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Waldpolitik
Waldpolitik
Über 6.700 Tier- und 4.300 Pilz- und Pflanzenarten sind in unseren Wäldern heimisch. Nicht nur sie, sondern auch wir Menschen sind auf intakte Wald-Ökosysteme angewiesen. Dennoch kommt der Schutz unserer Wälder häufig zu kurz. Eine steigende Nachfrage nach dem Rohstoff Holz und ein zunehmender Kostendruck in der Forstwirtschaft macht oft auch nicht vor Schutzgebieten halt. Schadstoffe aus dem Verkehr und aus der Landwirtschaft, steigenden Temperaturen und Wetterextreme machen dem Wald zusätzlich zu schaffen und viele Waldarten sitzen auf den Spitzenplätzen der Roten Listen. Der Naturschutz im Wald braucht eine starke Lobby! Deshalb engagiert sich der NABU aktiv für den Schutz der biologischen Vielfalt im Wald und vertritt die Positionen des Naturschutzes in Gesellschaft und Politik.
Kein Gifteinsatz über deutschen Wäldern
NABU fordert sofortigen Stopp für großflächige Schädlingsbekämpfung

Schmetterlingsraupen werden von der Forstwirtschaft nicht nur zu Schädlingen degradiert, sondern auch großflächig mit Gift bekämpft. Doch die Insektizide treffen neben Schädlingen allerdings auch deren natürliche Gegenspieler wie Waldameisen. Der Gifteinsatz im wertvollen Ökosystem Wald ist unverantwortlich! Der NABU fordert zum sofortigen Stopp des Einsatzes von Gift gegen sogenannte „Forstschädlinge“ im Wald auf.
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Der Wald darf nicht verheizt werden
Fünf-Punkte-Plan für verantwortungsvollen Umgang mit dem Rohstoff Holz

BUND und NABU fordern eine Neuausrichtung der Waldpolitik in Deutschland und legten dafür einen eigenen Fünf-Punkte-Plan vor. Darin fordern sie unter anderem einen verantwortungsvollen Umgang mit dem immer knapper werdenden Rohstoff Holz und die Ausweisung von Schutzgebieten auf mindestens fünf Prozent der Waldfläche bis 2020 als „Urwälder von morgen“.
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Der Wald ist mehr als nur ein Rohstofflager
Kritik an der neuen Waldstrategie der Bundesregierung

Zu Beginn der Internationalen Grünen Woche in Berlin fordern die fünf großen Umweltverbände DNR, BUND, Greenpeace, NABU und WWF eine Neuausrichtung der Wald- und Jagdpolitik in Deutschland. Ausgerechnet im „Internationalen Jahr der Wälder“ droht Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner den Wald zum reinen Rohstofflager zu degradieren.
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Informationen zum Bundeswaldgesetz
Was es ist und wie es sein sollte

Das Bundeswaldgesetz bildet die rechtliche Grundlage für die Waldbewirtschaftung. Allerdings bedarf es einer dringenden Erneuerung, denn die Rahmenbedingungen haben sich verändert. Klimawandel, Schadstoffbelastung und der anhaltende Verlust der biologischen Vielfalt sind Probleme, die es zu bewältigen gilt. Ein modernes Waldgesetz muss sich diesen Themen annehmen.
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Waldpolitik in Europa
Konfrontation mit vielen Herausforderungen

Wälder und Forstwirtschaft in der EU stehen in den kommenden Jahren vor gewaltigen Herausforderungen. Der Lebensraum von unzähligen Tier- und Pflanzenarten leidet hauptsächlich unter Intensivnutzung, Schadstoffen, Fehlfinanzierung, dem Klimawandel und vielem mehr. Dennoch gibt es derzeit keine umfassende EU-Waldpolitik. Angesichts der bevorstehenden Herausforderungen wäre dies jedoch dringender denn je.
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Das Bürgerwaldkonzept
NABU-Gutachten zur Zukunft des Landeswaldes in NRW

Aus Sicht des NABU werden viele Bundesländer ihrer Aufgabe in ihren Landeswäldern nur unzureichend gerecht. Der NABU Nordrhein-Westfalen hat ein Gutachten in Auftrag gegeben. Heraus kam das „Bürgerwaldkonzept“, das dazu anregen soll, über die Zukunft des Naturschutzes und die Bewirtschaftung des öffentlichen Waldes nachzudenken und konkrete Konsequenzen daraus zu ziehen.
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Waldpolitik - Warum eigentlich?
Darum lohnt es sich, Wälder zu schützen

In den letzten Jahrzehnten hat die Waldfläche in Deutschland wieder leicht zugenommen. Ist also alles in Ordnung? Leider nein, denn bei genauerem Hinsehen wird klar, dass es vielerorts schlecht um den deutschen Wald steht: Maschinengerechte Forste scheinen wieder auf dem Vormarsch zu sein, Abgase machen Bäume krank und der Klimawandel stresst die Bäume zusätzlich.
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Privatisierung von öffentlichen Wäldern
Ökologische Standards dürfen nicht gesenkt werden!

Über die Hälfte unserer Wälder ist in öffentlichem Besitz. Neben der Vorbildfunktion für die private Waldnutzung tragen die öffentlichen Besitzer durch ihre Art und Weise der Waldbewirtschaftung eine besondere Verantwortung. Allerdings wird in den letzten Jahren verstärkt ein Verkauf des öffentlichen Waldeigentums an Privateigentümer diskutiert. Der NABU sieht hier eine Gefahr.
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