation von rund 120.000 Haussperling-Brutpaaren. Das sind 14 Paare auf zehn Hektar Fläche. Zum Vergleich: In Hamburg und Köln finden sich lediglich drei bis vier Brutpaare pro zehn Hektar und in London weniger als ein Brutpaar.
Mehr
Neue Broschüre "Herrscher der Lüfte"
Mit NABU und LBV Wissenswertes über Deutschlands Greifvögel erfahren
14. November 2006: Der Habicht und seine Verwandten sind immer noch manchem Jäger oder Taubenzüchter verhasst, so dass illegale Vergiftung, Abschuss und Fallenfang kein Ende gefunden haben. Dabei sind Greifvögel eine faszinierende Artengruppe: Beeindruckend ist zum Beispiel ihr ausgezeichnetes Sehvermögen. Ein Mäusebussard etwa besitzt im Vergleich zum Menschen achtmal so viele Sehzellen pro Quadratmillimeter. Mit der neuen 28-seitigen Broschüre "Herrscher der Lüfte - Greifvögel in Deutschland" informieren NABU und LBV über diese schönen und oft bedrohten Tiere. Die Broschüre enthält nicht nur Kurzporträts und Flugbilder, sondern regt auch zu Schutzmaßnahmen an.
Mehr
Birdwatch: Gewinner der Verlosung stehen fest
Gruppen werden für Engagement bei der Zugvogel-Beobachtung belohnt
2. November 2006: Als Birdwatch-Jubiläumsaktion verloste der NABU dieses Jahr wertvolle Preise unter allen teilnehmenden NABU- und LBV-Gruppen, die einen Exkursionsbericht mit Foto einreichten. Zahlreiche interessante und manchmal auch sehr lustige Texte erreichten daraufhin die Redaktion. Wir freuen uns über die rege Beteiligung und gratulieren den Gewinnern.
Mehr
Berichte zum Vogelschutz Nr. 42 erschienen
Jetzt bestellen
31. Oktober 2006: Für viele Aktive im Artenschutz zählen die Berichte zum Vogelschutz seit Jahren zu den wichtigsten Informationsquellen und Arbeitshilfen. Nicht nur die "Roten Listen der Brutvögel Deutschlands" erscheinen hier regelmäßig, auch das Verzeichnis der Important Bird Areas (Bedeutende Vogelschutzgebiete) aller Bundesländer ist nur hier zu finden. Die Berichte zum Vogelschutz erscheinen jährlich und werden gemeinsam vom Deutschen Rat für Vogelschutz (DRV) und dem NABU herausgegeben. Sie beschäftigen sich mit den aktuellsten Fragen des Natur- und Vogelschutzes.
Mehr
NABU und Pro Wildlife forden Importstopp
Vogelgrippe bewahrt vier Millionen Wildvögel vor dem Fang
27. Oktober 2006: Heute jährt sich das Verbot der Einfuhr von Wildvögeln in die EU. Es war verhängt worden, nachdem importierte Papageien in einer englischen Quarantänestation an Vogelgrippe starben. Das Verbot bewahrte bisher rund 3,5 Millionen Tiere vor dem Fang für europäische Vogelkäfige, bis Jahresende werden es vier Millionen sein. Momentan soll der Einfuhrstopp bis Ende 2006 gelten. "Es wäre absurd, die tödlichen Vogelimporte wieder aufzunehmen. Dem muss endlich permanent ein Riegel vorgeschoben werden", so Daniela Freyer von PRO WILDLIFE. NABU und PRO WILDLIFE fordern die Bundesregierung auf, im Rahmen der deutschen EU-Präsidentschaft entsprechende Schutzbestimmungen voranzutreiben.
Mehr
Europas wichtigste Vogelflugroute bedroht
NABU startet E-Mail-Protestaktion gegen eine feste Fehmarnbelt-Querung
22. September 2006: Dänemark und Deutschland wollen eine Riesenbrücke zwischen den Inseln Fehmarn und Lolland bauen, über die ein großer Teil des Verkehrs zwischen Mitteleuropa und Skandinavien geführt werden soll. Dies aber bedroht eine der wichtigsten Flugrouten Europas. Der NABU startet deshalb eine E-Mail-Protestaktion gegen eine feste Fehmarnbelt-Querung. Machen Sie mit - zum Schutz der Zugvögel!
Mehr
NABU startet Bienenfresser-Projekt
Bestandsmonitoring, Gefährdungsanalyse und Schutzmaßnahmen
20. August 2006: Der NABU Sachsen-Anhalt startet mit finanzieller Unterstützung des Landesverwaltungsamtes ein landesweites Artenschutzprojekt zum Schutz des Bienenfressers. Dabei soll der Bestand erfasst, die Gefährdungen analysiert und die konkrete Artenschutzmaßnahmen umgesetzt werden. "Wir freuen uns, dass unser Projekt zum Bienenfresser jetzt bewilligt wurde", so die NABU-Geschäftsführerin Annette Leipelt.
