NABU.de Themen Naturschutz Naturschutz in Europa
Naturschutz in Europa
Forderungen an die EU-Ratspräsidentschaft
Belgien ist gefragt! Von Juli bis Dezember 2010

Belgien übernimmt die Ratspräsidentschaft der EU in einer schwierigen Zeit: Das Land selbst ist durch den heftigen Streit der Landesteile und die Autonomiebestrebungen einiger Parteien im flämischen Teil geschwächt, andererseits verlangen die wichtigen Weichenstellungen auf EU-Ebene eine straffe Führung der Ratspräsidentschaft.
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Das 2010-Debakel
NABU-Diskussionsveranstaltung im Europäischen Parlament - Mai 2010

Mit dem bewusst provozierenden Titel „The 2010 debacle: lessons learned for a new 2020 biodiversity target and a new Biodiversity Action Plan of the European Union“ hatten Jo Leinen, Mitglied des Europäischen Parlamentes und der NABU anlässlich des Internationalen Jahres der biologischen Vielfalt zu einer Diskussionsveranstaltung in das Europäische Parlament in Brüssel eingeladen.
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Erfolgskonzept für Vogelschutz
EG-Vogelschutzrichtlinie ist eines der erfolgreichsten Naturschutzgesetze

Das Netz der Vogelschutzgebiete ist groß und zeigt seine Wirkung: Vögel wie Kranich, Schwarzstorch oder Uhu finden wertvolle Lebensräume. Auch wenn die EG-Vogelschutzrichtlinie zu den erfolgreichsten Naturschutzgesetzen der Welt zählt, ist mehr Engagement erforderlich. Die Bestände der Feldvögel gehen weiter dramatisch zurück.
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Kein Stopp für das Artensterben
Alarmierende Bilanz: Europa versagt beim Schutz der biologischen Vielfalt

Bleibt die Rettung der biologischen Vielfalt auf der Strecke? Offenbar haben die Regierungen die Warnungen des Stern-Reports und des Sukhdev-Berichtes schon wieder vergessen, die überzeugend dargelegt hatten, dass die Folgen des Artensterbens die Menschheit wesentlich teurer zu stehen kommen als die erforderlichen Gegenmaßnahmen.
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Ökosysteme sind unersetzlich
NABU fordert Stop der biologischen Finanzkrise

