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NABU empfiehlt Holz mit FSC-Siegel
NABU empfiehlt Holz mit FSC-Siegel
Gartenmöbel aus Plantagenholz keine echte Alternative
Gartenmöbel aus FSC-zertifiziertem Holz
22.04.2005 Der NABU warnt zum Tag des Baumes, am 25. April, vor der rücksichtslosen Abholzung tropischer Bäume zur Möbelproduktion. "Insbesondere das stark gestiegene Angebot preiswerter Gartenmöbel aus Teakholz ist mit großer Skepsis zu beobachten", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke mit Blick auf die beginnende Gartensaison. Nicht immer kann die legale Herkunft des Tropenholzes nachgewiesen werden. Daher sollte der Verbraucher beim Kauf nicht nur auf billig, sondern auf ökologisch unbedenklich achten.
Der NABU empfiehlt den Kauf von Holzmöbeln mit dem Siegel des Forest Stewardship Council (FSC), welches ökologische Standards einer nachhaltigen Forstwirtschaft garantiert. Das unabhängig von Herstellerinteressen vergebene FSC-Zeichen ist sowohl national als auch international derzeit das glaubwürdigste Label für umwelt- und sozialverträgliche Waldwirtschaft. Insbesondere beim Kauf von Tropenhölzern ist zu bedenken, dass in Ländern wie Brasilien und Indonesien zum Großteil keine ökologisch einwandfreie Waldwirtschaft betrieben wird und das Holz häufig aus illegalen Holzeinschlägen stammt.
Vor diesem Hintergrund begrüßt der NABU den jüngst von Bundesumweltminister Jürgen Trittin vorgestellten Gesetzesentwurf zum Urwaldschutzgesetz, mit dem die Vermarktung von illegal geschlagenem Tropenholz gestoppt werden soll. Damit sollen Unternehmen verpflichtet werden, die legale Herkunft des Holzes nachzuweisen. Der NABU mahnt auch zur Vorsicht beim Kauf von Plantagenholz: "Meist bescheinigen Nachweise zwar die Herkunft, enthalten in der Regel aber keine weiteren Umweltinformationen für den Verbraucher", betonte Tschimpke. Auch bei Plantagenwirtschaft würden Arten bedroht und Pestizide eingesetzt.
Aber nicht nur die Beachtung der Holz-Label zählt beim Einkauf. "Gartenmöbel müssen nicht zwingend aus Teakholz bestehen, um witterungsbeständig und zeitgemäß zu sein", so Tschimpke. Heimische Hölzer wie Eiche und Robinie böten dementsprechende Alternativen und seien durch ihr hartes Holz witterungsbeständig und stabil.

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