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Ob Weltrekordflüge, neu entdeckte Arten oder Kampf gegen die Jagd auf Zugvögel. Rund um den Globus gibt es Neues zum Vogelschutz und Informatives über die Vögel. Die Nachrichten sind zahlreich und vielfältig. Mit dem Newsletter von unseren Dachverband BirdLife International sind Sie zusätzlich über internationale Themen informiert.

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Geiersterben nun auch in Ostafrika / Lage in Indien weiter verheerendGesundheitspolizei außer Dienst

Erst Südasien, dann Westafrika und nun auch Ostafrika: Das globale Geiersterben, besonders dramatisch in Indien, macht auch vor weltberühmten Tierreservaten wie dem Masai Mara in Kenia nicht halt. Um 60 Prozent nahmen dort in nur 30 Jahren die Bestände ab. mehr Mehr

Untersuchungen zum Zwergflamingosterben in OstafrikaNahrungsmangel und giftige Algen

Seit Mitte der 90er Jahre kommt es an den ostafrikanischen Sodaseen immer wieder zu Massensterben von Zwergflamingos. Berliner Forscher wiesen jetzt nach, dass aufgrund von Änderungen in der Algenwelt der Seen den Flamingos die Nahrung ausgeht. mehr Mehr

Brand tötet zwei Drittel des diesjährigen NachwuchsesKatastrophe für den Madeira-Sturmvogel

Bei einem Flächenbrand auf der Atlantikinsel Madeira sind zahlreiche Madeira-Sturmvögel umgekommen. Die Nisthöhlen von Europas seltenstem Seevogel – nur noch 80 Brutpaare – liegen ausschließlich an einigen Felshängen der Gebirgszüge im Inselinneren. mehr Mehr

Die neue Rote Liste der Vögel ist alarmierendArtensterben schreitet ungebremst fort

Von den weltweit rund 10.000 Vogelarten sind bereits 132 Arten ausgestorben. Das stellte der Dachverband des NABU BirdLife Intenational in der Aktualisierung der Roten Liste der Vögel fest. Jüngstes Opfer ist der auf Madagaskar lebende Delacour-Zwergtaucher. mehr Mehr

122.000 Unterschriften an die Regierung des Inselstaats übergebenLetzte Hoffnung für Zugvögel auf Malta

Rund 122.000 Unterschriften gegen die Frühjahrsjagd auf Malta wurden jetzt an den maltesischen Premierminister Gonzi übergeben. Noch ist die Jagdsaison nicht eröffnet. Doch die ersten Jäger schießen bereits. Zehntausend Zugvögel sind in Lebensgefahr. mehr Mehr

Vogelschützer machen auf Malta grausamen FundRiesiger Vogelfriedhof entdeckt

Vogelschützer von Birdlife Malta, dem NABU und dem Bonner Komitee gegen den Vogelmord haben am Sonntagmorgen die Überreste von 192 streng geschützten Vögeln gefunden, die in einem Waldstück im Norden Maltas unter Steinen und Müll versteckt waren. mehr Mehr

Retten Sie 1000 Bussarde und 250 Habichte vor dem Abschuss!Blutiger Januar in Niederösterreich

Eilig hat die niederösterreichische Landesregierung eine Verordnung beschlossen, die den Abschuss von 1000 Mäusebussarden und 250 Habichten erlaubt. Die absurde Begründung: So schütze man gefährdete Arten, die auf dem Speisezettel der Greifvögel stünden. mehr Mehr

Bestandsbericht: Feldvögel werden europaweit immer seltener Feldlerche und Rebhuhn in Not

Ehemals häufige Vogelarten der Felder und Wiesen verschwinden aus unserer Kulturlandschaft. Nicht nur in Deutschland, sondern in nahezu allen Staaten Europas. mehr Mehr

Hauptkorridor des Vogelzugs in Ägypten bleibt auch zukünftig frei von WindparksÄgypten: Weg frei für die Störche

Die ägyptische Behörde für erneuerbare Energien hatte ein Areal von etwa 700 km² für die Errichtung von Windparks ausgewiesen und suchte Geldgeber für ihre Pläne. Windparks in einer derartigen Dimension hätten jedoch erhebliche Gefahr für Zugvögel heraufbeschworen. mehr Mehr

Forscher entdecken afrikanische Winterquartiere des WaldrappsEin weiteres Rätsel des Vogelzugs ist gelöst

