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Den Fröschen und Kröten auf der Spur
Den Fröschen und Kröten auf der Spur
Infos zu den Laichwanderungen im Frühjahr 2010
Schüler helfen am Krötenzaun in Bad Sobernheim (Nahe).
Seit vielen Jahren haben Naturschützer dem Amphibientod an unseren Straßen den Kampf angesagt. In der ganzen Republik sind Naturschutzgruppen Jahr für Jahr aktiv, stellen Fangzäune auf, tragen Kröten über die Straße und legen Ersatzlaichgewässer an. Ohne dieses vielfache Engagement wäre es um unsere Frösche und Kröten deutlich schlechter bestellt.
Seit 2002 dokumentiert der NABU das jeweilige bundesweite Wandergeschehen tagesaktuell im Internet. Mit 150 teilnehmenden Gruppen war diese Aktion auf Anhieb enorm erfolgreich, inzwischen sind es rund 400. Natürlich lassen sich auch 2010 die Laichwanderungen wieder auf der NABU-Homepage verfolgen. Beteiligen können sich alle Gruppen und Aktiven unabhängig von ihrer Verbandszugehörigkeit.
Der NABU-Bundesfachausschuss Feldherpetologie hat hierzu eine interaktive Schutzzaun-Datenbank erstellt. Diese enthält allgemeine Informationen zur Lage, Ausstattung und Fangergebnissen von Schutzzaunstandorten. Für jeden Zaunstandort kann eine Betreuerliste eingefügt werden, um die Zaunbetreuung zu optimieren. Das Besondere: Schutzzaun-Organisatoren können ihren Zaunstandort selbständig in die Datenbank eingeben und jederzeit aktualisieren. Termine zum Amphibienschutz, also Seminare, Exkursionen, Vorträge und Mitmachtermine, sind im NABU-Terminkalender enthalten.
Weitere Informationen, unter anderem zu allen heimischen Reptilien- und Amphibienarten, gibt es unter www.amphibienschutz.de.
Bundesweite Schutzzaun-Übersicht
Medien-Ansprechpartner vor Ort
Aktuelle Infos zum Wandergeschehen
Die Balz der Blaumänner beginnt
In weiten Teilen der Republik geht die Wanderung der Amphibien zu ihren Laichgewässern unvermindert voran. Dabei machen sich in den Flusstälern viele Erdkröten nach dem Ablaichen schon wieder auf den Rückweg. Im Norden setzt nun die Balz der sich blau färbenden Moorfrösche ein.
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Weitere Infos
Kröten, Frösche, Molche, Unken, Salamander
Braune Frösche, grüne Frösche und dicke Kröten. Viel weiter reicht die Artenkenntnis der meisten Menschen nicht. Dabei kommen in Deutschland immerhin 20 verschiedene Lurche vor, von Molchen und Salamandern bis zu Unken, Fröschen und Kröten.
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Molche sicher unterscheiden
Bei den vier heimischen Molcharten haben die Aktiven immer wieder Schwierigkeiten, diese am Zaun schnell und sicher zu bestimmen. Carlo Fuchs von der NABU-Bezirksgruppe Braunschweig hat nun gut nachvollziehbare Unterscheidungsmerkmale zusammengestellt.
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Ein Pilz bedroht Kröten und Frösche
Die Haut ist für Amphibien ein besonders wichtiges Organ. Durch sie nehmen sie Flüssigkeit ebenso wie Mineralien auf. Der die Amphibienhaut angreifende Chytridpilz gilt deshalb als Mitverursacher des Amphibiensterbens. Auch in Deutschland wurde der Pilz inzwischen nachgewiesen.
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Selbstbedienung am Krötenzaun
Immer wieder finden Amphibienschützer bei ihren Einsätzen tote und angefressene Erdkröten, Gras- und Moorfrösche sowie stellenweise auch Molche. Oft sind die Tiere stark verstümmelt, es fehlen die Gliedmaßen, die Haut ist auseinandergerissen oder einem Handschuh gleich umgestülpt.
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Zwischen Wasser und Land
Das Leben der Amphibien ist eng an Wasser gebunden. Zur Eiablage müssen sie im Frühjahr ihre Laichgewässer aufsuchen. Lediglich der Alpensalamander bringt voll entwickelte Jungtiere zur Welt. Die erste Lebensphase im Wasser verbringen die Amphibien als Larven oder Kaulquappen.
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Tempo 30 für Kröten und Frösche
Wegen ihrer ausgedehnten Wanderungen sind Amphibien vom Straßenverkehr besonders betroffen. Dabei sterben viele Tiere, obwohl sie nicht direkt überfahren werden. Wie Prof. Dietrich Hummel herausfand, ist es der Strömungsdruck der Autos, der die Amphibien tötet.
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Leiten und abfangen
Straßenbaumaßnahmen, die Lebensräume oder Wanderwege von Amphibien beeinträchtigen, sind immer Eingriffe in die Natur, die nach dem Naturschutzrecht von den Straßenbauern wiedergutgemacht werden müssen - und nicht von den Naturschützern.
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Termine
18.09. 14:00 Uhr
Treffen der NAJU-Frösche
50996 Köln, OT Rodenkirchen
28.09. 09:00 Uhr
Amphibienschutz-Seminar
24220 Flintbek
16.10. 14:00 Uhr
Treffen der NAJU-Frösche
50996 Köln, OT Rodenkirchen
05.11. 19:30 Uhr
Amphibienschutz-Vortrag
75181 Pforzheim
20.11. 14:00 Uhr
Treffen der NAJU-Frösche
50996 Köln, OT Rodenkirchen
18.12. 14:00 Uhr
Jahresausklang NAJU-Frösche
50996 Köln, OT Rodenkirchen






