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Die Maikäfer sind wieder da
Massenvermehrung des Waldmaikäfers in der Oberrheinebene

Die Maikäfer gehören zur Familie der Blatthornkäfer, so genannt nach der Gestalt der Fühler, deren letzte Glieder blattförmig verbreiterte Lamellen aufweisen. Wie Forscher der FU Berlin herausfanden, orientieren sich die Männchen beider Maikäferarten zunächst an den vom Blattfraß der Weibchen verursachten Pflanzengerüchen. In der Nahdistanz kommt dann als genauer Wegweiser ein Sexuallockstoff der Weibchen hinzu.
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Maikäfer im Hardtwald
Faszinierendes Naturschauspiel oder Gefahr für den Wald?

Mehr als 100 Millionen Maikäfer verlassen in diesen Tagen den Waldboden, wo sie zuvor drei bis vier Jahre lang als Engerlinge, also als Larven gelebt haben. Nun ist Fressen und Fortpflanzung angesagt. Vor allem das frische Grün der Eichen und anderer Laubbäume lassen sich die Waldmaikäfer schmecken. Während sich Naturfreunde freuen, sehen die Förster durch die Massenvermehrung der Käfer die Wälder in Gefahr.
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Das Maikäferjahr 2006
Nun krabbeln sie wieder

Lange sah es so aus, als sei der Maikäfer bei uns nahezu ausgerottet. Doch seit Mitte der achtziger Jahre vermehren sich die Krabbeltiere wieder, Feldmaikäfer vor allem am Kaiserstuhl, Waldmaikäfer in zwei getrennten Vorkommen am nördlichen Oberrhein vom Hardtwald bei Karlsruhe über Mannheim bis hoch nach Darmstadt.
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