Dank Satelliten-Telemetrie ist es nun gelungen, in Äthiopien die Winterquartiere des seltenen Waldrapps zu entdecken und seinen Zugweg nachzuverfolgen. Weltweit gibt es nur noch 100 Brutpaare des Waldrapps. mehr Mehr

Tierarznei Diclofenac vergiftet Millionen Vögel / Rückgänge auch in AfrikaKatastrophales Geiersterben in Indien

In Indien, Pakistan und Nepal ereignet sich eine Tiertragödie riesigen Ausmaßes. Innerhalb weniger Jahre ist dort das einstmalige Millionenheer von Indischen Geiern, Bengalengeiern und Schmalschnabelgeiern bis auf kleine Reste zusammengeschmolzen. mehr Mehr

EU-Einfuhrstopp wird Millionen Vögeln das Leben rettenImport von Wildvögeln stoppen

Nachdem bereits die USA dem Wildvogelimport den Riegel vorgeschoben haben, beschloss auch die EU-Kommission ein dauerhaftes Verbot ab dem 1. Juli 2007. Dies ist ein Erfolg für Natur- und Artenschützer, wird aber auch den Bedenken der Gesundheitskommission gerecht. mehr Mehr

In Indien neu entdeckte Art erhält die Bezeichnung "Bugun-Häherling"Bunter Nachwuchs für die Welt-Vogelfamilie

Es kommt nicht oft vor, dass heute noch neue Vogelarten entdeckt werden, doch jetzt ist die Liste wieder um eine Spezies länger geworden. Nach eingehenden Untersuchungen erhielt der bunte und sangesfreudige Vogel aus dem Arunchal Pradesch den Namen Liocichla bugunorum. mehr Mehr

Neue Erkenntnisse über die Wanderungen der GraukopfalbatrosseGraukopfalbatros umrundet Erde

Was machen Albatrosse eigentlich, wenn sie nicht gerade brüten? Graukopfalbatrosse zum Beispiel verlassen nach der Aufzucht des Nachwuchses ihre Brutplätze in Südgeorgien, fliegen auf das Meer hinaus und kommen dann erst im übernächsten Jahr wieder zurück. mehr Mehr

Neuseeländische Sturmschwalbe wiederentdecktSturmschwalbe sorgt für Begeisterungssturm

Die Neuseeländische Sturmschwalbe teilte bis vor wenigen Wochen das Schicksal vieler tausend anderer Tier- und Pflanzenarten: Sie galt als ausgestorben. Lediglich einige Fossilfunde und drei Exemplare aus dem 19. Jahrhundert zeugten von ihrer Existenz. mehr Mehr

Zufallsfund bei einem Vogelfänger auf Ost-TimorSeltene Wetar-Taube erstmals fotografiert

In Ost-Timor ist erstmals eine Wetar-Taube lebend fotografiert worden. Bisher kannte man diese seltene Art lediglich von insgesamt rund 20 Bälgen von Tieren, die zu Beginn des letzten Jahrhunderts erlegt worden waren. mehr Mehr

Larven vom Festland eingeschleppter Fliegenarten befallen die VogelkükenParasiten bedrohen Darwinfinken

Parasitäre Fliegenlarven bedrohen die durch Charles Darwins Evolutionslehre berühmt gewordenen Darwinfinken, die weltweit ausschließlich auf den zu Ecuador gehörenden Galapagosinseln vorkommen. mehr Mehr

NABU und Loro-Parque-Stiftung kooperieren

Gemeinsame internationale Artenschutz-Projekte geplant

17. November 2006: Der NABU will künftig enger mit der weltweit im Artenschutz tätigen Loro-Parque-Stiftung zusammenarbeiten. Druch einen Kooperationsvertrag wurde dies jetzt bekräftigt. Die Stiftung hat ihren Sitz im Tierpark Loro Parque im Norden der Insel Teneriffa; Haltung, Zucht und Schutz von Papageien bilden einen Schwerpunkt der Stiftungsarbeit. Auch wenn beide Organisationen ihre Ursprünge im Vogelschutz haben, soll der Schutz anderer Tierarten ebenso eine Rolle spielen. mehr Mehr

Harte Zeiten für Uferschnepfe und Andenkolibri

Neue Rote Liste der weltweit vom Aussterben bedrohten Vögel

4. Mai 2006: Mehr als 1200 Vogelarten sind zur Zeit im Weltmaßstab vom Aussterben bedroht. Das geht aus der Roten Liste 2006 hervor, die die Welt-Naturschutzunion IUCN jetzt vorgestellt hat. Unter Einschluss der so genannten Vorwarnliste gelten sogar insgesamt 2000 Spezies als gefährdet - ein gutes Fünftel der 9799 weltweit vorkommenden Vogelarten. Auch die heimische Uferschnepfe musste erstmals aufgenommen werden. mehr Mehr