Mehr
Weltweit 230.000 Weißstorchenpaare
Zensus ergibt ein Plus von 37 Prozent innerhalb der letzten zehn Jahre
14. August 2006: Die Zahl der Weißstörche hat sich weltweit deutlich erhöht. Nach den vorläufigen Ergebnissen - einige außereuropäische Daten stehen noch aus - des vom Michael-Otto-Institut im NABU koordinierten Weißstorchzensus gab es in den Jahren 2004 und 2005 insgesamt 230.000 Brutpaare. Storchenreichstes Land ist Polen mit 52.500 Paaren, vor Spanien mit 33.200 und der Ukraine mit rund 30.000 Storchenpaaren.
Mehr
Skandinavische Kiebitze und Kraniche zu Gast
Vogelzug in die Winterquartiere beginnt / Mauersegler sind bereits abgereist
9. August 2006: Plötzlich ist es ungewohnt still geworden. Ein Blick in den sommerlichen Himmel zeigt warum: Die Mauersegler sind verschwunden und mit ihnen ihre schrillen Schreie. Doch nicht nur die schnittigen Mauersegler ziehen jetzt nach Süden. Nachtigallen und Pirole fliegen ebenso früh los, auch viele Watvogelarten. An der Ostseeküste sind zu einem Zwischenstopp sogar schon die ersten skandinavischen Kraniche eingetroffen.
Mehr
Stockenten als Vogelgrippe-Wächter
Bundesweites Vorwarnsystem mit zahmen Enten startet am Bodensee
8. August 2006: Wie funktionieren die Ausbreitungsmechanismen der Vogelgrippe genau und welche Rolle spielen dabei Wildvögel? Vogelforscher und Gesundheitsexperten wollen nun ein Vorwarnsystem aufbauen, bei dem zahme Stockenten als so genannte Wächtertiere zum Einsatz kommen. Mit Futter sollen Wildenten angelockt werden, damit diese zu den zahmen Tieren Kontakt aufnehmen und sie gegebenenfalls infizieren.
Mehr
Dresdener Zoo-Schwan stirbt an Vogelgrippe
Erster H5N1-Todesfall in Deutschland seit Mitte Mai
4. August 2006: Zum ersten Mal seit zweieinhalb Monaten ist in Deutschland wieder ein Vogelgrippefall aufgetreten. Im Zoo Dresden starb ein dort in den Parkanlagen lebender Trauerschwan. Der tote Vogel war am Mittwoch (2.) zur näheren Untersuchung an das Nationale Referenzlabor im Friedrich-Loeffler-Institut gesendet worden, wo man die Infektion mit dem aggressiven Virusstamm H5N1 feststellte.
Mehr
Trauer um Adoptivstorch Hugo
Die Vetschauer Internetstörche bleiben 2006 ohne Nachwuchs
31. Juli 2006: Nach dem frühen Tod des leiblichen Nachwuchses im Vetschauer Internet-Storchennest ist nun auch der "untergeschobene" Jungstorch Hugo gestorben. Wie die beiden Geschwister Meto und Lenka zuvor war Hugo an einer durch Schimmelpilze ausgelösten Lungenentzündung erkrankt. Nach dem Abflug der Altstörche soll nun im Herbst das komplette Horstmaterial abgetragen werden. Außerdem gilt es, nachweislich hoch mit Schimmelpilzen belastete Kompost- und Abfallhaufen in Nestnähe zu beseitigen.
Mehr
Die Karten der Vogelparadiese zum Download
NABU publiziert digitale Karten der IBA-Gebiete für Deutschland
5. Juli 2006: Das Michael-Otto-Institut im NABU hat die digitalen Karten der Important Bird-Areas (IBA) für Deutschland publiziert. Alle Gebiete wurden digital abgegrenzt, so dass jetzt die Grenzen als Shape Dateien abrufbar sind. Das weltweite IBA-Programm hat zum Ziel, die für den Vogelschutz bedeutsamen Gebiete zu identifizieren, zu beobachten und zu schützen. Dieses Programm wurde vor mehr als zwanzig Jahren durch BirdLife International ins Leben gerufen und beinhaltet mittlerweile mehr als 4.000 Gebiete in Europa. Das Important Bird Area Programm ist im Laufe der Jahre zu einem der wirkungsvollsten Instrumente des nicht-behördlichen Naturschutzes geworden. Die IBAs sind für den Vogelschutz wichtig, da sie bedeutende Populationen von bedrohten, im Vorkommen regional begrenzten Vogelarten oder große Bestände von rastenden oder durchziehenden Arten beherbergen.
Mehr
NABU: Import von Wildvögeln verbieten
Unverantwortliche Ausbeutung der Natur
3 Juli 2006: Der NABU fordert ein dauerhaftes Verbot des Wildvogelhandels. "Das gegenwärtige Moratorium, das die Einfuhr von Wildvögeln in die EU wegen der sich global ausbreitenden Vogelgrippe noch bis zum 31. Juli verbietet, muss dauerhaft verankert werden", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Auf der ab dem morgigen Dienstag in Brüssel stattfindenden Sitzung der EU-Chefveterinäre steht das Thema Wildvogelimporte erneut auf der Tagesordnung. Es droht eine Aufweichung der jetzigen Regelung.
