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Aktion Krötenwanderung
Aktion Krötenwanderung 2008
Aktuelle Nachrichten zum Stand des Zuggeschehens
Was es generell mit den Laichwanderungen auf sich hat, erläutert Annette Rosendahl im aktuellen NABU-Podcast, zu dem sie ausführlich Amphibienexperte Andreas Krone befragt hat.
Sämtliche Krötenwanderungs-Tagesmeldungen zum Nachlesen...
Frösche und Kröten auf der Schlussetappe
Wanderungen haben wieder eingesetzt / Örtlich Verluste durch Oster-Fröste
"Am Samstagabend war unser vierjähriger Enkel Max zum ersten Mal und mit viel Freude Kröten sammeln - ein Highlight für den stolzen Opa", so Karl Heinz Fuldner vom NABU Bad Sobernheim.
2. April: Nach der kältebedingten Wanderpause über Ostern machen sich Molche, Kröten und Frösche seit dem vergangenen Wochenende wieder verstärkt auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Dabei sind im Flachland die meisten Tiere bereits angekommen. So schätzt Karl Heinz Fuldner, dass in Monzingen an der Nahe die Hinwanderung weitgehend beendet ist, zumal nach erledigtem "Laichgeschäft" schon Rückwanderer unterwegs sind. Wenige Kilometer entfernt in Auen dagegen strömten alleine am Montag noch einmal mehr als 400 Erdkröten zum Laichgewässer. Dabei setzt auch hier zeitgleich bereits die Rückwanderung ein.
"Überall in der Elbtalaue "blubbern" jetzt die Moorfrösche und laichen in enorm großer Zahl ab", berichtet Christian Fischer aus dem niedersächsischen Wendland. "Die Grasfrösche haben dies mehrheitlich wohl schon Mitte März vor dem Kälteeinbruch getan; man hört allerdings auch jetzt noch Grasfrosch-"Knurrer" zwischen den vielen Moorfröschen." An der Elbe hat der "alte" Moor- und Grasfroschlaich die Frostperiode offenbar weitgehend überlebt, unter Sonneneinstrahlung sind die Kaulquappen nun kurz vor dem Schlupf. "Es kommt aber auch noch sehr viel neuer Laich hinzu", so Fischer weiter. "An unserem Zaun in Kapern trudeln immer noch einige Dutzend Moorfrösche täglich ein, dabei handelt es sich jetzt überwiegend um sehr junge Weibchen. Die Anwanderung dieser Art, wie der erwachsenen Braunfrösche überhaupt, liegt damit in den letzten Zügen."
Mancherorts hat der Frost allerdings zu Schäden geführt. In den Oderwiesen bei Frankfurt zum Beispiel sind am Osterwochenende der Braunfroschlaich in den niedrig überstauten Wiesenbereichen teilweise erfroren. "Mancherorts liegen die Verluste bei bis zu 50 Prozent. Lurchleichen konnten wir nicht feststellen", so Nico Brunkow. Wie Franz Enders vom NABU-Kreisverband Darmstadt mitteilt, haben auch in der Mitte der Republik im Vorderen Odenwald "sehr viele Kaulquappen des Grasfrosches nicht überlebt. Insbesondere dort, wo er in flachen Pfützen abgelaicht hatte." Noch weiter im Süden bei Abensberg an der Donau (Kreis Kelheim) waren auch ausgewachsene Amphibien betroffen. "Bei uns sind sehr viele Kröten im Gewässer verendet", meldet Stephan Kröpfl vom BN "In einem Weiher schätze ich den Verlust auf etwa ein Drittel. Die toten Tiere sind unverletzt und treiben zum Teil an der Wasseroberfläche, viele liegen aber auch am Gewässergrund."
Unterdessen legen an der Elbe die Knoblauchkröten an Tempo zu. "Allein in den letzten drei Märztagen wanderten am Zaun bei Kapern bei milden Temperaturen 30 Exemplare an", so Christian Fischer. "In der milden und regnerischen Nacht vom 1. zum 2. April sind sogar 108 Knoblauchkröten zusammengekommen - mehr als je zuvor an einem einzelnen Tag und fast so viele wie im ganzen letzten Jahr. Außerdem war das erste Mal eine nennenswerte Zahl von vorjährigen, also noch nicht geschlechtsreifen Braunfröschen unterwegs zu ihrem Sommerlebensraum. Dabei sind in Gewässern nahe der Elbe bereits einige Balzrufe von Knoblauchkröten zu hören. An einem Weiher bei Gorleben musste ich diverse Fehlpaarungen unter anderem zwischen Knoblauchkröten und den momentan auch sehr liebestollen Erdkröten "korrigieren". Einmal hatte ein Erdkrötenmännchen eine weibliche Knoblauchkröte geklammert, in einem anderen Fall gleich zwei Knoblauchkrötenmänner eine Erdkröte. Umgekehrt war aber auch ein Teichfrosch Opfer eines klammerwütigen Erdkröterichs geworden."
Wetterfrösche lassen Kröten hoffen
Ab dem Wochenende sind wieder Amphibienwanderungen zu erwarten
Wenn die Erdkrötenmännchen so richtig in Paarungsstimmung sind, klammern sie sich auf der Suche nach den raren Weibchen an nahezu alles, was sich bewegt. Fehlgriffe wie hier um einen Grünfrosch kommen immer wieder vor. Zur Großansicht einfach auf das Bild klicken.
