NABU.de Themen Meeresschutz Wattenmeer Der NABU im Wattenmeer
Der NABU im Wattenmeer
Der NABU im Wattenmeer
Einsatz auf vielen Ebenen
Das Wattenmeer zählt den Ökosystemen, für die wir in Deutschland die größte internationale Verantwortung tragen. Der NABU setzt sich daher auf verschiedenen Ebenen für den Erhalt des Wattenmeers als weltweit einmalige Naturlandschaft ein. Unsere wesentlichen Tätigkeitsfelder lassen sich wie folgt zusammen fassen:
Umweltbildung
Gemäß dem Motto „Nur was man kennt, kann man auch achten und schützen“ liegt die Umweltbildung dem NABU im Wattenmeer besonders am Herzen. In zahlreichen Infozentren, die vom NABU betreut oder als Kooperationspartner mitgetragen werden, lernen jedes Jahr hunderttausende Besucher das Wattenmeer und seine ökologische Bedeutung kennen. Im Rahmen von NABU-Führungen und Aktionen wie dem Birdwatch können Besucher das Wattenmeer hautnah erleben.
Umweltbildungs- und Erlebniseinrichtungen im Wattenmeer
Wattbewohner wie der Rotschenkel profitieren von Schutzgebieten, die der NABU betreut.
Schutzgebietsbetreuung
Erfolge im Naturschutz entscheiden sich oftmals vor Ort und hängen vom Engagement der Menschen ab, die sich um den Schutz konkreter Gebiete kümmern. Am Wattenmeer betreut der NABU in der Regel Flächen im Auftrag der Nationalpark- bzw. Naturschutzverwaltungen. Die Betreuung dieser Schutzgebiete reicht von praktischen Biotoppflegemaßnahmen und Besucherbetreuung bis hin zu systematischen Erfassungen von Brut- und Rastvögeln durch erfahrene Mitglieder des NABU.
Naturschutzforschung
Um Tier- und Pflanzenarten sowie Lebensräume erfolgreich schützen zu können, ist es nötig, die Ursachen von Bestandsrückgängen zu verstehen und die Auswirkungen verschiedener Einflüsse und Maßnahmen abschätzen zu können. Die wissenschaftlichen Grundlagen für den Schutz von Küsten- und Wiesenvögeln werden am Michael-Otto-Institut im NABU in Bergenhusen mit erarbeitet. Auf der Insel Trischen und der Forschungsstation „Die Reit“ findet ökologische Freilandforschung im Wattenmeer und dessen Umfeld statt.
Michael-Otto-Institut Bergenhusen
Politische Aktivitäten zum Schutz des Wattenmeers
Das Wattenmeer hört nicht an der deutschen Grenze auf, sondern findet sich auch westlich der Emsmündung entlang der niederländischen Küste.
Nicht zuletzt setzt sich der NABU auf politischer Ebene für den Schutz des Wattenmeers ein und hat wesentlich zur Ausweisung der Wattenmeer-Nationalparke beigetragen. Der NABU begleitet heute unter anderem den Welterbe-Prozess und engagiert sich in zahlreichen Gremien wie den Nationalparkkuratorien und Arbeitskreisen zum Küstenschutz. Neben dem Einsatz für eine nachhaltige Nutzung des Wattenmeers scheut der NABU nicht davor zurück, gegen schwerwiegende Eingriffe, etwa bei der Vertiefung von Fahrrinnen, notfalls auch juristisch vorzugehen.
Internationale Zusammenarbeit
Das Wattenmeer erstreckt sich vom niederländischen Texel über das niedersächsische, hamburgische und schleswig-holsteinische Wattenmeer bis zum dänischen Esbjerg und stellt eine ökologische Einheit dar. Nationale Alleingänge machen beim Schutz des Wattenmeers wenig Sinn. Der NABU arbeitet beim Schutz des Wattenmeers eng mit seinen dänischen und niederländischen Partnerorganisationen von BirdLife International zusammen.
Birdlife International
Niederländischer Birdlife-Partner: Vogelbescherming Nederland
Dänischer Birdlife-Partner: Dansk Ornitologisk Forening
Im Dezember 2009 präsentierten die drei Partner ihre gemeinsame Vision für das Wattenmeer der Zukunft. Die 26-seitige Broschüre in englischer Sprache kann kostenlos heruntergeladen werden. Eine deutsche Übersetzung ist in Arbeit.
Zur trilateralen "Vision für das Wattenmeer" (PDF, engl.)

NABU Regional
Service
E-Cards
Podcasts
Ab sofort gibt es den NABU zum Hören. Vogelstimmen, Musik und Interviews machen den Podcast zu einem wahren Vergnügen fürs Ohr.
NABU-Newsletter
Verbandsnetz
Ansprechpartner
Kim Detloff
Kim.Detloff@NABU.de
Tel. 030.28 49 84 -16 26
Jetzt bestellen
Broschüre zu Schweinswal, Seehund und Kegelrobbe Mehr
Umweltpolitik-Newsletter
Seien Sie rundum informiert mit unserem Umweltpolitik-Newsletter. Mehr






