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Lebensraum Meer
Grenzwerte bereits überschritten
Das Meer vor Giglio ist durch Chemikalien und Müll bedroht

Nach der menschlichen Tragödie um die „Costa Concordia“ wachsen nun die Sorgen um das einzigartige Naturparadies im Thyrrenischen Meer. Noch immer befinden sich bis zu 2.400 Tonnen Diesel- und Schweröl an Bord und immer stärker belasten auslaufende Chemikalien das Meer. Während sich die Bergungsarbeiten auf die Abwehr einer Ölpest konzentrieren, werden im Wasser bereits gefährliche Konzentrationen von Umweltgiften gemessen.
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Angst vor der großen Katastrophe
Nach Schiffsunglück vor Neuseeland sind zehntausende Tiere in Gefahr

Seit zwei Wochen stemmen sich die Rettungskräfte gegen die Ölkatastrophe vor der Küste Neuseelands. Neben der Armee stehen 6.000 freiwillige Helfer bereit. Sie säubern die Strände und verölte Tiere. Einige Exemplare seltener Arten konnten evakuiert werden. Doch ein Ende ist nicht absehbar, ebenso wenig die Folgen für das Naturparadies an der neuseeländischen Küste.
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Blaues Auge bei „Gannet Alpha“?
Noch ist es für eine Entwarnung viel zu früh

Ende August vermeldete der Mineralölkonzern Shell, dass das Leck auf der Nordseeplattform „Gannet Alpha“ endlich dicht sei. Für eine endgültige Entwarnung ist es allerdings zu früh. Denn noch immer geht von dem verbliebenen Öl in der beschädigten Leitung große Gefahr für die Meeresumwelt aus. Die bis zu 660 Tonnen Rohöl müssen erst abgepumpt werden, ehe wirklich vermeldet werden kann, dass die Nordsee mit einem blauen Auge davongekommen ist.
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Entwarnung kommt zu früh
Auswirkungen der Ölkatastrophe auf Flora und Fauna unbekannt

Drei Viertel des ausgeströmten Öls am Golf von Mexiko sollen sich schon aufgelöst haben, behaupten die USA. Damit sei die Wende geschafft. Doch der NABU ist skeptisch. Es sieht leider sehr nach ‚aus den Augen aus dem Sinn‘ aus. Es wird noch Jahrzehnte dauern, bis sich das Ökosystem erholt hat.
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Sporttaucher für saubere Meere
Helfen Sie mit, damit aus dem Meer keine Müllkippe wird

Plastikmüll ist heute für Sporttaucher allgegenwärtig. Immer mehr verkommen unsere Meere zu Mülldeponien. Aber jede Tüte und jedes Geisternetz, welches wir aus dem Meer entfernen, rettet Leben. Deshalb ist das Engagement der Taucher so wichtig für den Schutz der Meere gegen die fortschreitende Vermüllung. Auch Sie können helfen.
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Tropische Korallen im Hitzestress
Tauchtourismus und Klimaerwärmung machen den Riffen zu schaffen

Riffe werden noch schneller als Regenwälder zerstört, warum nimmt die Öffentlichkeit so wenig Notiz davon? Dafür gibt es mindestens zwei Antworten. Korallenriffe werden meist nicht über Nacht, sondern über Jahre zerstört. Der Korallenbewuchs verschwindet allmählich und wird durch Algen ersetzt, einhergehend mit einem dramatischen Verlust an Artenvielfalt. Beides ist nur über aufwendige und in langen Zeitabständen wiederholte Untersuchungen messbar.
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Schutz für ein unbekanntes Universum
Die zunehmende Ausbeutung der Tiefsee bedroht unsere Zukunft

Die Welt-Naturschutzunion IUCN und die Umweltorganisation der Vereinten Nationen (UNEP) fordern zusätzliche Maßnahmen zum Schutz der Meere ein. Dabei gelte es endlich die so genannte Hohe See, also die Meere außerhalb der nationalen Hoheitsgewässer, mit einzubeziehen. Nur so könne es gelingen, neben den flachen Küstengewässern auch die artenreichen Tiefsee-Lebensräume zu bewahren.
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Das Wattenmeer ist nun „Weltnaturerbe“
Anerkennung für Europas größte Naturlandschaft

Der NABU begrüßt die Ernennung des Wattenmeers zum Weltnaturerbe. Die größte zusammenhängende Naturlandschaft in Mitteleuropa werde damit in ihrer Bedeutung gewürdigt und stehe jetzt gleichrangig auf der UNESCO-Liste neben bedeutenden Naturschätzen wie dem Yellowstone-Nationalpark in den USA und den Galapagos-Inseln im Pazifik.
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