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Fische

Äsche & Kormoran – Koexistenz ist möglich

Ein Kommentar zur Wahl der Äsche zum „Fisch des Jahres“ 2011

Ein Kommentar zur Wahl der Äsche zum „Fisch des Jahres“ 2011

Es wäre ein Leichtes gewesen, auf den „Fisch des Jahres“ 2011 Wetten abzuschließen. Hatten doch NABU und LBV ein Jahr zuvor den Kormoran zum „Vogel des Jahres“ gekürt, was unter den Fischerei- und Anglerverbänden eine Welle der Empörung auslöste. Der Kormoran rotte die Bestände der Äsche aus, hieß es immer wieder. mehr Mehr

Bewohner einer fremden Welt

Biologie, Gefährdung und Schutz unserer Süßwasserfische

Biologie, Gefährdung und Schutz unserer Süßwasserfische

Fische sind uns relativ fremd, weil sie unter Wasser in einer ganz anderen Sinneswelt leben als wir. So ist für die meisten Arten der Geruchssinn weitaus wichtiger als der Gesichtssinn. Sie verständigen sich auch mit Hilfe von Gerüchen: Bei Gefahr alarmieren sie ihre Artgenossen mit ins Wasser abgegebenen Schreckstoffen. Mit Hilfe des Geruchsinnes erkennen viele Fische auch ihre Sexualpartner sowie den eigenen Nachwuchs. mehr Mehr

Keinen Hai auf den Tisch

Die Hailife-Kampagne ist in Deutschland überaus erfolgreich

Die Hailife-Kampagne ist in Deutschland überaus erfolgreich

Haie gibt es seit 400 Millionen Jahren. Im vergangenen Jahrzehnt hat es der Mensch geschafft, durch Überfischung viele Hai-Arten an den Rand der Ausrottung zu drängen. Offizielle Zahlen künden von 100 Millionen getöteten Haien pro Jahr, die Dunkelziffer dürfte um einiges höher liegen. Zu den Arten mit alarmierendem Rückgang zählen nicht nur der Weiße Hai, sondern auch Riesenhai, Heringshai, Dornhai oder der größte Fisch überhaupt, der Walhai. mehr Mehr

Überfischung – Raubbau an den Meeren

Viele Fischbestände sind an ihren biologischen Grenzen

Viele Fischbestände sind an ihren biologischen Grenzen

Immer größer ist unser Bedarf an Fisch geworden, und immer größere, industrielle Fangflotten durchpflügen die Meere auf der Suche nach neuen Fanggründen und noch mehr Ausbeute. Unser Appetit auf die Delikatessen der Meere hat dazu geführt, dass über 75 Prozent der weltweit kommerziell genutzten Fischbestände überfischt oder bis an ihre biologischen Grenzen befischt sind. mehr Mehr

Bedrohter Tiefseetaucher

Der Dorsch/Kabeljau (Gadus morhua)

Der Dorsch/Kabeljau (Gadus morhua)

Dorsch und Kabeljau bezeichnen dieselbe Fischart aus der Familie der Dorsche. Seit dem Mittelalter ist er einer der wichtigsten Speisefische Europas. Doch durch die Überfischung und die zusätzliche Belastung durch den Klimawandel sind die Bestände in Nord- und Ostsee heute stark gefährdet. mehr Mehr

Fische des Jahres

Die Äsche ist „Fisch des Jahres“ 2011Empfindlicher Kieslaicher in klaren Bächen

Von allen heimischen Fischen reagiert die Äsche mit am empfindlichsten auf Umweltverschmutzungen. Sie gehört zu den Ersten, die sich von verschlechternder Wasserqualität vertreiben lässt, und wurde nun zum Fisch des Jahres 2011 gekürt. mehr Mehr

Die Karausche ist „Fisch des Jahres 2010“Bis zu fünf Tage ohne Sauerstoff

Die auch als Bauern- oder Moorkarpfen bekannte Karausche wurde zum Fisch des Jahres 2010 ernannt. Die Karausche ist eine äußerst genügsame Art. Bevorzugt lebt sie in pflanzenreichen Stillgewässern und ist selbst in kleinsten, sauerstoffarmen und verschlammten Dorftümpeln zu finden. mehr Mehr

Der Europäische Aal ist „Fisch des Jahres 2009“Von den Bahamas bis zum Rhein

Der Aal ist zum „Fisch des Jahres 2009“ gekürt worden. Aale schlüpfen tausende Kilometer von uns entfernt im Atlantik, in den Tangwäldern der Sargassosee nahe den Bahamas. Mit dem Golfstrom erreichen die Aal-Larven Europas Küsten, wo sie in die Flüsse einwandern. mehr Mehr

Der Bitterling  ist "Fisch des Jahres 2008"Mini-Karpfen mit Vorliebe für Muscheln

Der Bitterling wurde zum Fisch des Jahres 2008 gewählt. Seinen Namen bekam der kleine Karpfen wegen des bitteren Geschmacks seines Fleisches. Angesichts einer Größe von nur sechs bis neun Zentimetern Länge ist der selten gewordene Bitterling eher unauffällig. mehr Mehr

Die Schleie ist "Fisch des Jahres 2007"Schleimiger Hungerkünstler am Bachgrund

Die Schleie ist ein Grundfisch, der langsam fließende Gewässer und flache, warme Seen mit dichten Pflanzenbeständen und schlammigem Untergrund vorzieht. Tagsüber hält sie sich am Grund auf und wird erst in der Dämmerung aktiv. mehr Mehr

Die Koppe ist "Fisch des Jahres 2006"Gut versteckt am steinigen Bachgrund

Die Koppe bewohnt saubere, rasch fließende Bäche und kleinere Flüsse mit steinigem Grund, aber auch sommerkühle, sauerstoffreiche Seen. Da sie ein schlechter Schwimmer ist, bewegt sie sich mit gespreizten Brustflossen ruckartig über den Boden. mehr Mehr

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