NABU.de Tiere & Pflanzen Vögel Forschung Michael-Otto-Institut 15 Jahre Michael-Otto-Institut
15 Jahre Michael-Otto-Institut im NABU
Stützpfeiler der Naturschutzarbeit und Regionalentwicklung in der Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge
Als Höhepunkt der Festveranstaltung konnten die Gäste die Beringung von Weißstörchen durch Minister von Boetticher, Dr. Merck und NABU Präsident Tschimpke hautnah miterleben.
Gleich zwei Jubiläen gab es am heutigen Dienstag im schleswig-holsteinischen Storchendorf Bergenhusen zu feiern. Zum einen wurde vor 15 Jahren die Arbeit im Michael-Otto-Institut im NABU offiziell begonnen. Zum anderen besteht die Integrierte Station Eider-Treene-Sorge und Westküste des Landes Schleswig-Holstein seit nunmehr zehn Jahren. Institutsleiter Dr. Hermann Hötker und Stationsleiterin Julia Jacobsen konnten mehr als 100 Gäste aus der Region, aus Naturschutz und Landwirtschaft begrüßen. So beglückwünschten auch Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Christian von Boetticher, Dr. Johannes Merck, Geschäftsführer der Michael Otto Stiftung und NABU-Präsident Olaf Tschimpke die beiden Jubilare zu ihrer erfolgreichen Arbeit.
Beide Institutionen haben sich zu wichtigen Stützpfeilern der Naturschutzarbeit und Regionalentwicklung in der Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge entwickelt. Während das Michael-Otto-Institut wichtige Forschungen zum Naturschutz der Region durchführt, betreibt die Integrierte Station die Umsetzung von Naturschutzvorhaben in enger Zusammenarbeit mit den regionalen Akteuren.
NABU-Präsident Olaf Tschimpke mit dem beringten Weißstorch.
"Das Michael-Otto-Institut hat für den NABU eine strategische Bedeutung, da es viele Untersuchungen zu aktuellen Themen betreibt, wie etwa Vogelschutz und Windkraft oder auch den Schutz der Vogelwelt der Agrarlandschaft", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. "Wir freuen uns, dass wir mit dem Michael-Otto-Institut im NABU einen kompetenten Partner für die Aktivitäten unserer Stiftung gewonnen haben" führte Dr. Merck aus. Die Otto Group beziehunsgweise die Michael-Otto-Stiftung unterstützt das Institut seit seiner Gründung.
In der Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge wurden im Laufe der Jahre mehr als 15.000 Hektar für den Naturschutz erworben, die durch die Integrierte Station Eider-Treene-Sorge und Westküste betreut und für die Menschen erlebbar gemacht werden. Minister von Boetticher stellte anlässlich des Geburtstages die neuen Faltblätter der drei Integrierten Stationen des Landes (neben ETSW sind es
die Stationen Unterelbe und Geltinger Birk) vor. "Ich freue mich, dass nun alle Stationen unter dem Label "Integrierte Stationen" zusammengefasst sind. So wird die Hauptaufgabe der Stationen, nämlich das Zusammenführen der Belange von Naturschutz, Wasserwirtschaft, Landwirtschaft, Regionalentwicklung und sanftem Tourismus in besonders bedeutsamen Naturräumen bereits im Namen deutlich gemacht."
Für Rückfragen
Kai-Michael Thomsen, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Michael-Otto-Instituts im NABU, Tel. 04885-570, 0162-9098072.
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Beitrag erstellt am 1. Juli 2008.

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