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Amphibienschutz
Späte Lurche sorgen für Nachwuchs
Jetzt treten Unken, Wechselkröten und Laubfrösche in Aktion

Das „Laichgeschäft“ der Erdkröten ist weitgehend beendet. Die Tiere verlassen die Gewässer wieder und die Schutzzäune werden abgebaut. Gleichzeitig treten aber nun Spätlaicher wie Unken, Wechselkröten und Laubfrösche auf den Plan. Erste Bilanzen sprechen vielerorts von deutlichen Rückgängen zu den Vorjahren. Wahrscheinlich haben immer wieder auftretende Nachtfröste ihren Tribut gefordert.
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Bitte überfahrene Erdkröten melden
NABU-Aufruf zum „Lurch des Jahres 2012“

Beim Überqueren von Straßen verlieren jedes Jahr während der Laichwanderungen Tausende Kröten, Frösche und Molche ihr Leben. Anlässlich der Kür der Erdkröte zum „Froschlurch des Jahres 2012“ will der NABU nun die tatsächliche Anzahl der Straßenopfer ermitteln. Um ein möglichst genaues Ergebnis zu erhalten, bittet der NABU jeden um Mithilfe, der überfahrene Erdkröten sieht – nämlich diese zu zählen und anschließend per Internetformular zu melden.
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Regenwetter ist Wanderwetter
NABU-Podcast über die gefährlichen Wanderungen von Kröten und Co
Fünf Grad und Regen - das ist für Kröten, Frösche und Molche das ideale Wanderwetter. Kaum beginnt der Frühling, legen die kleinen Tiere große Strecken zurück, um zu ihren Laichgewässern zu gelangen. Wanderungen von mehreren Kilometern sind dabei keine Seltenheit, wie der Amphibienschützer Jens Scharon berichtet. Schon früh morgens ist er unterwegs, um Kröten und Co bei ihrer Reise zu helfen.
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Kröten, Frösche, Molche, Unken, Salamander
Alle heimischen Lurch-Arten im Porträt

Braune Frösche, grüne Frösche und dicke Kröten. Viel weiter reicht die Artenkenntnis der meisten Menschen nicht. Dabei kommen in Deutschland immerhin 20 verschiedene Lurche vor, von Molchen und Salamandern bis zu Unken, Fröschen und Kröten. Die NABU stellt die heimischen Arten in Einzelporträts vor.
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Den „Schlumpf-Fröschen“ auf der Spur
Ruth Moschner erzählt von ihrem Streifzug durchs Moor

Auch Ruth Moschner kann sich der Faszination der blauen Schlümpfe nicht entziehen. „Jedes Jahr im Frühjahr tausche ich meine Highheels gegen Gummistiefel aus“, erzählt die Fernsehmoderatorin, „und mache mich auf die Suche nach dem Moorfrosch. Das besondere ist, dass sich die Männchen zur Paarungszeit nur für wenige Tage schön blau färben. O.k. – schön ist hier ein dehnbarer Begriff, aber wer auf Schlümpfe steht, springt (!) definitiv drauf an.“
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Selbstbedienung am Krötenzaun
Amphibien als Beute von Vögeln und Säugetieren

Immer wieder finden Amphibienschützer bei ihren Einsätzen tote und angefressene Erdkröten, Gras- und Moorfrösche sowie stellenweise auch Molche. Oft sind die Tiere stark verstümmelt, es fehlen die Gliedmaßen, die Haut ist auseinandergerissen oder einem Handschuh gleich umgestülpt. Trotz schwerster Verletzungen leben viele der Amphibien noch und versuchen davonzukriechen oder bewegen sich, wenn man sie berührt.
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Sancho, der Frosch aus der Bananenkiste
Was tun beim Fund exotischer Tiere?

Als in der Lebensmittelabteilung der Karstadt-Filiale Dortmund eine Kiste mit Bio-Bananen geöffnet wird, ist die Überraschung groß: Ein kleiner rund vier Zentimeter großer Frosch springt heraus. Viele Fragen stellten sich die Mitarbeiter: Ist er giftig? Woher kommt er? Wie konnte er diese Reise überleben? Experten stellen schließlich fest, dass es um einen noch nicht ausgewachsenen Hispaniola-Laubfrosch aus der Dominikanischen Republik handelt.
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Chytridpilz bedroht Kröten in höheren Lagen
Erste Ergebnisse aus dem EU-Projekt RACE