26. März: Noch ist es dank Tief "Olinde" ordentlich kalt, in vielen Regionen hat es geschneit oder schneit gerade wieder. Doch bereits zum Wochenende soll es laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) deutlich milder werden. Sonne, Wolken und Regen werden sich immer wieder abwechseln. Bei den Höchsttemperaturen wird ab Freitag wieder die Zehn-Grad-Grenze durchstoßen, die Nächte bleiben zumindest im Flachland frostfrei.
Die günstigsten Nachtwerte sind zum Freitag hin in den Flusstälern sowie im norddeutschen Flachland bei plus vier Grad Celsius zu erwarten, in den Nächten zu Samstag und Sonntag sollen es verbreitet bis zu plus sechs Grad sein. Das ist zwar nicht übermäßig mild, aber eben auch die Tiefsttemperatur, wie sie sich erst gegen Morgen einstellt. Zur Amphibienwanderzeit am späten Abend kann man meist mindestens zwei bis drei Celsius-Grade draufschlagen.
Eimer ausgebuddelt und Zaun geöffnet: In klimabegünstigten Regionen wie hier bei Bensheim-Langwaden in der Oberrheinebene sind die Hinwanderungen zu den Laichgewässern bereits abgeschlossen.
Gestern noch machten die Offenbacher Wetterfrösche sogar Hoffnung auf mehr und stellten für die ersten Apriltage einen "freundlichen und warmen Witterungsabschnitt mit Höchsttemperaturen zwischen 18 Grad im Norden und 23 Grad im Süden" in Aussicht. Nun heißt es aber, bei "teils schauerartigen Regenfällen" seien wohl nicht mehr 7 bis 13 Grad drin, die Nachtwerte sollen sogar nicht über vier Grad Celsius liegen. Die Rest-Wanderungen der Kröten, Frösche und Unken könnten sich also noch eine ganze Weile hinziehen.
Ältere Tagesmeldungen zum Nachlesen
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20. März: Kalte Ostern: Frösche und Kröten pausieren / Zwischenbilanz der Amphibienwanderungen / Große regionale Unterschiede
10. März: Amphibienwanderungen nur im Bummeltempo / Krötenzaunklau und erster Braunfroschlaich im Wendland / Sturm in Sicht
7. März: Schmuddelwetter und mäßig milde Nächte / Die Prognose für die Amphibienwanderungen der kommenden Tage
4. März: Orkan "Emma" trieb die Kröten vor sich her / Durchsichtiger Grasfrosch in Düren / Nachtfrost angekündigt
29. Februar: Krötenpause: zuerst Orkan, dann Nachtfrost / Keine guten Aussichten für die Laichwanderungen der Amphibien
27. Februar: Viel Regen bringt viele Frösche und Kröten / Amphibienrettung als sportliche Herausforderung / Massaker bei Müncheberg
26. Februar: Wetter für Kröten nicht schmuddelig genug / Wanderungen wegen Trockenheit recht verhalten / 2500 Molche in Düren
22. Februar: Laue Lüfte lassen lüsterne Lurche loslaufen / Kröten und Frösche zieht es unwiderstehlich an die Laichgewässer
18. Februar: Wetterbedingungen für Kröten werden besser / Im Laufe der Woche ist mit zunehmenden Amphibienwanderungen zu rechnen
6. Februar: Frösche und Kröten bleiben weiter vorsichtig / Norden und Osten derzeit amphibienfreundlicher / Schon mehr als 500 Tiere in Oetzendorf
21. Januar: Erste Kröten, Frösche und Molche sind unterwegs / Milde und feuchte Witterung macht den Amphibien Beine

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21.02. 18:30 Uhr
Amphibienschutz-Seminar
12627 Berlin
25.02. 10:00 Uhr
Krötenzaun-Aufbau
48565 Steinfurt
27.02. 14:00 Uhr
Aufbau eines Amphibienschutzzaunes
71540 Murrhardt
01.03. 00:00 Uhr
Schutzmaßnahmen für Amphibien
74343 Sachsenheim
03.03. 09:00 Uhr
Aufbau des Krötenzauns
73734 Esslingen
03.03. 19:00 Uhr
Erdkröten-Exkursion
37581 Bad Gandersheim
12.03. 19:30 Uhr
Krötensammel-Schnuppertage am Stausee
36396 Steinau
18.03. 00:00 Uhr
Amphibien-Exkursion
66386 St. Ingbert
23.03. 18:00 Uhr
Abendliche Amphibienwanderung
70736 Fellbach
23.03. 20:30 Uhr
Exkursion zum Amphibienzaun
45127 Essen
24.03. 19:00 Uhr
Amphibienwanderung
55566 Auen
24.03. 19:30 Uhr
Exkursion zum Amphibienzaun
45127 Essen
25.03. 00:00 Uhr
Amphibien-Tour
71546 Aspach
25.03. 08:00 Uhr
Amphibien- und Reptilienführung
22559 Hamburg, OT Rissen
25.03. 09:00 Uhr
Erdkrötenwanderung Aichschieß
73734 Esslingen
25.03. 09:00 Uhr
Exkursion Amphibienwanderung
23879 Mölln
31.03. 09:00 Uhr
Abbau des Krötenzauns
73734 Esslingen
31.03. 19:00 Uhr
Amphibienexkursion
16359 Biesenthal
04.04. 11:00 Uhr
Radführung zur Krötenwanderung
22397 Hamburg, OT Wohldorf
07.04. 14:00 Uhr
Abbau der Amphibienschutzzäune
71540 Murrhardt
13.04. 17:00 Uhr
Exkursion zu den Laichgewässern
27308 Kirchlinteln
21.04. 09:00 Uhr
Abbau der Krötenschutzzäune
71364 Winnenden






