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Wespen und Hornissen
Wespen sind kein Grund zur Panik
20 Tipps für den richtigen Umgang mit Wespen und Hornissen

Nach wie vor halten viele Menschen Wespen und Hornissen für gefährlich. Die Liste der Vorurteile ist lang und gehört nach Ansicht des NABU ins Reich der Fabeln. Durch eine bessere Einschätzung zum Teil bekannter Situationen können selbst Hornissen und Menschen friedliche Nachbarn werden. So ist es ratsam, süße Nahrungsmittel im Freien abzudecken, Limonaden mit Strohhalm zu trinken und nicht nach anfliegenden Tieren zu schlagen.
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Friedliche Brummer
Hornissen im menschlichen Siedlungsbereich

In der Zeit zwischen Mitte August und Mitte September erreicht das Hornissenvolk seinen Entwicklungshöhepunkt. Es kann dann 400 bis 700 Tiere zählen; das Nest ist rund 60 Zentimeter hoch. Die Königin ist in der Lage, ganz gezielt Eier zu entwickeln, aus denen nur noch die Drohnen genannten Männchen und die Jungköniginnen schlüpfen. Das Erscheinen der ersten Geschlechtstiere kündet bereits den Untergang des Hornissenstaates an.
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Vielfalt der heimischen Wespen
Selten geliebte Garten- und Hausbewohner

Es gibt einige hundert Wespenarten in Deutschland – davon sind aber den meisten nur die „lästigen Wespen“ bekannt, die auf dem Kuchen sitzen oder als Erdwespen unangenehme Gartenbewohner sein können. Dabei sind nur einige wenige Arten sozial lebend. Die meisten Arten leben solitär, dort versorgt also ein Weibchen alleine ihre Brut; es werden keine Arbeiterinnen herangezogen.
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Asiatische Hornisse jetzt auch in Europa
Globalisierung und Klimawandel begünstigen eingeschleppte Art

Die aus Südostasien stammende Vespa velutina beginnt sich nun auch in Europa auszubreiten. Im Südwesten Frankreichs wurden Völker dieser Hornisse inzwischen in sechs Departments nachgewiesen. Sie kommt mit dem europäischen Klima offensichtlich gut zurecht und der Druck durch Fressfeinde oder Konkurrenten scheint gering. Unterstützt durch die Klimaerwärmung wird sich die tropische Hornisse vermutlich auch bis nach Deutschland ausbreiten.
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