Der NABU hat aus Anlass des diesjährigen Bonner UNO-Gespräches vor den wirtschaftlichen Auswirkungen durch den anhaltenden Verlust von Arten und Lebensräumen gewarnt. „Gegen den Verlust der Ökosysteme und der Biologischen Vielfalt nimmt sich die aktuelle Finanzkrise wie ein Sandkastenunfall aus“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.
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Europa ist Vorbild für die Welt
Schutzgebiete "Natura 2000" sind wirksames Mittel gegen Artenschwund
29.5.2008: Schutzgebiete können den nationalen und weltweiten Artenverlust aufhalten. Sie sichern der Bevölkerung saubere Luft und ausreichend Wasser und dienen gleichzeitig dem Schutz der Artenvielfalt. Das europaweite Schutzgebietsnetz "Natura 2000" umfasst inzwischen über 26.000 Schutzgebiete auf etwa 20 Prozent der Fläche der Mitgliedstaaten der EU. Das Netz gilt als wesentliches Instrument der EU-Staaten, das Artensterben bis zum Jahr 2010 zu stoppen.
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Besitzstandswahrer schaden der Agrarpolitik
Bund und Länder dürfen EU-Agrarreform nicht noch weiter verwässern
20.5.2008: Die EU-Kommission schlägt in einem neuen Gesetzentwurf vor, die Umschichtung der Agrarzahlungen in die ländliche Entwicklung ab dem Jahr 2010 jährlich um zwei Prozent zu erhöhen, um damit zusätzliche Aufgaben des Natur- und Klimaschutzes im ländlichen Raum zu bewältigen. Der NABU appelliert an die Landwirtschaftsminister in Bund und Ländern den "Gesundheitscheck" der EU-Agrarpolitik als Chance für den ländlichen Raum konsequent zu nutzen.
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Fertigstellung von Schutzgebietsnetz blockiert
NABU kritisiert Gerichtsbeschluss zum FFH-Gebiet Unterems/Außenems
14.5.2008: Die Stadt Papenburg in Niedersachsen wehrt sich dagegen, dass das FFH-Gebiet "Unterems/ Außenems" in das europäische Schutzgebietsnetz "Natura 2000" aufgenommen wird. Der NABU kritisiert, dass das Verwaltungsgricht die Klage Papenburgs nicht sofort abweist. Die Stadt blockiert mit Rückendeckung durch die niedersächsische Landesregierung den Abschluss des Schutzgebietsnetzes "Natura 2000".
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Naturschutz nach Gutsherrenart
NABU kritisiert Hessens Attacke auf EU-Naturschutzrichtlinien
5.11.2007: Das Land Hessen hat im Bundesrat eine Initiative gestartet, um die europäischen Naturschutzrichtlinien zusammen zu legen, die Liste der geschützten Arten zu reduzieren sowie das Niveau der Schutzstandards zu senken. "Das ist der Versuch, Naturschutz nach Gutsherrenart einzuführen: Nur noch dort, wo es zufällig keinen Politiker stört, soll Naturschutz möglich sein", kritisiert NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller den Vorschlag.
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Vogelbestände erholen sich in Schutzgebieten
NABU fordert Bundesländer auf Vogelschutzgebiete nachzumelden
10. August 2007: Eine neue Studie, die jetzt in der Zeitschrift "Science" publiziert wurde, belegt, dass die Ausweisung von Vogelschutzgebieten in Europa die Situation vieler Vogelarten entscheidend verbessert hat. Anlässlich dieser Forschungsergebnisse fordert der NABU die Bundesländer erneut auf Gebiete nachzumelden. Mit der Vogelschutzrichtlinie haben sich die EU-Staaten verpflichtet, für europaweit bedrohte Vogelarten Schutzmaßnahmen zu ergreifen.
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Neues Gutachten zu Natura 2000
Seit 11. Juli 2007 liegt Gutachten zum Monitoring von FFH-Gebieten vor
12. Juli 2007: Die Länder sind in Deutschland für den Flächennaturschutz verantwortlich. Damit sie ihre "Hausaufgaben" besser erledigen können, hat die FFH-Steuergruppe von BUND und NABU Gutachten vorgelegt, die die Umsetzung dreier Aspekte erleichtern sollen: Die Sicherung der Gebiete, die Entwicklung von Pflegeplänen und die Überprüfung der Entwicklung der gefährdeten Lebensaumtypen.
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NABU begrüßt EU-Klage gegen Deutschland
Länder sollen durch mehr Schutzgebiete endlich Rechtssicherheit schaffen
Der Konflikt um unzureichende Schutzgebiets-Ausweisungen betrifft auch die Halbinsel Eiderstedt in Schleswig-Holstein, Heimat der seltenen Uferschnepfe.
27. Juni 2007 Der NABU hat die heutige Entscheidung der EU-Kommission begrüßt, wegen der immer noch unzureichenden Ausweisung von EG-Vogelschutzgebieten in Deutschland den Europäischen Gerichtshof (EuGH) anzurufen. Laut Klageschrift der EU-Kommission haben vor allem Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg ihre Pflichten immer noch nicht erfüllt.
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Naturschutz nicht nur an Land
EU-Staaten sollen endlich auch Meeres-Schutzgebiete ausweisen
Robben, Wale, Fische und andere Meeresbewohner benötigen dringend Schutz vor dem zunehmenden Nutzungsdruck.
11. Mai 2007: Der NABU und sein Dachverband BirdLife International fordern die EU-Staaten auf, das Schutzgebietsnetz "Natura 2000" wie beschlossen endlich auch auf die Meere auszuweiten. Nur Deutschland ist dieser Verpflichtung bisher nachgekommen. Der zunehmende Nutzungsdruck durch Fischerei, Rohstoffgewinnung und Offshore-Windenergie erfordert die zügige Ausweisung von Schutzgebieten, wenn die biologische Vielfalt der Meere erhalten werden soll.