Mehr
Schwalben dürfen bleiben
Von Nestern an Häusern und in Ställen geht keine Gefahr aus
26. Juni 2006: Fehlende Brutmöglichkeiten schränken den Lebensraum der Schwalben immer mehr ein. Während Hausbesitzer aus Angst vor der Vogelgrippe die Nester der Mehlschwalben zerstören, verschließen besorgte Bauern den Rauchschwalben ihre Ställe, um Hygieneanforderungen gerecht zu werden. Doch die Singvögel bedrohen weder unsere Gesundheit noch die Lebensmittelsicherheit. Nach Paragraph 41 des Bundesnaturschutzgesetzes ist das Abschlagen oder Zerstören der Nester sogar verboten.
Mehr
Gänsegeier-Einflug nach Deutschland
Aufruf zur Meldung von Beobachtungen / Geierpflegling mit Sender versehen
26. Juni 2006: Ende Mai/Anfang Juni 2006 kam es zu einem in dieser Stärke noch nie beschriebenen Einflug von Gänsegeiern Gyps fulvus nach Deutschland, in dessen Verlauf nicht nur etliche Vögel bis in den Norden der Republik gelangten, sondern darüber hinaus noch mindestens ein Bartgeier Gypaetus barbatus und wohl auch ein Mönchsgeier Aegypius monachus registriert wurden.
Mehr
Augen auf: Geier kreisen über Deutschland
Von Mecklenburg bis zum Bodensee sind Gänsegeier unterwegs
22. Juni 2006: 150 Jahre ist es her, dass in Deutschland zum letzten Mal frei lebende Gänsegeier brüteten. Tauchen heute Geier im Himmel über Deutschland auf, dann sind sie meist einem Falkner oder einem Zoo entwischt. Ganz anders in diesem Frühsommer: Seit Ende Mai werden aus nahezu ganz Deutschland immer wieder einzelne Geier gemeldet; teils sind es ganze Trupps, die sich wohl aus Zentralfrankreich kommend zu uns verflogen haben.
Mehr
Neue Broschüre "Der Schreiadler"
Als PDF und zum Bestellen: Schutz und Leben des Greifvogels
21. Juni 2006: Der Schreiadler gilt als einer der geheimnisvollsten Vögel Deutschlands. Für die letzten etwa 110 Brutpaare in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt tragen wir eine besondere Verantwortung. Was genau zu tun ist, um den kleinsten unserer heimischen Adler auch in Zukunft noch geeignete Lebensräume zu erhalten, fasst die Broschüre "Der Schreiadler" des NABU in Zusammenarbeit mit dem Landesumweltamt Brandenburg erstmals aktuell zusammen. Die Broschüre kann beim NABU Infoservice für 2,94 Euro in Briefmarken bestellt oder direkt als PDF heruntergeladen werden.
Mehr
Der Seeadler ist zurück in Bayern
Erste erfolgreiche Brut nach mehr als 150 Jahren
20. Juni 2006: Am Altmühlsee bei Gunzenhausen zogen Seeadler in diesem Jahr erstmals zwei Jungvögel groß. Für Bayern ist das der erste gesicherte Brutnachweis des größten heimischen Greifs seit 1850. Von Schleswig-Holstein und Niedersachsen über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg bis Sachsen-Anhalt und Sachsen leben heute wieder über 400 Seeadlerpaare. Der Süden und Westen Deutschlands blieb aber bisher unbesiedelt.
Mehr
Vogelfreundliche Windenergie
Neue NABU-Broschüre klärt auf, wie Windenergie vogelfreundlich geplant und eingesetzt werden kann
6. Juni 2006: Seit moderne Windkraftanlagen Strom erzeugen können, wird über ihre Auswirkung auf die Vogelwelt diskutiert. Kein Konflikt im Bereich der Erneuerbaren Energien ist so oft in den Schlagzeilen wie der zwischen Windenergienutzung und Vogelschutz. Auch innerhalb der Naturschutzverbände ist die Windenergienutzung wegen dieses Konflikts nicht unumstritten. Was ist also wirklich dran an dem Vorurteil, dass Windkraftanlagen Vogelschredder sind? Die neue NABU-Broschüre fasst die wichtigsten Erkenntnisse zu diesem Thema zusammen und gibt Hinweise, wie Konflikte zwischen der Windenergienutzung und dem Schutz der Vogelwelt vermieden werden können.