Malteser gehen weiter auf Vogeljagd

BirdLife International fordert EU-Kommission zum Eingreifen auf

22. Juli 2005: Immer noch werden auf der Mittelmeerinsel Malta im Jahr mehr als 100.000 Vögel getötet. Obwohl dies gegen die EU-Vogelschutzgesetze verstößt, ist die Frühjahrsjagd während der Zugzeit in Malta weiterhin erlaubt. Der NABU-Dachverband BirdLife International und BirdLife Malta haben bei der EU-Kommission nun formale Beschwerde gegen die maltesische Regierung eingereicht. mehr Mehr

Klimawandel: Seevögel verhungern

Nach Wassererwärmung weniger Plankton und weniger Fische im Nordatlantik

17. Januar 2005: Nahrungsmangel hat bei den Seevogelkolonien der britischen Küste, auf den Shetland- und den Orkney-Inseln zu den schlechtesten Brutergebnissen seit vielen Jahrzehnten geführt. Ursache hierfür ist ein Bestandszusammenbruch der Sandaale, von denen sich viele Meeresvögel ernähren. Forscher sehen darin ein Zeichen für den Klimawandel im Nordatlantik, denn steigende Wassertemperaturen haben die Artenzusammensetzung der Kleinstlebewesen verändert und von diesem so genannten Zooplankton ernähren sich wiederum die Sandaale. mehr Mehr

Hawaiis Vogelwelt wird immer ärmer

Maui-Gimpel stirbt in Gefangenschaft / Art damit möglicherweise ausgestorben

6. Dezember 2004: Dreizehn endemische Landvogelarten Hawaiis sind bereits ausgerottet. Nun ist zu befürchten, dass der Maui-Gimpel die Nummer 14 wird. Ende November ist der einzige Maui-Gimpel in menschlicher Obhut gestorben. "Der Tod dieses einen Vogels bedeutet wohl das Scheitern aller Rettungsbemühungen, denn wahrscheinlich war er der letzte seiner Art überhaupt", so Stuart Butchart vom Global Species Programme bei BirdLife International. mehr Mehr

Kampf dem millionenfachen Zugvogeltod

BirdLife startet Antijagd-Projekt im Nahen Osten und Nordafrika

23. November 2004: Bis zu 500 Millionen Vögel werden jährlich rund um das Mittelmeer erschossen, vergiftet, in Netzen, in Fallen oder mit Leimruten gefangen. Auf dem Panafrikanischen Ornithologenkongress im tunesischen Djerba hat BirdLife International - der Welt-Dachverband des NABU - nun eine groß angelegte Initiative vorgestellt, die die illegale Vogeljagd im Nahen Osten und in Nordafrika bekämpfen soll. mehr Mehr

Europas Vogelwelt vor ungewisser Zukunft

Studie "Birds in Europe": 43 Prozent aller Vogelarten gefährdet

8. November 2004: Europas Vogelwelt blickt in eine ungewisse Zukunft. Im Vergleich zur Lage vor zehn Jahren hat sich die Situation weiter verschlechtert, bilanziert die NABU-Dachorganisation BirdLife International in der jetzt vorgelegten Studie "Birds in Europe 2004". 211 Vogelarten oder 43 Prozent befinden sich demnach in einem "ungünstigen Erhaltungszustand". Selbst häufige Siedlungsbewohner wie Haussperling und Star nehmen europaweit ab. mehr Mehr

Britische Vogelwelt insgesamt leicht im Aufwind

Wiesenvögel bleiben Sorgenkinder: 60 Prozent Rückgang seit 1970

25. Oktober 2004: Großbritanniens Vogelwelt steht heute insgesamt besser da als vor 30 Jahren, in einigen Bereichen konnten zwischenzeitliche deutliche Einbrüche aber noch nicht wieder wettgemacht werden. Das geht aus dem vom Amt für Umwelt, Ernährung und ländliche Angelegenheiten (Defra) vorgelegten Wildvogelindex hervor. Besonders gut mit plus 37 Prozent haben sich die Seevögel entwickelt, Waldvögel gingen um 20, Wiesenvögel sogar um 60 Prozent zurück. mehr Mehr