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NABU protestiert gegen Vogeljagd auf Zypern
Krasser Verstoß gegen EG-Vogelschutzrichtlinie
Zypern hat auf Druck der Jägerschaft, wie zuvor bereits Malta, für mehrere Tage im Mai die Jagd auf Turteltauben freigegeben.
5. Mai 2007: Der NABU und seine Partnerverbände von BirdLife International haben den Präsidenten der Republik Zypern und die Botschaft Zyperns in Berlin aufgefordert, die derzeitige Jagd auf Turteltauben sofort zu unterbinden. Nach der EG-Vogelschutzrichtlinie, zu deren Umsetzung Zypern sich mit seinem Beitritt zur Europäischen Union verpflichtet hat, ist die Frühjahrsjagd auf durchziehende und brütende Vogelarten nicht gestattet. Trotz EU-weiter Proteste haben am Sonntag nach Angaben von BirdLife Zypern über 5.000 Jäger Turteltauben geschossen.
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NABU intensiviert Europa-Arbeit
Stärkere Lobbyarbeit in Brüssel und Straßburg
José Manuel Barroso mit Dr. Clairie Papazoglou, Leiterin der Brüsseler Vertretung von BirdLife International.
4. Mai 2007: Europa wächst zusammen und damit auch die Bedeutung der Europäischen Gesetzgebung. NABU und sein Dachverband BirdLife International, der mit über 2,5 Millionen Mitgliedern in über einhundert Staaten der Erde mittlerweile der weltweit größte Naturschutzverband ist, intensiveren deshalb ihre Arbeit in Brüssel und Straßburg. Denn zunehmend werden dort die Weichen für eine moderne und zukunftsfähige Naturschutz-, Umwelt- und Agrarpolitik gestellt
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Natur schützen und Rechtssicherheit schaffen
BUND und NABU legen Gutachten zu "Natura 2000"-Gebieten vor
25. September 2006: BUND und NABU haben ein Gutachten erstellen lassen, das die Natura-2000-Ausweisungen in den Bundesländern analysiert und auf Basis der EU-Richtlinien und der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes sowie der nationalen Gerichte Verbesserungsvorschläge für die Schutzgebietsausweisung in den Ländern macht. Das Gutachten steht nun als Leitfaden zum Download zur Verfügung.
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EU-Staaten müssen mehr Schutzgebiete melden
NABU: EU-Umweltminister sollen Chancen von "Natura 2000" nutzen
Polen ist das einzige EU-Land, in dem Wisente noch in freier Wildbahn vorkommen. Trotzdem hat das Land lediglich vier Prozent seiner Fläche als FFH-Schutzgebiet gemeldet.
24. August 2006: Der NABU und seine Partnerverbände des weltweiten Netzwerkes BirdLife International fordern die EU-Umweltminister auf, Schutzgebiete nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) zu melden. "Bis heute haben Länder wie Polen, Großbritannien und Dänemark trotz ihres teilweise großen Reichtums an seltenen Tier- und Pflanzenarten sowie Lebensräumen nur wenige Prozent ihrer Landesflächen als FFH-Schutzgebiete gemeldet", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Für die gesamte EU liegt der Durchschnitt bei rund 12 Prozent.
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Pressemitteilung von BirdLife International
EU-Barometer der Schutzgebiete nach FFH-Richtlinie
Deutschland meldet FFH-Gebiete nach Brüssel
NABU begrüßt weitere Schutzgebietsmeldungen säumiger Bundesländer
17. Februar 2006: Der NABU begrüßt die heutige Meldung zusätzlicher Schutzgebiete für das europäische Schutzgebietsnetz Natura 2000 durch die bis zuletzt widerspenstigen Länder Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Bremen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. "Am Ende haben die Vernunft, aber wohl in erster Linie der massive Druck der EU-Kommission und der Umweltverbände gesiegt", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Auch die Bundesregierung habe nicht locker gelassen und sei ihrer Verantwortung gerecht geworden.
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Gabriel wendet Zwangsgeld gegen Deutschland ab
Naturschutz-Urteil gegen Deutschland
NABU warnt vor weiterer Rechts-Zersplitterung durch Föderalismusreform
10. Januar 2006: Deutschland ist vom Europäischen Gerichtshof erneut wegen ungenügender Umsetzung des EU-Naturschutzrechts verurteilt worden. Die Richter bemängelten vor allem den Schutz der Natura-2000-Gebiete und gefährdeter Arten. Unterdessen hat der NABU die Bundesregierung aufgefordert, die EU-Rechtsumsetzung nun nicht auch noch - wie in der Föderalismusreform vorgesehen - den 16 Bundesländern zu überlassen.
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NABU intensiviert Europa-Arbeit
Stärkere Lobbyarbeit in Brüssel und Straßburg
Europa wächst zusammen und damit auch die Bedeutung der Europäischen Gesetzgebung. NABU und sein Dachverband BirdLife International, der mit über 2,5 Millionen Mitgliedern in über einhundert Staaten der Erde mittlerweile der weltweit größte Naturschutzverband ist, intensiveren deshalb ihre Arbeit in Brüssel und Straßburg. Denn zunehmend werden dort die Weichen für moderne und zukunftsfähige Naturschutz-, Umwelt- und Agrarpolitik gestellt.
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