Mehr
Spatz siegt bei der Stunde der Gartenvögel
60.000 Vogelfreunde liefern bundesweit Beobachtungen aus 33.000 Gärten
19. Mai 2006: Nach der Auszählung der Beobachtungen von knapp 60.000 Vogelfreunden aus rund 33.000 Gärten ist es nun amtlich: Der Haussperling ist der Sieger der NABU-Aktion Stunde der Gartenvögel. Mit rund 165.000 Sichtungen ist er nach wie vor Deutschlands häufigster Gartenvogel. Auf Platz zwei folgt die Amsel, die rund 145.000 mal registriert wurde. Die Kohlmeise konnte sich mit 102.000 Sichtungen den dritten Platz erobern. "Für uns sind jedoch nicht nur die absoluten Ergebnisse interessant," erklärt NABU-Vogelschutzreferent Markus Nipkow.
Mehr
Storch stirbt an Vogelgrippe
NABU warnt nach Vogelgrippeverdacht bei Weißstorch vor Panikreaktionen
27. April 2006: Erstmals ist in Deutschland ein Storch am Vogelgrippe-Virus H5N1 verendet. Das Tier wurde im brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland gefunden und positiv auf den Erreger getestet, wie das Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit mitteilte. Ob es sich um den auch für den Menschen gefährlichen gefährlichen Virus vom Typ Asia handelt, wird nach Angaben des Sprechers noch untersucht. Der NABU warnt erneut vor Panikmache.
Mehr
Mit Prinzesschen unterwegs nach Afrika
Teil 2 der ZDF-Dokumentation am 2. Mai (Dienstag) / Buch und DVD zum Film
25. April 2006: Aus dem südlichen Afrika kommend ist Storchendame Prinzesschen vor wenigen Tagen nach mehr als 10.000 Kilometern Reiseweg wieder wohl behalten an ihr Nest in Deetz nahe dem Storchenhof Lohburg zurückgekehrt. Welche Abenteuer die mit einem Sender versehene Störchin im vergangenen Spätsommer bei der Hinreise ins afrikanische Winterquartier überstehen musste, zeigt nun eine Fernseh-Dokumentation, deren zweiter und letzter Teil am Dienstag (2.5.) um 20.15 Uhr im ZDF läuft.
Mehr
Wird Vogelgrippe über Hühnerkot verbreitet?
Mit dem Virus infizierte Abfälle und Geflügelprodukte könnten die Vogelgrippe eher verbreiten als Zugvögel
9. März 2006: Die Rolle der Zugvögel bei der Ausbreitung des Vogelgrippevirus muss neu bewertet werden. Dies fordert BirdLife International, der internationale Dachverband des NABU. Verantwortlich für globale Wanderung des Virus sind nicht Wildvögel, sondern der Handel mit Abfällen und infizierten Produkten der weltweit agierende Geflügelindustrie. Mit dem Export von täglichen mehreren Millionen Bruteiern und jung geschlüpften Hühnerküken kann H5N1 ungehindert von Kontinent zu Kontinent springen, warnt Birdlife International.
Mehr
Verbreiten Zugvögel die Vogelgrippe?
Ein Kommentar von Markus Nipkow, Vogelschutzreferent beim NABU
9. März 2006: Es herrscht eine große Hektik und Verunsicherung quer durch unser Land, während ich diese Zeilen schreibe. Die gefürchteten Erreger der Geflügelpest - die in den Medien diesmal unter der Bezeichnung "Vogelgrippe" für Schlagzeilen sorgen - sind Mitte Februar auch bei Wildvögeln in Deutschland nachgewiesen worden. Bei toten Höckerschwänen, Singschwänen und einigen anderen Vogelarten in den Gewässern rund um die Ostseeinsel Rügen fanden sich zum Ende des Winters erstmals hoch-pathogene Viren vom Stamm H5N1.
Mehr
Kater stirbt an Vogelgrippe
Experten sehen trotzdem kein erhöhtes Risiko für Säugetiere
1. März 2006: Auf Rügen hat sich ein Kater mit dem H5N1-Virus infiziert und ist daran gestorben. Damit ist der Erreger erstmals in Europa auf ein Säugetier übergesprungen. Das Agrarministerium spricht von einem Einzelfall. Die Regierung Mecklenburg-Vorpommerns denkt jedoch über Massentötungen streunender Katzen nach. Landwirtschaftsminister Backhaus hat Katzenbesitzer dringend gebeten, ihre Tiere nicht streunen zu lassen.
Mehr
Stallpflicht für Niederrheiner und Diepholzer
Wie sich die Vogelgrippe-Maßnahmen auf NABU-Einrichtungen auswirken
24. Februar 2006: Neben Rindern oder Schafen zum Einsatz in der Landschaftspflege hält und züchtet der NABU auch alte, vom Aussterben bedrohte Hausgeflügelrassen. Eigentlich sind diese Hühner, Enten und Gänse für den unmittelbaren Kontakt mit interessierten Tierfreunden gedacht. Doch daran ist zunächst nicht mehr zu denken, denn auch die NABU-Einrichtungen bleiben von der Stallpflicht nicht verschont.