Geburtshelferkröten im Gebirge leben gefährlich. Ihr Risiko, an der pilzbedingten Amphibienseuche Chytridiomykose zu erkranken und zu sterben, ist wesentlich höher als bei ihren Artgenossen im Flachland. In den höheren Lagen seien bis zu 100 Prozent der Kröten an dieser Krankheit verendet, schreibt ein internationales Wissenschaftlerteam im Fachblatt Ecology Letters.
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Projekt LIFE-AMPHIKULT gestartet
Konkrete Maßnahmen für gefährdete Amphibien umsetzen

Der NABU Niedersachsen hat ein großangelegtes Schutzprojekt namens AMPHIKULT gestartet. Unter dem Motto „300 Teiche für Niedersachsen“ sollen in den nächsten fünf Jahren in 15 Projektgebieten Laichgewässer gefährdeter Amphibien saniert oder neu angelegt werden. Eine Besonderheit des Projektes ist, dass die EU erstmals auch Maßnahmen außerhalb der Europäischen Schutzgebiete (Natura 2000) fördert.
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Echse ohne Beine
Die Blindschleiche im Porträt

Blindschleichen sind leicht zerbrechliche Wesen. Ein unbedachter Griff und die mühelos zu fangenden Tiere brechen entzwei. Während sich das längere Ende hastig davonschlängelt, verbleibt das kürzere heftig zappelnd in der geschlossenen Hand. Mit diesem Trick gelingt es in Gefahr geratenen Blindschleichen oftmals, ihre Feinde zu verwirren und ihnen zu entkommen.
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Ein Pilz bedroht Kröten und Frösche
Erreicht das Amphibiensterben auch Deutschland?

Die Haut ist für Amphibien ein besonders wichtiges Organ. Durch sie nehmen sie Flüssigkeit ebenso wie Mineralien auf, geben aber auch Abfallstoffe ab. Sie atmen sogar über die Haut. Der die Amphibienhaut angreifende, erst 1998 entdeckte Chytridpilz gilt deshalb als Mitverursacher des weltweiten Amphibiensterbens. Auch in Deutschland wurde der todbringende Pilz inzwischen nachgewiesen.
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Molche sicher unterscheiden
Tipps zur Artbestimmung am Amphibienzaun

Das Übersetzen der in Fangeimern eingesammelten Amphibien bietet eine gute Gelegenheit, Daten zum örtlichen Artenspektrum zu erheben. Vor dem Aussetzen auf der anderen Straßenseite werden deshalb in der Regel Anzahl, Art und Geschlecht der Tiere notiert. Speziell bei den vier heimischen Molcharten haben die Aktiven jedoch immer wieder Schwierigkeiten, diese schnell und sicher zu bestimmen.
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Kein Platz an der Sonne
Die sonnenliebende Würfelnatter ist „Reptil des Jahres 2009“

