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Finanzierung
Naturschutz zahlt sich aus
Neue Wege zur Finanzierung des europäischen Naturschutzes
Natura 2000, das Schutzgebietsnetzwerk der Europäischen Union, erstreckt sich mittlerweile auf fast 20 Prozent der Landfläche der EU. Aber auch dieses Schutzgebietsnetz steht bislang oft nur auf dem Papier. Selbst 20 Jahre nach Inkrafttreten der FFH-Richtlinie liegen für die meisten Natura-2000-Gebiete immer noch keine Managementpläne vor. Wesentlicher Grund dafür ist der Mangel an Geld - und manchmal Personal.
Schutz, Pflege und Monitoring aller Natura-2000-Gebiete kosten jährlich knapp 6 Milliarden Euro, also jeden EU-Bürger etwa einen Euro im Monat. Gleichzeitig belegen Studien, dass intakte Schutzgebiete ein Vielfaches dieser Investitionen in Form von Umweltdienstleistungen zurück geben. Dies geschieht zum Beispiel durch die Reinigung des Grundwassers, den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit, Arbeitsplätze im Tourismus oder durch die Abmilderungen von Klimagefahren. In den kommenden Jahren muss daher die Finanzierung von Natura 2000 endlich sichergestellt werden!
EU-Gelder können Arbeitsplätze schaffen
NABU fordert mehr Reformeifer beim EU-Haushalt

Trotz Schulden- und Wirtschaftskrise werden die Steuergelder der Europäer immer noch alles andere als effizient eingesetzt. Angesichts der laufenden Verhandlungen zum EU-Haushalt 2014 bis 2020 fordert der NABU die Bundesregierung auf, verantwortungsvolles Haushalten nicht nur von anderen zu fordern, sondern sich endlich selbst für Reformen einzusetzen.
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EU-Haushaltsreform 2014-2020
Europa braucht eine ökologische Schuldenbremse

Europas Bürgerinnen und Bürger zahlen im Schnitt pro Jahr und Person 270 Euro in die Gemeinschaftskasse der Europäischen Union. Der EU-Haushalt hat eine erhebliche Wirkung vor allem auf Europas Natur. Zurzeit verhandeln 27 Mitgliedsstaaten und das Europäische Parlament über eine Reihe von Vorschlägen für die Haushaltsperiode 2014-2020. Deutschland muss als größtes Mitgliedsland eine besondere Verantwortung übernehmen.
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EU-Staaten ist Naturschutz zu wenig wert
Neue Studie deckt Unterfinanzierung im europäischen Naturschutz auf

Nach neuen Berechnungen kosten Pflege und Erhaltung des europaweiten Schutzgebietsnetzes jährlich über sechs Milliarden Euro. Mittel sind in Agrar- und Regionalfördertöpfen vorhanden, doch werden sie von den Ländern nicht beantragt. Laut Studie werden nur zwischen 11 und 55 Prozent der verfügbaren Gelder in Anspruch genommen.
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