Mehr
Steinkauz unter Starkstrom
Ungewöhnlicher Bruterfolg in Rheinhessen
30. Januar 2006: Der anhaltende Schwund alter Nussbäume in der rheinhessischen Landschaft bewog den NABU Worms, versuchsweise Steinkauz-Brutröhren an Strommasten der RWE-Überlandleitungen anzubringen. Nach zwei ergebnislosen Jahren konnte nun erstmals eine erfolgreiche Steinkauzbrut an einem Strommast nachgewiesen werden. Möglichwerweise trug dazu auch das gute Mäusejahr 2005 bei.
Mehr
Winterlicher Besuch aus dem hohen Norden
Seidenschwanz-Einflug nach Deutschland / Beobachtungen dem NABU melden
23. Januar 2006: Wer in diesen Tagen einen hohen, fein zwitschernden Vogelruf vernimmt, sollte sich genau umschauen. Denn es sind wieder Seidenschwänze zu Gast, die sich aus Nahrungsmangel aus den Wäldern Sibiriens und Skandinaviens auf nach Deutschland gemacht haben. In Trupps von 10 bis 50 Tieren machen sich die bunt gefiederten Vögel in Gärten und Parks über Mehlbeeren, Misteln, Hagebutten und andere Früchte her.
Mehr
Rabenvogelmord ohne gerichtliches Nachspiel
Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen zu Tierschutzverstößen ein
7. Dezember 2005: Die massenhaften Tötungen von Krähen und Elstern im Landkreis Leer bleiben ohne gerichtliche Folgen. Wie die Staatsanwaltschaft Aurich mitteilt, wurden sämtliche Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz jetzt eingestellt. Der NABU hatte gegen die Behörden, die die "wissenschaftliche" Krähenjagd genehmigt hatten, sowie gegen Jäger und andere Beteiligte Strafanzeige gestellt.
Mehr
EU soll Wildvogel-Importen ein Ende machen
Jährlich werden 1,7 Millionen Vögel eingeführt
2. Dezember 2005: Der NABU hat die Umweltminister der Europäischen Union aufgefordert, Wildvogelimporte in die EU dauerhaft zu unterbinden. "Die bestehende Gesetzeslage missachtet die dramatischen und weltweiten Auswirkungen auf exotische Vogelarten", sagte NABU-Vizepräsident Thomas Tennhardt. Die EU ist mit 87 Prozent der weltweit registrierten Vogelimporte mit Abstand größter Abnehmer für Vögel aus freier Natur.
Mehr
Importverbot für Wildvögel wird verlängert
EU verhängt Einfuhrstopp bis Ende Januar 2006
16. November 2005: Die EU hat das Einfuhrverbot für Ziervögel im Rahmen der Vogelgrippe-Vorsorge bis Ende Januar 2006 verlängert. Auf einen entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission verständigten sich die Mitgliedstaaten nun in Brüssel.
Mehr
Schlechtestes Storchenjahr seit langer Zeit
2005 deutlich weniger Weißstörche in Nord- und Ostdeutschland
28. Oktober 2005: 2005 war für die Störche ein sehr schlechtes Jahr. Vor allem in Nord- und Ostdeutschland gab es deutlich weniger Störche als im Vorjahr. Nach einer ersten Bilanz wurden zwischen 15 und 30 Prozent weniger Weißstörche gezählt. "Das Jahr 2005 war ein extremes "Störungsjahr" für den Weißstorch im ganzen östlichen Europa", erklärt Christoph Kaatz, Sprecher der NABU-Bundesarbeitsgruppe (BAG) Weißstorchschutz.
Mehr
Keine Vogelgrippe: Gänse starben an Mäusegift
Leider kein Einzelfall / NABU fordert Ausbringungsverbot für Giftweizen
26. Oktober 2005: Der Tod von 22 Graugänsen auf einem See bei Neuwied wurde nicht durch die Vogelgrippe, sondern durch ein in der Nagetierbekämpfung eingesetztes Gift namens Zinkphosphid verursacht. Dies gab das Landesuntersuchungsamt bekannt. "Das ist aber kein Grund zur Entwarnung", meint der rheinland-pfälzische NABU-Landesvorsitzender Siegfried Schuch dazu. "Schließlich zeigt sich hier deutlich eine große Gefahr für Wildvögel, die durch den unsachgemäßen Umgang mit hochgiftigen Pestiziden in der Landwirtschaft qualvoll verenden können."
Mehr
... und der muna 2005 geht an
Dr. Dieter Haas, Bernd Schürenberg & Georg Fiedler von der BAG Stromtod
23. September 2005: Ihr beispielhaftes Engagement zur Reduzierung der Gefahren, die für Vögel von einigen Strommasten ausgehen hat die Juroren des Naturschutzwettbewerbs "muna - Mensch & Natur" überzeugt: In der Kategorie "Lebensaufgabe Natur" wurden Dr. Dieter Haas, Bernd Schürenberg und Georg Fiedler für Ihre langjährigen Aktivitäten und Erfolge in der NABU-Bundesarbeitsgruppe Stromtod ausgezeichnet.
