NABU.de Themen Naturschutz Neobiota / Neubürger
Einwanderungsland Deutschland
Einwanderungsland Deutschland
Immer mehr fremde Tier- und Pflanzenarten richten sich bei uns häuslich ein.
Die Feuerlibelle wandert von Süd nach Nord. Sie ist ein Gewinner des Klimawandels.
Tierarten, die nach 1492, also der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus, vom Menschen in Gebiete außerhalb ihrer Heimat verschleppt wurden und dort über längere Zeit wild leben, nennen Wissenschaftler Neozoen. Handelt es sich um Pflanzen spricht man von Neophyten. Der Oberbegriff für beide heißt Neobiota.
Typische Vertreter der Neophyten sind neben Wildkräutern auch viele Gartenpflanzen. Neophyten können sich sprunghaft ausbreiten, wenn sie günstige Bedingungen vorfinden. Gegenwärtig sind sie in manchen Regionen bereits zum Problem geworden, und ihre Ausbreitung sollte nach Möglichkeit verhindert werden, da sie unter Umständen die heimische Vegetation verdrängen.
NABU-Infopapier Neophyten (PDF-Dokument, 124 KB)
Einwanderungsland Deutschland (NH-Artikel zu Neozoen)
Neophyten und Neozoen-Links
Zur Problematik der Neophyten und Neozoen fand 2000 eine NABU-Naturschutzfachtagung statt. Hier der Tagungsreader mit allen Beiträgen zum Download: Was macht der Halsbandsittich in der Thujahecke? (PDF-Dokument, 759 KB)

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