Dramatischer Vogelrückgang in den USA

Audubon Society warnt: Ein Drittel aller Arten betroffen

21. Oktober 2004: Rund 30 Prozent der 700 in den USA heimischen Vogelarten haben in den letzten vier Jahrzehnten dramatische Bestandsverluste erlitten. Das geht aus dem erstmals erstellten "Bericht zur Lage der US-Vogelwelt" hervor, den der dortige BirdLife-Parter des NABU, die National Audubon Society, jetzt vorlegte. Besonders schlimm geht es den auf Grasland-Lebensräume angewiesenen Vogelarten, hier sind 70 Prozent betroffen. mehr Mehr

10.000 Kilometer über offenes Meer

Albatros-Wettflug "Big Bird Race" von Australien nach Südafrika

28. April/26. Juli 2004: Statt auf Pferde, Windhunde oder Fußballmannschaften können Wettbegeisterte und Naturfreunde jetzt auf Albatrosse setzen. Organisiert vom Wettbüro Ladbrokes und der Conservation Foundation, wurden 18 australische Weißkappenalbatrosse mit Sendern versehen, die nun zu ihrer gefährlichen Reise Richtung Kap der Guten Hoffnung aufbrechen. Die Erlöse aus den Wetten gehen zu hundert Prozent in den Seevogelschutz. mehr Mehr

Jede achte Vogelart vom Aussterben bedroht

Ursachen sind Intensiv-Landwirtschaft und Regenwaldabholzung

9. März 2004: Weltweit ist jede achte Vogelart vom Aussterben bedroht. Dies belegt eine Studie von BirdLife International. Demnach gelten 1.211 Vogelarten als gefährdet, 80 davon als extrem gefährdet und rund 77 Arten stehen kurz vor dem Aussterben. Als Ursache gelten vor allem die intensive Landwirtschaft und die Abholzung tropischer Regenwälder. Aber auch das Trockenlegen von Feuchtgebieten, Versteppung und die zunehmende Verstädterung bedrohen viele Arten. mehr Mehr

Falklands: Seevogelbestände brechen ein

Giftige Algenblüte eine Ursache für Pinguin- und Albatros-Rückgang

26. Februar 2004: Auf den von Großbritannien verwalteten Falkland-Inseln im Südatlantik sind die Bestände der ohnehin bereits im Weltmaßstab gefährdeten Felsen-Pinguine und Schwarzbrauen-Albatrosse innerhalb von nur drei Jahren geradezu kollabiert. Experten vermuten ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren wie illegaler Langleinenfischerei, Nahrungsmangel und Massenvermehrung giftiger Algen. mehr Mehr

Ein kleiner Sänger im Nebelwald

Neue Zaunkönigart in den kolumbianischen Anden entdeckt

8. Dezember 2003: Während der vom NABU zum Vogel des Jahres 2004 gewählte Zaunkönig in Europa ohne nähere Verwandtschaft ist, zählt die Zaunkönig-Familie in Mittel- und Südamerika insgesamt mehr als 60 Arten. Dort haben Wissenschaftler jetzt einen weiteren, bisher unbekannten Zaunkönig identifiziert. Dieser so genannte Munchique-Zaunkönig lebt im Nebelwald der kolumbianischen Anden in 2.250 Metern Höhe und kommt nur an einem einzigen Berghang vor. mehr Mehr

Buschsänger nach 110 Jahren wiederentdeckt

Verstecktes Leben im Dschungel-Unterholz einer Fidschi-Insel

28. November 2003: Eine Expertengruppe des NABU-Dachverbands BirdLife International hat nach 110 Jahren auf der Fidschi-Insel Vioti Levu den so genannten Langbein-Buschsänger wiederentdeckt. mehr Mehr

Prestige-Untergang fordert 230.000 Vogelleben

BirdLife Spanien zieht ein Jahr nach der Ölkatastrophe Bilanz

24. November 2003: Ein Jahr nach dem Untergang des Tankers "Prestige" vor der Küste Galiziens, bei der rund 70.000 Tonnen Öl austraten, hat der spanische BirdLife-Partner Sociead Espanola Ornitologica (SEO) einen Report veröffentlicht, nach dem die Zahl der betroffenen Seevögel knapp eine Viertelmillion beträgt. mehr Mehr

Langleinenfischerei tötet 300.000 Seevögel

BirdLife International stuft sechs Albatrosarten in der Roten Liste hoch

5. September 2003: Die so genannte Langleinenfischerei wird immer mehr zu einer weltweiten Bedrohung für Sturmvögel, Albatrosse und andere Seevogelarten. Wie der NABU-Dachverband BirdLife International zum Abschluss einer Seevogel-Fachtagung im südafrikanischen Kapstadt bekannt gab, hat sich seit dem Jahr 2000 unter anderem der Zustand von sechs Albatrosarten so weit verschlechtert, dass sie in der Roten Liste eine Gefährdungsstufe höher rutschen. mehr Mehr