Mehr
"Marion" und "Beatriz" auf der Spur
Vogelzugforschung per Satellit / Neue zwölf Gramm leichte Sender
20. September 2005: Dank neu entwickelter Technik wurden in diesem Sommer erstmals zwei Wiesenweihen-Weibchen mit Satellitensendern ausgerüstet. Die genauen Zugwege und Winterquartiere der Wiesenweihe - Brutbestand in Deutschland 300 Paare - sind immer noch unbekannt. Zur Überraschung der Vogelforscher flogen die beiden niederländischen Weihen denn auch erst einmal nach Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern, bevor sie sich auf den Weg nach Afrika machten. Im Internet kann man die Wege von "Marion" und "Beatriz" verfolgen.
Mehr
Welt-Ornithologenkongress 2006 in Hamburg
Frühzeitig anmelden: noch bis Jahresende verbilligte Teilnahmegebühren
15. September 2005: Vogelforscher und Vogelfreunde aufgepasst: Fachleute aus aller Welt werden sich vom 13. bis 19. August 2006 in Hamburg zum 24. Internationalen Ornithologen-Kongress (IOC) versammeln. Der IOC findet alle vier Jahre auf einem anderen Kontinent statt und ist das wichtigste wissenschaftliche Forum in der Ornithologie. Der NABU unterstützt den Kongress als nationaler Partner.
Mehr
Kormorane erneut unter Beschuss
Schreiben Sie eine Protest-Mail an das Regierungspräsidium Freiburg
13. September 2005: Das baden-württembergische Regierungspräsidium Freiburg hat eine Ausnahmegenehmigung für den Abschuss von Kormoranen erteilt. In einem EU-Vogelschutzgebiet am Rhein sollen die Tiere getötet werden dürfen. Nach dem Massaker von knapp 7.000 Vögeln in Mecklenburg-Vorpommern geraten die Vögel erneut unter Beschuss. Der NABU protestiert vehement gehen diese Missachtung des europäischen Rechts. Der NABU bittet alle Naturfreunde: Schreiben Sie eine Protest-Mail Regierungspräsidenten.
Mehr
Keine Schäden durch Kormorane in Sicht
NABU legt Forderungen zum Kormoranmanagement vor
7. September 2005: Der Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, Wolfgang Methling, hat anscheinend aus seinen Fehlern gelernt. In einem Gespräch, in dem der NABU nochmals seine Forderungen zum Kormoran-Management vorlegte, sicherte Mehtling dem NABU eine radikale Überprüfung der bisherigen Vorgehensweise zu. Außerdem stellte er fest, dass bisher keine konkreten Belege über die von Kormoran verursachten Fischereischäden außerhalb von Teichanlagen vorliegen.
Mehr
Vogelgrippe: Zugvögel sind Opfer, nicht Täter
Monitoringprojekte belegen, dass das Zugverhalten von Vögeln und die Ausbreitung des Virus in keinem Zusammenhang stehen
1. September 2005: Immer mehr Organisationen und Wissenschaftler bezweifeln, dass das Vogelgrippe-Virus durch Zugvögel verbreitet wird. Vielmehr sei belegt, dass sich das Virus H5N1 bereits in Asien nur über den Weg der Geflügelhaltung und -vermarktung Richtung Westen ausgebreitet haben kann. So zeigen Monitoringprojekte, dass die Ausbrüche der Krankheit nicht mit dem Zugverhalten korrespondiert.
Mehr
NABU-Proteste zeigen Wirkung
Rabenvogelmord im Kreis Leer wird vorerst nicht fortgesetzt
26. Juli 2005: Das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium hat die Krähentötungen im Rahmen eines "wissenschaftlichen Projektes" der Tierärztlichen Hochschule Hannover auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Ursprünglich sollte der Fallenfall mit anschließender Tötung per Knüppel kommende Woche in die zweite Phase gehen. Bisher sind dabei mehr als 12.000 Rabenkrähen und Elstern umgebracht worden.
Mehr
Vögel zwitschern Handyklingeltöne
Neues Gesangsrepertoire bei Dohle, Star und Eichelhäher
12. Juli 2005: Mittlerweile klingeln Handys nicht mehr wie Vogelstimmen, sondern Vögel imitieren Handys. "Vögel können Handy-Töne täuschend echt nachmachen. Parallel zum Handy-Boom hat sich dieser Trend in den letzten Jahren verstärkt", erklärt Richard Schneider vom NABU-Vogelschutzzentrum Mössingen. Vor allem Dohle, Star und Eichelhäher imitieren Mobiltelefone so gut, dass sogar Vogelexperten der akustischen Täuschung erliegen.
