NABU.de Themen Landwirtschaft Agrarpolitik
Eine Reform der EU-Agrarpolitik ist notwendig
EU-Agrarpolitik
Weg frei für mehr Naturschutz
Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU schadet der Umwelt und ist aus Sicht der Steuerzahler wenig effizient. Sie ist ungerecht, da der überwiegende Teil des Geldes an eine kleine Zahl landwirtschaftlicher Großbetriebe geht. Selbst die Verbraucher sind nur vordergründig Nutznießer der GAP: Zwar sind Lebensmittel an der Ladentheke billig, doch verstecken sich dahinter enorme Kosten zur Bewältigung und Bekämpfung von Umweltverschmutzung und Lebensmittelkrisen sowie zum Erhalt der Kulturlandschaften und der Artenvielfalt.
Meldungen
Demonstration „Wir haben es satt!“
„Wir haben es satt! Bauernhöfe statt Agrarindustrie“: Da die Bundesregierung immer noch keine ernsthaften Schritte in Richtung naturverträglicher Landwirtschaft unternimmt, rufen Umwelt- und Verbraucherverbände erneut zu einer Großdemonstration auf.
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Protest gegen zerstörerische Agrarpolitik
Die Europäische Kommission will Mitte Oktober ihre Vorschläge für eine Reform der EU-Agrarpolitik vorlegen. Die bisherigen Entwürfe sind allerdings weit davon entfernt, die dringend überfällige Integration des Natur- und Umweltschutzes sicherzustellen. Das muss sich ändern! Protestieren Sie mit!
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Millionen für ausgeräumte Landschaften
Jedes Jahr werden in Deutschland sechs Milliarden Euro für eine vielfach naturfeindliche oder sogar naturschädigende Landwirtschaft ausgegeben. Auch klimafeindlicher Grünlandumbruch wird mit europäischen Direktzahlungen in Millionenhöhe finanziert.
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Weg frei für mehr Naturschutz
Der NABU hat die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs begrüßt, wonach bei der Förderung von Naturschutz und Landwirtschaft kein Zielkonflikt besteht. Nun muss das Urteil in den deutschen Bundesländern konsequent umgesetzt werden, da es hier noch große Defizite gibt.
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Für eine Reform der EU-Agrarpolitik
Mit einem Jahresbudget von rund 53 Milliarden Euro und Zahlungen an fast jeden Landwirt in der EU wirkt sich die EU-Agrarpolitik aus. Allerdings sind die Umwelteffekte in der Bilanz klar negativ. Eine Abnahme der biologischen Vielfalt auf allen Ebenen belegt dies eindrücklich.
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Zehn Prozent Rückzugsflächen für die Natur
Bund und Länder müssen sich im Rahmen der Debatte um die anstehende EU-Agrarreform für die Schaffung ökologischer Rückzugsflächen in allen Regionen einsetzen. Landwirte sollten künftig nur noch Fördergelder bekommen, wenn sie gleichzeitig etwas für Natur und Umwelt tun.
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