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Tschimpke neuer Nachhaltigkeits-Vize
NABU-Präsident im Rat für nachhaltige Entwicklung
1. März 2012 - Olaf Tschimpke ist neuer stellvertretender Vorsitzender
NABU-Präsident Olaf Tschimpke wurde gestern zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden des Rats für nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung gewählt. Damit übernimmt er das Amt von Marlehn Thieme, Mitglied im Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland und Direktorin der Deutsche Bank AG, die zukünftig die neue Vorsitzende des Nachhaltigkeitsrates ist. Ihr Vorgänger Hans-Peter Repnik musste aus gesundheitlichen Gründen sein Amt niederlegen. Olaf Tschimpke ist seit 2010 Mitglied des Nachhaltigkeitsrats.
02. Juni 2010 - Die Kanzlerin holt den NABU an Bord
Der Präsident des NABU, Olaf Tschimpke, ist von Bundeskanzlerin Angela Merkel als neues Mitglied in den Rat für nachhaltige Entwicklung (RNE) berufen worden. Der Nachhaltigkeitsrat ist ein unabhängiges Gremium, das erstmals 2001 von der Bundesregierung einberufen wurde. Er berät die Bundesregierung bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie.
Olaf Tschimpke bei der Biodiversitätskonferenz im März 2010.
Tschimpke sieht der Aufgabe positiv entgegen: „Mir ist es ein Anliegen aufzuzeigen, wie die notwendige Ökologisierung von Wirtschaft und Gesellschaft dazu führen kann, die soziale und zukunftsorientierte wirtschaftliche Fortentwicklung zu stärken. Ich möchte die privilegierte Möglichkeit als Mitglied des Nachhaltigkeitsrats nutzen, Volkswirtschaft und Natur- und Umweltschutz gemeinsame Ziele aufzuzeigen.“ Der Weg dorthin sei nicht immer konfliktfrei. Der Rat des RNE finde jedoch erfahrungsgemäß in allen Teilen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Gehör und Akzeptanz. Letztere basiere nicht zuletzt auf der großen Akzeptanz und breiten gesellschaftlichen Verankerung seiner Mitglieder.
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
Mit dem ehemaligen Präsidenten Jochen Flasbarth war schon einmal ein prominenter NABU-Vertreter im Nachhaltigkeitsrat vertreten. Bis heute begleiten die Umweltverbände NABU, BUND und DNR die Arbeit der Bundesregierung zur deutschen Nachhaltigkeitsstrategie aufgrund der Förderung durch das Bundesumweltministerium. Der RNE hat immer wieder wichtige Impulse für Deutschland geliefert. Nicht zuletzt war er die treibende Kraft, welche durchsetzte, dass quantifizierte Nachhaltigkeitsziele festgelegt und durch Indikatoren überprüfbar gemacht wurden.
Für Rückfragen:
Marc Süsser
NABU-Stabsstelle für Verbandsentwicklung
Tel. 030-284984-1132

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