Mehr
Methling setzt Kormoran-Abschüsse aus
Erfolgreicher NABU-Protest gegen Vogelmassaker
8. Juli 2005: In Mecklenburg-Vorpommern wird es dieses Jahr keine Kormoranabschüsse mehr geben. Weitere Ausnahmegenehmigungen zur Tötung der Tiere werden nicht erteilt, erklärte Landesumweltminister Wolfgang Methling. Im Anklamer Stadtbruch waren Mitte Juni mehr als 6000 Kormorane in ihren Nestern erschossen worden. Daraufhin sandten innerhalb weniger Tage empörte Naturfreunde alleine über diese Internetseite rund 1100 Protestmails an den Minister.
Mehr
Tödliche Falle für Greifvögel?
Frisch abgeerntete Rapsfelder gefährden Bussarde und Falken
8. Juli 2005: Im hessischen Friedberg werden an abgeernteten Rapsäckern in zunehmendem Maße tote Greife gefunden. Eine mögliche Erklärung: Wenn die Greife auf der Jagd über den Acker streichen oder in der Lüft rütteln, sehen sie zwar die auf dem Feld hin- und herhuschenden Mäuse, die unbeweglichen, speerspitzenartigen Rapsstoppeln werden aber anscheinend nicht beachtet.
Mehr
Nachwuchsrekord: 197 Jung-Uhus in der Eifel
Der "Vogel des Jahres 2005" profitiert vom guten Mäuse-Angebot
27. Juni 2005: Die Uhus in der Eifel wissen, was sich gehört. Von NABU und LBV zum "Vogel des Jahres" gekürt, zogen die großen Eulen in dieser Brutsaison fast 200 Jungtiere groß. Die Quote von 2,5 Nachkommen pro Paar ist die höchste seit Beginn der Zählungen vor 30 Jahren. Verantwortlich dafür ist wohl vor allem das überreiche Mäuseangebot, von dem auch Schleiereule und Raufußkauz profitiert haben.
Mehr
Viele Weißstörche bleiben aus
2005 sind deutlich weniger Tiere aus Winterquartieren zurückgekehrt
3. Juni 2005: Nach Beobachtungen des NABU sind in diesem Frühjahr deutlich weniger Störche in ihre nord- und ostdeutschen Brutgebiete zurückgekehrt als im Vorjahreszeitraum. Zwischen zehn und 40 Prozent der Störche fehlen, wie NABU-Weißstorchbetreuer jetzt in einer Blitzumfrage feststellten. Auch aus den Ländern Mittel- und Osteuropas kommen ähnliche Angaben.
Mehr
NABU reicht EU-Beschwerde in Brüssel ein
Protestieren Sie gegen den 'legalisierten' Vogelmord in Niedersachsen und schicken Sie eine Protest-Mail
13. Mai 2005: Der NABU und der Deutsche Tierschutzbund haben bei der EU-Kommission eine Beschwerde gegen das Töten von Rabenkrähen und Elstern in Niedersachsen eingereicht. Nach der EG-Vogelschutzrichtlinie ist das wahllose und massenhafte Fangen und Töten von Vögeln verboten. Die Richtlinie lässt nur dann Ausnahmen zu, wenn es einen wissenschaftlichen Hintergrund gibt.
Mehr
Ein Wanderfalke, der in der Salzwiese brütet
Einzige bekannte Bodenbrut Mitteleuropas auf der NABU-Vogelinsel Trischen
11. Mai 2005: Erneut brütet auf der vom NABU betreuten Wattenmeerinsel Trischen ein Wanderfalkenpärchen - mangels Bäumen oder gar Felsen mitten in einer Salzwiese. NABU-Vogelwartin Pia Reufsteck kann die Wanderfalken mit dem Spektiv täglich in Augenschein nehmen, die Küken dürften in wenigen Tagen schlüpfen. Gefüttert wird der Nachwuchs vor allem mit Watvögeln, durchziehenden Singvögeln und Lachmöwen.
Mehr
Trischen erstmals in Frauenhand
Saisonbeginn für Vogelwartin Pia Reufsteck auf der NABU-Wattenmeerinsel
29. März 2005: Während Angela Merkel von der Regierungsübernahme bisher nur träumen kann, ist wenigstens beim NABU nun eine alte Männerbastion gefallen. Nach 75 Jahren wird die vom NABU betreute kleine Wattenmeerinsel Trischen erstmals von einer Frau regiert. Die 28-jährige Biologin Pia Reufsteck trat am 20. März - wegen schlechten Wetters und einem Schiffsschaden drei Tage später als geplant - ihren Dienst als Vogelwartin auf Trischen an. Rund sieben Monate wird sie ganze alleine auf der Insel leben.
Mehr
Wasservogelreservat Wallnau in neuem Glanz
Einweihung des Infozentrums nach zwei Jahren Umbauzeit
7. Juli 2004: Heute wurde das über zwei Jahre lang aufwändig umgebaute NABU-Wasservogelreservat Wallnau auf Fehmarn mit einer feierlichen Veranstaltung neu eingeweiht.
