NABU.de Tiere & Pflanzen Vögel Forschung
Forschung
Auch 2012 wird es ein Amselsterben geben
Tropisches Usutu-Virus hat in Stechmücken überwintert

Aufgrund des Nachweises von Usutu-Viren in überwinternden Stechmücken erwarten Vogelexperten wie erstmals 2011 im Sommer 2012 erneut Todesfälle unter den Vögeln. Vor allem Amseln sind betroffen. Gemeinsam fordern Wissenschaftler von BNI, NABU und KABS, tote Vögel zu melden und die Überträgermücken zu bekämpfen. Das interdisziplinäre Expertenteam hofft damit, den Ausbruch zunächst geografisch eingrenzen zu können.
Mehr
Der Amselbestand geht merklich zurück
Die Folgen der Usutu-Epidemie 2011

Vogelfreunde hatten dem NABU im Herbst mehr als 800 tote oder kranke Amseln gemeldet, von denen in fünf Prozent der Fälle das Usutu-Virus nachgewiesen werden konnte. Jede dritte Meldung bestätigte den Verdacht auf eine Usutu-Infektion. Alle Mitteilungen wurden nun ausgewertet. In den besonders betroffenen Regionen ist der Verlust an Amseln bis heute erkennbar. Ob die Tiere in diesem Jahr bereits immunisiert sind?
Mehr
Die Reise der Brandgänse
Das NABU-Projekt „Brandgansbesenderung“

Der NABU hat in diesem Sommer drei weibliche Brandgänse von der Wattenmeerküste Schleswig-Holsteins mit solarbetriebenen Satellitensendern ausgestattet. Von der Besenderung erhofft sich der NABU Hinweise darauf, warum die Brut- und Mauserbestände der Brandgans im Wattenmeer seit der Jahrtausendwende rapide abgenommen haben. Verfolgen Sie auf diesen Seiten die Reise unserer „Sendergänse“.
Mehr
Ein Meilenstein im Vogelschutz
Ab 1. August strengere Vorschriften für Vogelschutz an Strommasten

Endlich gibt es Anlass zu Hoffnung beim Thema Stromtod. Seit 1. August 2011 gilt eine neue VDE-Anwendungsregel zum Vogelschutz an Mittelspannungsfreileitungen. Der NABU wertet die Neuregelung als einen Meilenstein insbesondere für den Schutz von Störchen, Greifvögeln und Eulen, die an ungesicherten Strommasten immer wieder verunglücken.
Mehr
Weniger Brachflächen, weniger Feldvögel
Untersuchungen zu Folgen des Brachenrückgangs in Brandenburg

Mit dem Ende der gesetzlich verpflichtenden Flächenstilllegung haben sich die Brachflächen in Deutschland innerhalb nur eines Jahres halbiert. Stattdessen wird nun noch mehr Mais angebaut. Untersuchungen des Julius-Kühn-Instituts in Brandenburg zeigen, dass damit unmittelbar ein Rückgang von Feldvogelarten wie Braunkehlchen, Grauammer und Lerche verbunden ist.
Mehr
Intensiv-Landwirtschaft bedroht Feldvögel
NABU-Studie belegt: Die intensive Landwirtschaft ist die wichtigste Ursache für den dramatischen Bestandesrückgang von Feldvögeln.

Der NABU weist auf die dramatischen Bestandsrückgänge vieler heimischer Feldvogelarten hin. In Deutschland müssen derzeit über 65 Prozent der in der Agrarlandschaft heimischen Feldvögel auf der Roten Liste der Brutvögel geführt werden. In einigen Teilen Deutschlands sind ehemals typische und häufige Arten wie Rebhuhn, Kiebitz oder Feldlerche bereits ganz verschwunden.
Mehr
Auswirkungen von Windkraftanlagen
Neue Studie des Michael-Otto-Instituts im NABU

Wie wirkt sich Windenergienutzung auf die Tierwelt aus? "Ganz kurz gesagt: Es kommt darauf an" resumiert Dr. Hermann Hötker vom Michael-Otto-Institut im NABU eine vom Bundesamt für Naturschutz in Auftrag gegebene Studie zu den "Auswirkungen regenerativer Energiegewinnung auf die biologische Vielfalt am Beispiel der Vögel und Fledermäuse". Besonders gefährdet sind demnach Greifvögel wie Seeadler und Rotmilan.
Mehr
Michael-Otto-Institut im NABU
Naturschutzzentrum Bergenhusen

Die Geschichte des Instituts
Aufgrund ihres ökologischen Potentials war die Region der Eider-Treene-Sorge-Niederung bereits Mitte der 80er Jahre ein Schwerpunktgebiet des behördlichen Naturschutzes in Schleswig-Holstein. Die Notwendigkeit einer offiziellen Anlaufstelle bzw. einer fachlich kompetent ausgestatteten Naturschutzeinrichtung war den Landes-Naturschutzbehörden bereits damals bewusst.
Die Errichtung einer behördlichen Naturschutzinstitution in der Region scheiterte jedoch an den finanziellen Rahmenbedingungen. Auf der anderen Seite hatte der NABU als größte private Naturschutzorganisation Deutschlands seit vielen Jahren ins Auge gefasst, eine Einrichtung zu schaffen, in der die Bemühungen um den Schutz des Weißstorchs, des Wappenvogels des Verbandes, koordiniert und ausgeweitet werden könnten. Als Standort für eine solche Einrichtung bot sich damals, vor der politischen Wende, das Storchendorf Bergenhusen an, in dem mehr Storchenpaare brüteten als an irgendeinem anderen Ort in der damaligen Bundesrepublik.
Ende der 80er Jahre stand in Bergenhusen das 150 Jahre alte, als erhaltenswert eingestufte Bauerngehöft Medauhaus zum Verkauf an. Nachdem es von der schleswig-holsteinischen Landgesellschaft erworben worden war, musste ein Nutzungszweck für das Gebäude gefunden werden. Die Möglichkeiten der Nutzung des Gebäudes durch den Naturschutz wurden evaluiert, und zwischen dem NABU Bundesverband und dem Umweltministerium des Landes Schleswig-Holstein wurde ein Nutzungsvertrag für das Gebäude geschlossen, dem folgende Vereinbarungen zugrunde lagen:
Mehr

Sie können helfen
Unterstützen Sie den NABU beim Vogelschutz! Mehr
Vogelstimmen-Quiz
Lernen Sie die Stimmen der 40 häufigsten Gartenvögel kennen. Mehr
Storchenreise
Verfolgen Sie die Reise der NABU-Senderstörche. Mehr
Online-Vogelführer
Mit wenigen Klicks 250 heimische Arten einfach online bestimmen. Mehr
Rote Liste der Vögel
Jede zweite einheimische Vogelart ist gefährdet. Mehr
Eisvogelspiel
Schaffen Sie es, Kevin Kingfisher sicher nach Hause zu fliegen? Mehr
Natur fürs Handy
Vogelgezwitscher und Wolfsgeheul - nature rings bietet Tierstimmen als Klingeltöne. Mehr
Vogelfreund werden
„Vogelfreunde“ bei Facebook: Für alles, was Federn hat Mehr
Vogel des Jahres
Die Dohle ist Vogel des Jahres 2012. Mehr
Sender-Brandgänse
Mit den Brandgänsen auf Reisen gehen. Mehr
Spiel fürs iPhone
Spielen und dabei den NABU unterstützen! Mehr