Eine Weltumseglung für die Albatrosse

John Ridgway will gegen den Tod hunderttausender Seevögel protestieren

28. Juli 2003/7. Mai 2004: Im schottischen Ardmore startete eine Weltumseglung der besonderen Art: Der 65-jährige Skipper John Ridgway und seine Mannschaft wollen mit ihrer Fahrt auf die Gefährdung der Albatrosse aufmerksam machen, von denen immer mehr der Langleinenfischerei zum Opfer fallen. Etwa ein Jahr werden die Segler unterwegs sein. mehr Mehr

BirdLife untersucht Folgen des Irak-Krieges

Fünf Biologenteams sollen in den Irak geschickt werden

29. April 2003: Der NABU-Dachverband BirdLife International schickt fünf Biologenteams in den Irak, um dort die Auswirkungen der Kriegshandlungen auf Natur und Umwelt zu untersuchen. Im Mittelpunkt stehen dabei die so genannten Important Bird Areas (IBA) mit internationaler Bedeutung für den Naturschutz. Bereits nach dem Golfkrieg 1991 hatten BirdLife-Experten erhebliche Zerstörungen seltener Lebensräume festgestellt. mehr Mehr

Tausendfacher Tod durch Langleinen-Fischerei

Viele Fischfangnationen weigern sich, gegen Seevogelsterben vorzugehen

28. Februar 2003: Die so genannte Langleinenfischerei bedroht unvermindert die Vorkommen von Albatrossen und anderen Seevögeln. Obwohl das Problem längst bekannt ist, tun die Fischereinationen zu wenig, um dem grausamen Ertrinken von jährlich mehreren Hunderttausend Vögeln entgegenzuwirken. Anlässlich einer Tagung der Welt-Ernährungsorganisation FAO zu diesem Thema gab BirdLife International bekannt, dass weniger als die Hälfte der 27 betroffenen Länder bisher Pläne oder Maßnahmen ergriffen hat. BirdLife International hat die Staaten aufgefordert, endlich ihrer Verantwortung nachzukommen und noch 2003 Aktionspläne vorzulegen. mehr Mehr

''Jeder gerettete Vogel lohnt den Einsatz''

Bericht von der Prestige-Ölpest

1. Februar 2003: Für Doris Frickenhelm war es ein kleiner Schock als sie hörte, dass vor der spanischen Küste ein Öltanker gesunken ist. Vor sieben Jahren hatte die Diplombiologin in Nordspanien gearbeitet. "Die Gegend dort ist für mich kein anonymer Fleck auf einer Landkarte", erzählt die 35-Jährige. mehr Mehr

Finnischer Urwald soll gefällt werden

Wichtiger Lebensraum für Dreizehenspecht und Unglückshäher

20. Januar 2003: Finnische und internationale Naturschutzorganisationen haben die Regierung Finnlands aufgefordert, die geplante Abholzung des ökologisch bedeutenden Malahvia-Waldes zu stoppen. Der staatliche Forstkonzern Metsahallitus will in dem rund 4.000 Hektar großen Mosaik von Wäldern, kleinen Mooren und Seen vor allem hochwertige alte Baumbestände fällen. mehr Mehr

Afrikas Feuchtgebiete weitgehend ungeschützt

Vogelarten ebenso bedroht wie Wasserversorgung der Bevölkerung

18. November 2002: Trotz ihrer enormen Bedeutung für Mensch und Natur sind die meisten großen Feuchtgebiete Afrikas bis heute noch ungeschützt. Das geht aus einer Studie hervor, die BirdLife International anlässlich der Ramsar-Vertragstaatenkonferenz in Valencia vorlegte. mehr Mehr

Waldstörche und seltene Adler in Gefahr

Mittel- und Osteuropas Wälder zu 94 Prozent ohne Schutz

11. Oktober 2002: Die EU-Erweiterungsstaaten Ost- und Mitteleuropas müssen in nächster Zeit erhebliche Anstrengungen im Naturschutz unternehmen. So sind dort nach Untersuchungen des Welt-Vogelschutzverbandes BirdLife International die für den Arten- und Naturschutz bedeutenden Wälder weitgehend ungeschützt. Nur je drei Prozent stehen unter Landschaftsschutz oder sind als Nationalparks ausgewiesen. mehr Mehr

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