Mehr
Junge Seeadler aus dem Horst gestohlen
Naturschutzbehörden bitten um Mithilfe bei der Aufklärung
17. Juni 2004: Eine böse Überraschung erlebten Seeadlerschützer Mitte Mai nahe Bad Doberan in Mecklenburg-Vorpommern. Eigentlich hatten sich Peter Hauff und Frank Vökler an diesem Tag aufgemacht, um junge Seeadler kurz vorm Flügge werden zu beringen. Am Horstbaum angekommen, mussten sie aber feststellen, dass die Jungadler verschwunden waren. Spuren am Horstbaum zeigten, dass offensichtlich jemand die glattrindige alte Buche erklommen und die zu diesem Zeitpunkt 30 bis 40 Tage alten Vögel entwendet hatte.
Mehr
Löfflernachwuchs: 13 Küken auf Trischen
NABU-Naturschutzwart Sebastian Berger zählt 13 Küken
9. Juni 2004: Tausende Silber- und Heringsmöwen brüten zur Zeit auf der mitten im Nationalpark Wattenmeer gelegenen NABU-Vogelinsel Trischen. Die heimlichen Stars aber sind die acht Löfflerpaare. Bei der aktuellen Vogelerfassung wurden auf den Salzwiesen Trischens immerhin 13 Küken dieser seltenen Art gezählt.
Mehr
Schnepfen und Kiebitze werden heimatlos
Grünlandumbruch auf der Halbinsel Eiderstedt gefährdet seltene Wiesenvögel
16. April 2004: Die Halbinsel Eiderstedt an der schleswig-holsteinischen Westküste war bislang eines der wertvollsten Grünlandgebiete Deutschlands. Doch in diesem Frühjahr bietet sich den heimkehrenden Brutvögel in der Region zwischen Sankt Peter-Ording, Tönning und Friedrichstadt ein Bild der Verwüstung.
Mehr
Eine Briefmarke für den NABU-Wappenvogel
Dazu ein passender Sonderstempel aus dem Storchendorf Bergenhusen
3. März 2004: In der Reihe "Bedrohte Tierarten" gibt es eine Weißstorch-Sonderbriefmarke, die am 19. April offiziell vorgestellt wurde. In Bergenhusen wird es am Ausgabetag der Marke auch einen speziellen Storchen-Sonderstempel geben (Stempelung vor Ort im Michael-Otto-Institut).
Mehr
Flut vernichtet Seeschwalben-Nachwuchs
NABU-Vogelwart Steffen Oppel berichtet aus Trischen
2. Juli 2003: Rund 100 Paar Fluss- und 250 Paar Küstenseeschwalben brüteten in diesem Jahr auf der kleinen vom NABU betreuten Wattenmeerinsel Trischen. Sogar zwei Paare der schon fast abgeschriebenen Zwergseeschwalben waren dabei. Doch am 20. Juni musste Vogelwart Steffen Oppel hilflos mit ansehen wie bereits zwei Stunden vor Hochwasser die Insel in der Mitte geteilt wurde.
Mehr
Neues Verzeichnis der Vogelparadiese
Nun 542 "Important Bird Areas" in Deutschland
20. November 2002: NABU, Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) und Deutscher Rat für Vogelschutz (DRV) haben aktuell ein komplettes Verzeichnis aller bedeutenden Vogelschutzgebiete in Deutschland vorgelegt. Die Anzahl der deutschen IBA-Gebiete ist durch die neue Zusammenstellung auf nun 542 Gebiete mit insgesamt 15,8 Prozent Landesfläche ergänzt worden.
Mehr

NABU Regional
Service
E-Cards
Podcasts
Ab sofort gibt es den NABU zum Hören. Vogelstimmen, Musik und Interviews machen den Podcast zu einem wahren Vergnügen fürs Ohr.
NABU-Newsletter
Verbandsnetz
Sie können helfen
Unterstützen Sie den NABU beim Vogelschutz! Mehr
Vogelstimmen-Quiz
Lernen Sie die Stimmen der 40 häufigsten Gartenvögel kennen. Mehr
Storchenreise
Verfolgen Sie die Reise der NABU-Senderstörche. Mehr
Online-Vogelführer
Mit wenigen Klicks 250 heimische Arten einfach online bestimmen. Mehr
Rote Liste der Vögel
Jede zweite einheimische Vogelart ist gefährdet. Mehr
Eisvogelspiel
Schaffen Sie es, Kevin Kingfisher sicher nach Hause zu fliegen? Mehr
Natur fürs Handy
Vogelgezwitscher und Wolfsgeheul - nature rings bietet Tierstimmen als Klingeltöne. Mehr
Vogelfreund werden
„Vogelfreunde“ bei Facebook: Für alles, was Federn hat Mehr
Vogel des Jahres
Die Dohle ist Vogel des Jahres 2012. Mehr
Sender-Brandgänse
Mit den Brandgänsen auf Reisen gehen. Mehr
Spiel fürs iPhone
Spielen und dabei den NABU unterstützen! Mehr






