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Was tut der NABU?
Was tut der NABU?
Seit über 100 Jahren aktiv im Moorschutz
Lina Hähnle kaufte schon 1911 Moorflächen.
Moorschutz hat Tradition im NABU. Schon im Jahre 1911 erwarb unter der Leitung von Lina Hähnle der damalige Bund für Vogelschutz (Vorgängerorganisation des NABU) Moorflächen am Federsee in Baden-Württemberg. Lange bevor es Naturschutzgesetze gab. Der Grund war auch schon damals die Sicherung der Lebensgrundlagen vieler gefährdeter Arten unserer Heimat.
Auch heute widmen sich viele NABU-Gruppen vor Ort dem Moorschutz. Sie mischen sich ein und machen auf Missstände aufmerksam, begleiten Renaturierungsmaßnahmen indem Gehölze entfernt werden oder bringen einer breiteren Öffentlichkeit durch unzählige Umweltbildungsangebote diese aufregende Landschaft näher. Oftmals ist es die langjährige ehrenamtliche Arbeit im Moor, durch die erst eine alarmierende Bestandentwicklung gefährdeter Arten aufgezeigt werden kann.
Aktuelle Projekte des NABU und der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe zur Moorrenaturierung befinden sich unter anderem im Biesenthaler Becken in Brandenburg und am Theikenmeer in Niedersachsen.
Deutscher Moorschutzfonds gegründet
Neues Instrument zur Finanzierung von Natur- und Klimaschutzprojekten

Ursprünglich prägten Moore vielerorts das Landschaftsbild Deutschlands. Heute sind nur noch zehn Prozent dieser Flächen erhalten. Mit dem NABU-Moorschutzfonds wird ein Instrument geschaffen, mit dem dauerhafte Moorschutzprojekte in Deutschland finanziert werden sollen. Durch die gezielte Kombination mit Fördergeldern soll das aus dem Moorschutzfonds eingesetzte Geld vervielfacht werden.
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Film „Give me Moor“
Moorjungfrau und NABU fordern Klimaschutz und Erhalt der Moore

Angelehnt an die Kleine Meerjungfrau in Kopenhagen fordert die Berliner „Moorjungfrau“ des NABU mehr Moorschutz. Moore sind für den Klimaschutz unverzichtbar. Sie bedecken zwar nur drei Prozent der Landfläche unserer Erde, in ihnen lagert aber doppelt so viel Kohlenstoff wie in allen Wäldern weltweit zusammen.
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NABU-Paradies Biesenthaler Becken
Retten Sie das Moor und schützen Sie damit das Klima

Nur 30 Kilometer von Berlin entfernt liegt eines der schönsten NABU-Schutzgebiete: das Biesenthaler Becken. Es ist ein wertvolles Paradies für Fischotter und Eisvögel. Nun sollen auch die Moorflächen unter Schutz gestellt werden. Mit Ihrer Spende helfen Sie nicht nur, einen seltenen Lebensraum zu sichern sondern schützen auch das Klima.
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Ein Moor wird wieder lebendig
NABU-Projekt zum Moorschutz am niedersächsischen Theikenmeer

Das Theikenmeer gehört zu den ältesten Naturschutzgebieten in Deutschland. Doch dramatische Veränderungen brachten das Moor in Gefahr. Durch Entwässerung trockneten viele Flächen aus und überwucherten mit Birken. Der NABU will den besonderen Lebensraumes revitalisieren, unter anderem mit Hilfe von Moorschnucken.
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