Die Würfelnatter wurde von der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde in Kooperation mit dem NABU zum „Reptil des Jahres 2009“ ausgewählt. Die Würfelnatter ist die seltenste und am stärksten vom Aussterben bedrohte Schlangenart in Deutschland. Zwischen ihren Tauchgängen zur Nahrungssuche sucht die vom Aussterben bedrohte Wasserschlange gern Sonnenplätze am Gewässerufer auf.
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Schau mal, wer da frisst...
Amphibien als Beute von Iltissen, Krähen, Reihern und Waschbären
Immer wieder finden die Amphibienschützer bei ihren Einsätzen tote und angefressene Tiere. Oft sind diese stark verstümmelt, die Haut ist auseinandergerissen oder einem Handschuh gleich umgestülpt. Als Täter infrage kommen eine ganze Reihe Säugtiere und Vögel - von Igeln und Mardern, Iltissen, Füchsen und Fischottern über Raben- und Nebelkrähen, Eichelhäher und Möwen, Graureiher und Weißstörche bis zu Eulen und Greifen wie dem Bussard.
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Alles über Frösche, Kröten und Molche
NABU-Broschüre mit Amphibieninfos auf 64 Seiten
Wer mehr über "Frösche, Kröten und Molche" wissen möchte, kann beim NABU eine 64-seitige Broschüre beziehen, die alle heimischen Arten vorstellt und Tipps zum Schutz sowie für amphibiengerechte Gärten und Gartenteiche gibt. Einzelbestellung der Broschüre gegen Einsendung von 3,30 Euro in Briefmarken (6 mal 55 Cent) beim NABU-Infoservice, 10108 Berlin, Mehrfachbestellungen über den NABU Natur Shop.
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Eine perfekte Froschjägerin
Aus dem Leben der Ringelnatter
Ausgewachsene Ringelnattern sind zwischen 80 und 120 Zentimetern lang, einzelne Exemplare können noch größer werden. Zwei gelbe, halbmondförmige Flecken am Hinterkopf machen die Ringelnatter praktisch unverwechselbar. Diese anmutige Schlange ist für den Menschen vollkommen ungefährlich und pflegt auch untereinander einen friedfertigen Umgang.
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Tempo 30 für Kröten und Frösche
Interview mit Dietrich Hummel zum Verkehrstod der Amphibien
Wegen ihrer Wanderungen sind Amphibien von den Auswirkungen des ständig wachsenden Straßennetzes besonders betroffen. Dabei sterben viele Tiere, obwohl sie nicht direkt überfahren werden. Wie Professor Dietrich Hummel vom Institut für Strömungsmechanik der TU Braunschweig herausfand, ist es der Strömungsdruck der Autos auf die Fahrbahn, der die Amphibien tötet.
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Termine
23.05. 15:00 Uhr
Kindernachmittag Katinger Watt
25832 Tönning
25.05. 19:00 Uhr
Vortrag und Exkursion zur Geburtshelferkröte
79379 Müllheim
27.05. 08:00 Uhr
Amphibien- und Reptilienführung
22559 Hamburg, OT Rissen
28.05. 15:00 Uhr
Für Kinder: Wer schwimmt denn da?
70173 Stuttgart
30.05. 15:00 Uhr
Kindernachmittag Katinger Watt
25832 Tönning
31.05. 19:00 Uhr
Exkursion Kührener Teich
24211 Preetz
02.06. 08:30 Uhr
Amphibien und Reptilien im Rotwildpark
70173 Stuttgart
02.06. 14:30 Uhr
Naturkundliche Exkursion Krebsbachtal
61194 Niddatal, OT Kaichen
05.06. 20:00 Uhr
Auf der Suche nach der Wechselkröte
10315 Berlin
06.06. 15:00 Uhr
Kindernachmittag Katinger Watt
25832 Tönning
07.06. 14:00 Uhr
Für Kinder: Tümpeln am Scheunenteich
64354 Reinheim
08.06. 10:00 Uhr
Amphibienspaziergang
23769 Fehmarn/Wallnau
08.06. 20:30 Uhr
Kreuzkröten-Exkursion Halde Hoheward
45699 Herten
09.06. 10:00 Uhr
Amphibienexkursion
72072 Tübingen
10.06. 10:00 Uhr
Grünhaus-Führung ins Mainzer Land
03238 Lichterfeld
10.06. 13:30 Uhr
Amphibienführung Seenwald
73257 Köngen
15.06. 20:00 Uhr
Abendwanderung
63589 Linsengericht, OT Großenhausen
16.06. 14:00 Uhr
Exkursion zur Gelbbauchunke
54290 Trier
16.06. 15:00 Uhr
Spaziergang Rapps Naturerlebnisgarten
61184 Karben
17.06. 15:00 Uhr
Eidechsen-Exkursion Biesenhorster Sand
12459 Berlin
21.06. 20:00 Uhr
Märchen und Musik
50374 Erftstadt
24.06. 08:00 Uhr
Amphibien- und Reptilienführung
22559 Hamburg, OT Rissen
27.06. 15:00 Uhr
Kindernachmittag Katinger Watt
25832 Tönning
01.07. 08:00 Uhr
Vogelkundliche und botanische Wanderung
35641 Niederquembach
01.07. 09:00 Uhr
Gartenbesuch: Einfach mal lassen
27367 Hellwege
04.07. 15:00 Uhr
Kindernachmittag Katinger Watt
25832 Tönning
05.07. 19:30 Uhr
Treff Amphibien- und Reptilienschutz
46483 Wesel
06.07. 18:00 Uhr
Survival-Familienseminar
29308 Winsen/Aller, OT Meißendorf
11.07. 15:00 Uhr
Kindernachmittag Katinger Watt
25832 Tönning
13.07. 17:00 Uhr
NAJU-Seminar Amphibien
46483 Wesel
13.07. 17:00 Uhr
Erlebniscamp „Bergwiese“
98544 Zella-Mehlis
18.07. 15:00 Uhr
Kindernachmittag Katinger Watt
25832 Tönning
21.07. 14:00 Uhr
Mähen im Amphibienparadies Marborn
36396 Steinau
22.07. 08:00 Uhr
Amphibien- und Reptilienführung
22559 Hamburg, OT Rissen
25.07. 15:00 Uhr
Kindernachmittag Katinger Watt
25832 Tönning
29.07. 10:00 Uhr
Jugend-Wildnis-Camp
29308 Winsen/Aller, OT Meißendorf
29.07. 10:00 Uhr
Exkursion zur Sumpfschildkröte
64354 Reinheim
30.07. 10:00 Uhr
Naturforscherwoche
53913 Swisttal, OT Dünstekoven
01.08. 15:00 Uhr
Kindernachmittag Katinger Watt
25832 Tönning






