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„Vom Raubbau zum Wiederaufbau“
„Vom Raubbau zum Wiederaufbau“
Verbändeposition zur Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik
Mehr als dreißig Jahre verfehlte Fischereipolitik haben dazu geführt, dass heute drei von vier der kommerziell genutzten Bestände in Europas Meeren überfischt sind. Zu viele Schiffe machten mit immer mehr technischem Aufwand Jagd auf immer weniger Fische.
Am 13. Juli 2011 legte die Europäische Kommission ihren Entwurf für die zukünftige Gemeinsame Fischereipolitik (GFP) vor. Diesmal soll der Wandel gelingen. Der neue Fischereisektor soll und muss ökologisch nachhaltig, sozial verantwortlich und wirtschaftlich lohnend sein.
Doch trotz einer Reihe positiver Ansätze, greift der Textentwurf der zukünftigen Grundverordnung den Umweltverbänden in vielen Punkten zu kurz. In einem gemeinsamen Positionspapier skizzieren der NABU und 14 weiteren Umwelt- und Entwicklungsorganisationen ihre Vorstellung einer reformierten Fischereipolitik und fordern konkrete Nachbesserungen sowie eine aktivere Rolle der Bundesregierung in den Brüsseler Verhandlungen.
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Verbändeposition „ Vom Raubbau zum Wiederaufbau“
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Gelingt der Wandel in der Fischereipolitik?
Drei von vier der kommerziell genutzten Fischbestände in Europa gelten inzwischen als überfischt. Am 13. Juli veröffentlichte die Europäische Kommission einen Vorschlag für die zukünftige Gemeinsame Fischereipolitik. Nach Meinung des NABU greift er zu kurz.
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Ein fauler Kompromiss zu Lasten der Umwelt
Aus Sicht des NABU ist der aktuelle Kompromiss ein Zugeständnis an die Lobbyinteressen der Agrarindustrie, das die Umweltschutzbemühungen um mindestens zehn Jahre zurückwirft. Europas Bürger werden um ihre Zukunft beim Klimaschutz und beim Erhalt der biologischen Vielfalt betrogen.
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Forderungen an die EU-Ratspräsidentschaft
Am 1. Januar 2013 hat Irland die halbjährlich wechselnde EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Von Zypern haben die Iren ein schweres Erbe übernommen, da zentrale Fragen für die Zukunft der Europäischen Union nicht gelöst wurden.
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Leergefischte Meere
Die gemeinsame Fischereipolitik (GFP) der Europäischen Union hat es seit ihrer Einführung im Jahr 1983 nicht geschafft, zu hohe Fangquoten oder zerstörerische Fischereipraktiken einzudämmen. Das Bündnis „Ocean 2012“, dem der NABU angehört, möchte Fehlentwicklungen stoppen.
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